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Too Good To Go – die App für Lebensmittelrettung | Kooperation

20. Oktober 2017
Too Good To Go- die App für Lebensmittelrettung

Immer, wenn ich kurz vor Ladenschluss an einer Bäckerei oder einer Tankstelle vorbeikomme und die vollen Regale mit Gebäck, kann ich nur verständnislos mit dem Kopf schütteln. Ich hoffe dann immer, dass die nicht verkauften Lebensmitteln einfach auf dem Müll landen, sondern einer sinnvollen Verwendung zugeführt werden. Nichts ist mir nämlich mehr zuwider als die Verschwendung von Lebensmitteln. Optimalerweise werden die Sachen am nächsten Tag zum halben Preis verkauft oder landen bei einer gemeinnützigen Einrichtung. Oder das Unternehmen ist Partner von Too Good To Go.

Über Too Good To Go

Da man der sinnlosen Verschwendung von Lebensmitteln nicht länger tatenlos zusehen wollte, gründete eine Handvoll Freunde Too Good To Go. Das war Ende 2015 – mittlerweile ist daraus ein europäisches Team entstanden, das von Berlin, Kopenhagen, Paris, Oslo und Manchester aus gemeinsam den Kampf gegen Lebensmittelverschwendung vorantreibt.

Was ist Too Good To Go?

Too Good To Go ist die App zur Lebensmittelrettung. Das Team hinter Too Good To Go setzt sich für eine Welt ein, in der produzierte Lebensmittel auch konsumiert werden. Der Auftrag des öko-sozialen Startups lautet dabei: Essen retten, Geld sparen und die Welt verbessern! Global wird mehr als ein Drittel aller produzierten Lebensmittel unnötigerweise weggeworfen, in Deutschland sind das 19 Mio. Tonnen. Um dieser sinnlosen Ressourcenverschwendung zu begegnen, hat das Team von Too Good To Go ein revolutionäres Konzept erarbeitet, das gastronomische Betriebe mit Kunden vernetzt. So können überproduzierte Lebensmittel zum reduzierten Preis über eine kostenlose App vermittelt werden.

Über Too Good To Go Da sie der sinnlosen Verschwendung von Lebensmitteln nicht länger tatenlos zusehen wollten, gründete eine Handvoll Freunde Ende 2015 Too Good To Go. Mittlerweile ist daraus ein europäisches Team entstanden, das von Berlin, Kopenhagen, Paris, Oslo und Manchester aus gemeinsam den Kampf gegen Lebensmittelverschwendung vorantreibt.

So funktioniert’s

Über die App können Restaurants, Bäckereien, Cafés, Hotels und Supermärkte ihr überschüssiges Essen zu einem vergünstigten Preis an Selbstabholer anbieten. Die Kunden bestellen und bezahlen direkt über die App und brauchen ihre Portion dann nur im angegebenen Zeitfenster im Laden abzuholen. Die Teilnahme für Partner und Kunden ist kostenlos.

Vorteile

  • Für die Kunden
    Die Kunden können sich bequem über die App einen Laden in ihrer Umgebung aussuchen und filtern, worauf sie gerade Lust haben. Der Preis beträgt mindestens die Hälfte des Originalpreises und maximal 3,90€. So können die Kunden ein tolles Essen für durchschnittlich 3€ genießen und lernen neue Restaurants und Geschäfte in ihrer Stadt kennen. Ich habe mir die kostenlose App natürlich selbst auch schon geholt und werde diese (hoffentlich) bald mal ausprobieren. Wie es funktioniert hat, könnt Ihr dann auf Instagram verfolgen. 😉
  • Für den gastronomischen Partner
    Der gastronomische Betrieb kann seine wertvollen Lebensmittel verkaufen, anstatt sie entsorgen zu müssen. Damit kann er sowohl seinen Umsatz steigern als auch neue Kunden gewinnen und sich dabei nachhaltig und sozial engagieren.
  • Für die Umwelt
    Durch die über Too Good To Go geretteten Mahlzeiten werden wertvolle Ressourcen geschont. Insgesamt konnten bereits 2.500 Tonnen CO2 eingespart werden. Durch das Konzept von Too Good To Go wird die Gesellschaft für die Problematik der Lebensmittelverschwendung sensibilisiert und zu einem nachhaltigen Lebensstil animiert. Ein Win-Win für alle!

Über Too Good To Go Da sie der sinnlosen Verschwendung von Lebensmitteln nicht länger tatenlos zusehen wollten, gründete eine Handvoll Freunde Ende 2015 Too Good To Go. Mittlerweile ist daraus ein europäisches Team entstanden, das von Berlin, Kopenhagen, Paris, Oslo und Manchester aus gemeinsam den Kampf gegen Lebensmittelverschwendung vorantreibt.

Die Mission

Too Good To Go will Essen wieder zu mehr Wertschätzung verhelfen – sowohl durch den Umweltschutz als auch durch die Sensibilisierung der Gesellschaft für dieses wichtige Thema. Essen ist die wichtigste Energiequelle, die Menschen haben – und die sollten wir nicht achtlos wegwerfen. Wäre Lebensmittelverschwendung ein Land, wäre es der drittgrößte CO2-Emittent hinter den USA und China. Wenn wir nur die Hälfte des weggeworfenen Essens vor der Tonne retten würden, könnten wir die ganze Welt satt bekommen.

Meilensteine

Durch den schnellen Erfolg konnte das Konzept von Too Good To Go direkt in verschiedene Länder wachsen. Aktuell gibt das Konzept in Deutschland, Dänemark, Frankreich, Norwegen, Großbritannien und der Schweiz. In Deutschland gibt es aktuell über 300.000 App-Nutzer. Bislang wurden europaweit schon 1,5 Millionen Mahlzeiten gerettet und dadurch 2.500 Tonnen CO2 eingespart! Die Bandbreite der Partner wächst dabei kontinuierlich: vom Tante-Emma-Laden über die REWE- oder Dean&David-Filiale bis zum Sterne-Restaurant!

Über Too Good To Go Da sie der sinnlosen Verschwendung von Lebensmitteln nicht länger tatenlos zusehen wollten, gründete eine Handvoll Freunde Ende 2015 Too Good To Go. Mittlerweile ist daraus ein europäisches Team entstanden, das von Berlin, Kopenhagen, Paris, Oslo und Manchester aus gemeinsam den Kampf gegen Lebensmittelverschwendung vorantreibt.

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Too Good To Go. Informations-und Fotomaterial wurden mir hierfür kostenlos und unverbindlich zur Verfügung gestellt.

Deutschland Unterwegs

Fränkische Schweiz – Wandern & Bier, das rate ich Dir

9. Oktober 2017
Fraenkische Schweiz | Spatzen im Bamberg | www.wallygusto.de

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Herr Wallygusto und ich denken uns das jedes Mal, wenn wir eine paar Tage in der Fränkischen Schweiz verbringen. Die Anreise von München aus liegt mit dem Auto bei unter drei Stunden, die Landschaft ist wunderschön und lädt zum Wandern und Radfahren ein. Außerdem gibt es jede Menge kulinarische Genüsse zu entdecken – und damit meine ich nicht nur die Biere von nicht weniger als 70 Brauereien.

Leider liegt unser letzter Besuch nun auch schon wieder fast ein Jahr zurück. Damals waren wir nicht nur zum Wandern in der Gegend von Egloffstein sondern haben uns auch die Teufelshöhle in Pottenstein, die Altstadt von Bamberg und den Kellerberg in Forchheim angeschaut. Ich hoffe, dass Euch mein Reisebericht ein wenig Lust auf einen Kurzurlaub in dieser wirklich ruhigen & einladenden Gegend machen kann! Mehr Informationen findet Ihr auf der Website der zuständigen Tourismuszentrale.

Wandern in der Fraenkischen Schweiz

Sehenswertes

Die Teufelshöhle in Pottenstein ist die größte der rund 1.000 Höhlen in der Fränkischen Schweiz. Sie hat eine Gesamtlänge von ca. 3.000 Metern, von denen ca. die Hälfte der Öffentlichkeit zugänglich ist. Die Führung dauert rund 45 Minuten. Man sollte allerdings nicht vergessen warme Kleidung einzupacken, denn rund 400 Stufen führen tief ins Erdreich hinab. Ganz unten angekommen erkunden wir bei 9°C das wunderbare Ausmaß der Tropfsteinhöhle. Besonders beeindruckend ist der größte Höhlenraum, der 45x18x15 Meter große „Barbarossadom“. Im Höhlensystem gibt es aber auch noch diverse Knochenfunde und kreidezeitliche Sediment zu entdecken. Nach der „anstrengenden“ Tour durch die Unterwelt lockt uns das Terrassencafé mit leckerem Käse-und Apfelkuchen.

Fraenkische Schweiz | Terrassencafe Teufelshoehle | www.wallygusto.de

Nachdem es von unserer Unterkunft nur ein Katzensprung nach Bamberg ist, statten wir unserer fränkischen Lieblingsstadt ebenfalls einen kurzen Besuch ab. Der in einer Talmulde gelegene Bischofs-und ehemalige Kaisersitz hat bereits über 1.000 Jahre auf dem Buckel. Bamberg kann Deutschlands größte intakte mittelalterliche Altstadt ihr eigen nennen. Tatsächlich ist diese wunderschön und lohnt immer wieder aufs Neue einen Besuch. Es macht einfach unglaublich Spaß, durch die kleinen alten Gassen zu flanieren und sich vorzustellen, wie das Leben wohl früher ausgesehen haben mag.

Das Alte Rathaus ist nicht nur wegen seiner mit Fresken verzierten Fassade ist ein echtes Kuriosum: Um seine Entstehungsgeschichte rankt sich die Sage, dass der Bischof von Bamberg den Bürgern keinen Platz für den Bau eines Rathauses gewähren wollte. Die Bamberger fackelten daraufhin nicht lange und rammten Pfähle in die Regnitz. Auf der so geschaffenen künstlichen Insel errichteten sie anschließend das beeindruckende Rathaus.

Fraenkische Schweiz | Neues Rathaus in Bamberg

Ein weiteres Highlight ist die ehemalige Fischersiedlung Klein Venedig. Das Bild des pittoresken Stadtteils wird von dicht gedrängten Fachwerkbauten und winzigen Gärten bestimmt. Die Fachwerkhäuser – für die ich generell ein Faible habe – stammen überwiegend aus dem Mittelalter. Vor den Anlagestellen in den Vorgärten dümpeln Kähne und immer wieder schwimmen Entchen und Schwäne vorbei. Für Menschen wie Herrn Wallygusto und ich, die schon lange ihren Traum von einem kleinen, windschiefen Häuschen hegen, ist diese Ecke von Bamberg natürlich das reinste Paradies.

Fraenkische Schweiz | Klein Venedig in Bamberg

Am letzten Tag unseres Aufenthaltes in der Fränkischen Schweiz steht ein Ausflug nach Forchheim auf dem Plan. Das Stadtbild wird durch pittoreske Fachwerk-Ensembles und viele historische Gebäude geprägt. Das Forchheimer Rathaus stammt aus dem späten Mittelalter und ist ein echter Blickfang: Der zweigeschossige Hauptbau mit seinem beeindruckenden Fachwerk stammt aus dem Jahr 1402. Der Magistratsbau mit seinen geschnitzten Figuren und Szenen, die alle der Ursprung kleiner Geschichten und Anekdoten sind, folgte später. Das kleine Männchen im Gebälk des Magistratsbaus beispielsweise praktiziert eine sehr eigenwillige Abwehrmaßnahme gegen mögliche Angreifer: es streckt ihnen sein entblößtes Hinterteil entgegen.

Fraenkische Schweiz | Forchheimer Rathaus | www.wallygusto.de

Die Kammerersmühle in der Wiesentstraße ist nicht nur wegen des hübschen Fachwerks sehenswert: Das 1698 erbaute Gebäude hat sich nämlich im Laufe der Jahre einseitig zur Wiesent hin abgesenkt und bekam daher von den Forchheimern den Spitznamen “Schiefes Haus” verpasst. Die Mühle ist seit dem Jahr 1920 außer Betrieb und beherbergt heute eine Gaststätte. An den stilecht belassenen Räumlichkeiten können sich auch heute noch Besucher erfreuen.

Fraenkische Schweiz | Kammerersmuehle | Forchheim | www.wallygusto.de

Aktivitäten

Unser erster Tag in der Fränkischen Schweiz beglückt uns gleich mit ergiebigen Dauerregen. Was für ein Glück, dass es in Bamberg eine Boulderhalle der Blockhelden gibt. Hier warten die Blockhelden in einem denkmalgeschützten Gebäude aus dem Jahr 1918 mit allerlei kniffligen Boulderproblemen auf uns. Das besondere an der 12 Meter hohen Halle ist, dass sie Rundbögen wie ein Kirchenschiff hat. Im Vergleich zu Bouldern- oder Kletterhallen in München geht es hier in Bamberg sehr entspannt zu – zumindest ist bei unserem Besuch an einem frühen Sonntagnachmittag relativ wenig los. Entspanntes Bouldern und ein guter Milchkaffee danach sind hier also garantiert. https://blockhelden.de/

Die Wanderung zu Burg Rabenstein & Sophienhöhle stammt aus dem Rother Wanderführer Fränkische Schweiz (Tour 16). Ausgangspunkt der recht langen Tour ist das kleine, von Felsen überragte Örtchen Tüchersfeld, das ein Wahrzeichen der Fränkischen Schweiz ist. Von hier aus wandern wir zum wunderschönen Ailsbachtal, wo uns romantische Pfaden an der Sophienhöhle vorbei hinauf zur Burg Rabenstein führen. Die Sophienhöhle gilt als eine der schönsten, aktiven Tropfsteinhöhlen Frankens. Die Entstehung der Tropfsteingebilde in der Höhle habt Jahrtausende gedauert: Dazu zählen Stalagmiten, wie der riesige „Millionär“, oder bis zu drei Meter lange Sinterfahnen. Im Vorhöhlenraum gibt es zudem eines der vollständigsten Höhlenbärenskelette weltweit zu bewundern. Die hochmittelalterliche Adelsburg Rabenstein thront auf einem Hochplateau über dem Ailsbachtal. Klar, dass so ein beeindruckendes Bauwerk schon Hauptschauplatz für ein interaktives PC-Spiel und Filmkulisse war. In der urigen Gutsschenke warten Zwetschgenstreuselkuchen mit Sahne, eine ordentliche Portion Obazda & Hüttenkäse mit Brot und süffiges dunkles Bauernbier der Brauerei Held auf uns.

Fraenkische Schweiz | Burg Rabenstein | www.wallygusto.de

Der Fünf-Seidla-Steig ist der Brauereiwanderweg in der südlichen Fränkischen Schweiz. Wie der Name schon sagt, führt er zu den fünf Privatbrauereien in den Gemeinden Gräfenberg und Weißenohe. Da uns die normale Wegstrecke von insgesamt 10 Kilometern zu kurz ist, schwingen wir uns in Egloffstein auf unsere Fahrräder und holen ein wenig weiter aus. Durch wunderbare Wald-und Wiesenlandschaften radelnd klappern wir so Brauerei um Brauerei ab: Weißenohe, Lindenbräu (unbedingt Romadur mit Musik & Obazda probieren!) und Hofmann. Zum Glück gibt es nicht nur Seidla, also Halbe Biere, sondern auch kleinere Gebinde – andernfalls wären wir am Ende unserer Tour wohl vom Fahrrad gefallen. Das Elchbräu müssen wir allerdings sowieso auslassen, denn der Gasthof hat seinen verdienten Ruhetag. Überhaupt lohnt es sich, vor Antritt des Fünf-Seidla-Steig die Öffnungszeiten der Brauereigaststätten zu prüfen: Jede hat nämlich an einem anderen Tag Ruhetag!

Fraenkische Schweiz | Elchbraeu | www.wallygusto.de

Aus dem bereits erwähnten Rother Wanderführer (Tour 24) stammt auch die Wanderung zum Druidenhain und zur Ruine Neudeck. Bevor es aber zu der verwunschen und moosüberwitterten Felslandschaft und der malerisch gelegenen Burgruine Neideck geht, bringen wir erst einmal den größte Steigung hinter uns. Die führt uns völlig unspektakulär durch dichten Wald auf den 520 m hohen Zuckerhut, der außer dem Namen nichts mit seinem berühmten Bruder in Brasilien gemeinsam hat. Obwohl ich zugeben muss, dass die Aussicht von hier wirklich nicht schlecht ist: Die Sicht reicht ins Wiesenttal nach Westen und bis zum Walberla kurz vor Forchheim, nach Osten endet sie im engen und gewundenen Tal nach Streitberg, gegenüber liegt der imposante Hummerstein mit dem nach Norden verlaufenden Leinleitertal mit Burg Greifenstein im Hintergrund. Etwas später entzückt uns dann der Druidenhain mit seinen merkwürdigen Felsformationen, zwischen denen wir uns gut Druiden vorstellen können, wie sie mit ihren Sicheln auf der Suche nach Misteln sind. Nicht minder beeindruckend ist der Blick von der Burgruine Neudeck hinab ins Tal, den wir bei strahlendem Sonnenschein genießen dürfen.

Fraenkische Schweiz | Druidenhain | www.wallygusto.de

Fraenkische Schweiz | Ruine Neudeck | www.wallygusto.de

Eines der Hauptziele unseres diesjährigen Urlaubes in der Fränkischen ist ein Besuch der Brauerei Meister in Unterzaunsbach – zu gut ist uns das dunkle Vollbier dort in Erinnerung geblieben. Da eine Wanderung von Egloffstein nach Unterzaunsbach weder zeitlich noch vom Weg her eine große Herausforderung ist, strickt uns Herr Wallygusto nochmal eine große Rundtour zusammen. Das schier nicht enden wollende Netz aus Wanderwegen rund um Egloffstein will schließlich ausgiebig genutzt werden. Der kleine Gastgarten der Brauerei Meister ist sehr gemütlich und falls die Wirtschaft einmal geschlossen hat, gibt es einen Kühlschrank, aus dem sich der durstige Wanderer bedienen darf. Nachdem wir unsere trockenen Kehlen gründlich gespült haben, geht es hinauf zum Schlossberg bei Haidhof. Von dort geht es an Kirschgärten vorbei tief in den Wald zum Burgstall Burgstein. Von der verfallenen, vermutlich hochmittelalterlichen Burg, die sich auf einer felsigen Bergecke über zwei kleinen Tälern erhob, sind heute leider nur noch Reste übrig. Nach einer kleinen Stärkung mit unserer mitgebrachten Brotzeit geht es auch schon weiter zur nächsten Einkehr nach Thuisbrunn. Im gemütlichen Biergarten des Elchbräu verweilen wir bei Pils und Weißbier ein wenig länger als gedacht. Bevor wir uns auch noch die Bäuche mit fränkischer Hausmannskost vollschlagen, brechen wir auf und wanken zufrieden zurück nach Egloffstein.

Fraenkische Schweiz | Meisterbraeu | www.wallygusto.de

Einkaufen

Immer wieder eine einzige Verführung ist Inges Lädchen in Egloffstein! Auf lediglich 75 m² Ladenfläche werden über 3.000 Artikel angeboten: Neben Dingen des täglichen Bedarfs, also Konserven, Klopapier und Zahnpasta, findet man hier auch Wein, Gemüse und Obst aus der Region. Auch frische Milch und ausgewählte Käsesorten sowie eine große Auswahl an BIO Produkten umfasst das Sortiment. Besonders empfehlenswert ist die tolle Bruch-Schokolade der Confiserie Storath aus Stübig. Die Schokoladen werden nach eigenen Rezepten in Handarbeit hergestellt.

Beim Egloffsteiner Mühlbeck gibt es leckeres Brot aus Dinkelvollkorn, knusprige Schweinsohren und saftige Quarktaschen. Aber auch alle anderen Brot und Gebäckstücke sehen wirklich unglaublich gut aus! Schade, dass wir nur eine Woche in Egloffstein sind und uns daher nicht durch das gesamte Sortiment probieren können. Ich hoffe sehr, dass Helmut Windisch aller Unkenrufe zum Trotz seinen Laden immer noch betreibt. Zumindest gibt es noch aktuelle Google-Bewertungen.

Fraenkische Schweiz | Egloffsteiner Mühlbeck | www.wallygusto.de

Schlafen

Die wohl bekannteste Ortschaft im beschaulichen Trubachtal ist Egloffstein. Kein Wunder, denn sie hat neben ein paar Geschäften und Lokalen so einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten: Auf dem Berg über dem Ortskern sitzt die wundervolle Burg, unweit der der Aussichtspunkt Wilhelmsfelsen und ein Felsentor liegen. Vom Aussichtspunkt Pfarrfelsen auf der anderen Talseite kann man den Blick auf Egloffstein genießen und nur ca. 1 km südlich der Ortschaft auf einem anderen Berg gelegen findet man die Kirchenruine Dietersberg. Außerdem ist Egloffstein – wie wir inzwischen wissen – der optimale Ausgangsort für Wanderungen in der Fränkischen Schweiz.

Wie schon beim letzten Mal quartieren wir uns dort in einer der gemütlichen Ferienwohnungen der sympathischen Familie Porisch ein. Wir beziehen erneut die schöne „Ritterburg“: Sie hat 2 Schlafzimmer, einen Wohnraum mit gut ausgestatteter Küchenzeile und ein großes, modernes Bad mit Fenster. Natürlich genießen wir auch diesmal wieder mit einem kühlen Bier in der Hand den tollen Ausblick vom eigenen Balkon ins Trubachtal. Direkt von der Haustür aus können wir mit dem Wandern und Radfahren loslegen.

Fraenkische Schweiz | Wandern rund um Egloffstein | www.wallygusto.de

Essen

Das Café am Dom ist der letzte Vertreter der ehemals reichen Kaffeehauskultur rund um den Bamberger Dom. Die Einrichtung ist stilvoll und versprüht gediegenen Flair. Die Auswahl am Kuchenbuffet ist vielfältig: Egal ob Sahnetorten, Obstkuchen, Teegebäck oder Petit Fours – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Klar, dass Herr Wallygusto und ich da nicht widerstehen können und uns ein ordentliches frischen, hausgemachten Kuchen zum Kaffee gönnen.

Fraenkische Schweiz | Bamberg | www.wallygusto.de

Das Bräustüberl der Brauerei Friedmann in Gräfenberg gehört zum Fünf-Seidla-Steig. Die moderne, gemütliche Gaststube wartet bei unserem Besuch mit jungem Service und toller, moderner Mucke auf. Zu fairen Preisen gibt es hier leckere, große Käsespätzle und süffiges dunkles und helles Bier sowie Pils. Alles erfreulicherweise auch in probierfreundlichen kleinen Gläsern (0,3).

In der Gaststube des bodenständigen Gasthauses Drei Linden werden nicht nur Wild aus den fränkischen Wäldern rund um Bärnfels, lebendfrischer Fisch und das „fränkische Hummerla“ direkt aus dem Bassin am Haus serviert. Die Speisekarte bietet auch eine unglaublich große Auswahl an vegetarischen und vegane Gerichten. Und das wichtigste: Veganer Linsen-Pilzbraten, Semmel-Lasagne und selbstgemachte Nudeln schmecken auch sehr, sehr gut! Die Portionen sind groß und rechtfertigen einen kleinen, regionalen Schnaps zum Verdauen.

Die Einkehr in der romantisch in einem Tal gelegenen Schlehenmühle lässt sich gut mit einer kleinen Wanderung von Egloffstein über das Affalterthal oder das Trubachtal verbinden. Die Baggers (Kartoffelpuffer) mit Apfelmus sind uns noch vom letzten Mal in der Fränkischen Schweiz zu Recht in guter Erinnerung geblieben. Und das nicht nur, weil die Portion aus gleich vier dicken Stück besteht. Am besten genießt man sie zusammen mit dem tollen Bier von Veldensteiner.

Fraenkische Schweiz | Schlehenmühle | www.wallygusto.de

Ein Gasthof ist der Eichler schon lange nicht mehr. Martha, die Tochter der berühmten „Oma Eichler“, betreibt hier inzwischen nur noch den einfachen Campingplatz bei „Oma Eichler“ Obwohl das arg untertrieben ist: In Kletterkreisen ist es DER Campingpatz. Kletterer aus aller Welt schlagen hier ihre Zelte auf, leihen sich Kletterführer und oder essen den traumhaften Zwetschgenkuchen von Martha!

Immer für ein ordentliches Essen gut ist der Gasthof zur Post in Egloffstein, den wir schon von unserem letzten Urlaub kennen. Die Speisekarte bietet einige vegetarische Gerichte, wie Pfifferlinge mit Semmelkloß und Käsespätzle, die wirklich gut schmecken. Sehr zu empfehlen sind auch die Fruchtsäfte der lokalen Kelterei Pretzfeld, die hier ausgeschenkt werden.

Natürlich darf auch in Forchheim das obligatorische Stück Kuchen nicht fehlen! Im Café Schmitt gibt es neben Retro-Eisdielencharme auch eine große Auswahl an Kuchen und Torten. Obwohl ich bestimmt seit meiner Kindheit keine Erdbeer-Biskuitrolle mehr gegessen habe, entscheide ich mich für eben diese – der Anblick ist einfach zu verführerisch. Für Herrn Wallygusto gibt es den obligatorischen Apfelkuchen mit Sahne. Da das Wetter traumhaft ist, lassen wir uns im ruhigen Garten im Hinterhof bedienen: Bei Sonnenschein schmeckt es einfach nochmal so gut! Das Café Schmitt ist übrigens bereits seit 1913 in Forchheim ansässig und gehört damit nach eigener Aussage zu den ältesten Cafés der Stadt.

Fraenkische Schweiz | Cafe Schmitt in Forchheim | www.wallygusto.de

Trinken

Die bekannteste Brauerei Bambergs dürfte mit Abstand das Schlenkerla sein. Im historischen Fachwerkhaus mit seinen Butzenscheiben werden an weiß gescheuerten Holztischen fränkische Spezialitäten wie „Bamberger Zwiebel“ und Bambergs extremstes Rauchbier serviert: Der starke Rauchgeschmack hat mich schon immer an Räucherschinken erinnert – was ich auch schon als Nicht-Vegetarier als sehr anstrengend empfunden habe. Eilige holen sich ihr Bier übrigens an der Straßenschenke und trinken es im Stehen vor der Gaststätte.

Fraenkische Schweiz | Schlenkerla in Bamberg | www.wallygusto.de

In Forchheim geht man nicht in den Biergarten sondern „auf die Keller“ im Wald am östlichen Stadtrand. Als es noch keine Kühlschränke gab, hielten hier die Forchheimer Traditionsbrauereien in riesigen Gewölben aus Natursandstein ihr Bier kühl. Obwohl die Lagerstätten inzwischen längst der Vergangenheit angehören, sind die über 20 Keller-Wirtschaften geblieben. Acht fränkische Brauereien lassen in dem riesigen Eichen- und Buchenwald ihre Biere ausschenken. Es ist also kein Wunder, dass der Kellerberg als größter Biergarten der Welt gilt. Bevor wir uns also aufmachen, die kleine aber feine Forchheimer Altstadt zu erkunden, gönnen wir uns auf dem Neder-Keller ein Bierchen. Leider ist zur frühen Mittagsstunde noch recht wenig los, so dass der Funke nicht ganz überspringen will.

Fraenkische Schweiz | Neder-Keller in Forchheim | www.wallygusto.de

Liste der oben genannten Lokale, Läden & Unterkünfte und deren Adressen

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Lieblingsläden | Teil II

11. September 2017

Im ersten Teil meiner zweiteiligen Serie habe ich Euch meine Lieblingsläden für Bier & Wein und Brot & Gebäck vorgestellt. Jetzt verrate ich Euch, wo ich mich und Herrn Wallygusto mit Kaffeebohnen, Käse, schönem Krimskrams und Feinkost im Allgemeinen versorge.

Kaffee

  • Caffè Fausto | Birkenleiten 41 | 81543 München
    In dem Ladencafé in einer umgebauten Mühle werden vor Ort geröstete Kaffeespezialitäten sowie verschiedene frische Kuchen und Snacks serviert. Die Espressobohnen sind allesamt empfehlenswert, der normale Filterkaffee hat uns leider nicht vom Hocker gehauen.
  • Dallmayr Delikatessenhaus | Dienerstrasse 14-15 | 80331 München
    Wie jetzt, Dallmayr? Ja, genau! Dallmayr kann nämlich viel mehr als den weltberühmten Prodomo! Die Kaffeesorten der Reihe GRAND CRU sind ganz große Klasse und landen inzwischen regelmäßig in unserem Handfilter.

Käse

  • Käsladl Pfisterer | Willibaldstraße 19, 80687 München
    Die Auswahl in diesem kleinen Käseladen ist einfach unglaublich! Jedes Mal, wenn Herr Wallygusto und ich dort sind, müssen wir uns echt am Riemen reißen, nicht zu viel zu kaufen!
  • Käsespezialitäten und Feinkost Fürmetz | Waldfriedhofstraße 76 | 81377 München
    Bei der tollen Auswahl kommen Käseliebhaber voll auf ihre Kosten! Es gibt sogar norwegischen Gudbrandsdalsost und Graukas aus Tirol, was wirklich nicht überall der Fall ist. Die Inhaber sind sehr nett und wenn man Glück hat, gibt’s ein Probierstückchen.

Krimskrams

  • Schöne Sörgelei | Reutterstraße 40 | 80687 München-Laim
    In dem kleinen Laden am Willibaldplatz findet Ihr besondere Geschenk- und Wohnideen. Neben bekannten Marken wie beispielsweise Rice und Bloomingville werden auch viele Kleinlabels angeboten. Ich komme gerne hierher, wenn ich schönes Geschenkpapier oder Grußkarten suche.
  • Kaufhauskollektiv | Sendlinger Str. 10 | 80331 München
    Wer ein kleines Mitbringsel für einen lieben Menschen sucht oder sich einfach selbst beschenken möchte, ist im Kaufhauskollektiv in der schicken Hofstatt genau richtig! Hier präsentieren lokale Designer, Künstler und Handwerker ihre Produkte. Besonders schön finde ich das liebevoll gestaltete Geschirr von Fanteria.

Feinkost

  • Götterspeise Chocolaterie & Cafe | Jahnstraße 30 | 80469 München
    Jedes Mal, wenn ich im Glockenbachviertel unterwegs bin, mache ich einen Abstecher bei der Götterspeise. Anders als es der Name vermuten lässt, gibt es hier keinen Wackelpudding, sondern Schokolade aus aller Welt und andere köstliche Süßigkeiten. Das dazugehörige, bunte und liebevoll dekorierte Café serviert feine Tartes, Kuchen und Gebäck.
  • DELICE Delikatessen | Pasinger Bahnhofspl. 2 | 81241 München
    Lebensmittel sollten authentisch sein – aus dieser Überzeugung heraus werden bei DELICE Delikatessen nur Produkte verkauft, die frei von chemischen Zusätzen, Bindemitteln und Konservierungsstoffen sind. Dabei schafft es das kleine Geschäft in Pasing sage und schreibe 600 hochwertige Produkte aus vielen Teilen Europas im Angebot zu haben. Ich kaufe dort sehr gerne Kaffeebohnen und Süßigkeiten, die ich im „normalen“ Einzelhandel vergeblich suche.
  • Eataly München | Blumenstraße 4 | 80331 München
    Bewerft mich ruhig mit Steinen, aber ich bin ein großer Fan des Eataly in der Münchner Schrannenhalle! Hier kann man nicht nur in die Welt erstklassiger italienischer Produkte eintauchen, sondern diese auch gleich in den verschiedenen Restaurants in italienisch-gelassener Atmosphäre genießen. Ich schaue gerne bei Eataly vorbei, um das ein oder andere Päckchen ganz besondere Pasta zu kaufen.

Dieser Beitrag wurde nicht gesponsert – ich wollte Euch einfach mal zeigen, in welchen Läden in München ich gerne einkaufen gehe!

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Lieblingsläden | Teil I

21. Juli 2017
Lieblingsläden I

Wenn es etwas gibt, was ich gerne mache, dann ist es einkaufen. Aber nicht etwa Klamotten – die bestelle ich zu meiner Schande am liebsten im Internet. Das ist einfach so herrlich stressfrei: Ich kann die Sachen in Ruhe daheim probieren und bei Nichtgefallen wird alles wieder zurückgeschickt. So einfach ist das. Was ich meine, sind ausgedehnte Streifzüge durch Feinkostläden. Oder ich suche in putzigen Geschäften nach kleinen, hübschen Dingen – als Geschenk für liebe Leute oder einfach nur für mich, um mir etwas Gutes zu tun. Im ersten Teil stelle ich Euch meine Lieblingsläden für Bier & Wein und Brot & Gebäck vor.

Bier & Wein

  • Harry’s Getränke Ecke| Ettenhueberstraße 2| 80687 München
    Harry ist Craftbeer-Fan mit Leib & Seele: Die Beratung ist kompetent und wenn Ihr mich fragt, probiert er jedes Bier vorher selbst! Außerdem hat er immer viele Hintergrundinfos zu den Mikrobrauereien und ihren Bieren parat. Das Sortiment an Craftbeer wechselt ständig, Langeweile kommt somit keine auf!
  • Liebick-Getränke | Sankt-Cäcilia-Straße 14 | 82110 Germering
    Die sogenannte „Landbierzentrale“ hat ca. 900 verschiedene Biersorten aus Deutschland und Europa im Angebot. Ergänzt wird die umfangreiche Produktvielfalt durch diverse alkoholfreie Getränkespezialitäten (Mate- und BIO Produkte).
  • Weingut | Camerloherstraße 56 | 80686 München
    Neben ausgesuchten Weinen namhafter Rebsorten und Lagen führt Wein-Gut in Laim auch regionstypisch aber bei uns eher weniger bekannte Sorten. Ihr müsst Euch hier unbedingt mal ein Flascherl Pinot Noir Sekt Brut Rosé vom Weingut Gehring besorgen! Nicht entgehen lassen solltet Ihr auch Euch die Weinfeste, die in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen veranstaltet werden.

Brot & Gebäck

  • Hofbäckerei Waldinger | Georg Freundorfer Platz | 80339 München
    Auf dem Bauernmarkt Schwanthaler höhe bekommt ihr Bio-Obst und –Gemüse, Kartoffeln, Käse, Wurst-und Fleischwaren. Ein ganz besonderes Schmankerl sind aber die Brote und Kuchen von der Hofbäckerei Waldinger: Der Apfelstreuselkuchen ist phänomenal!
  • Hoffmann’s Jahreszeiten Bäckerei | Reutterstraße 42 | 80687 München
    Die Bäckerei Hoffmann´s am Willibaldplatz macht unserer Meinung nach die besten Nusshörnchen der Stadt! Und das weltbeste Krusti mit Mozzarella & Tomate! Außerdem wird in der Faschingszeit eine große Auswahl an köstlichen Krapfen, unter anderem auch Exoten mit Apfelmus oder Hagebutte, angeboten.
  • Konditorei Schmidhofer | Fürstenrieder Str. 92 | 80686 München
    Beim kleinen Konditor an der Fürstenrieder Straße gibt es nicht nur eine große Auswahl an leckeren Kuchen und Torten sondern die größte und beste Nusseck weit und breit. Ergänzend gibt es gute Semmeln und Brot. In der Vorweihnachtszeit gibt es bei der Konditorei Schmidhofer als besonderes Highlight köstliche Plätzchen und preisgekrönte Lebkuchen.

Natürlich ist dieser Post nicht gesponsert, es handelt sich nur um eine Vorstellung meiner Lieblingsläden!

Deutschland Unterwegs

Fränkische Schweiz | Impressionen

19. Dezember 2016
Fränkische Schweiz

Im Herbst legen Herr Wallygusto und ich gerne noch eine Woche Wanderurlaub ein. Nachdem wir diesen letztes Jahr zugunsten eines ausgedehnten Städtetrips nach Hongkong haben ausfallen lassen, war diesmal wieder sportliche Betätigung im Freien angesagt. Da wir schon länger nicht mehr in der Fränkischen Schweiz gewesen sind, war auch schnell ein passender Ort hierfür gefunden. Natürlich wird es auch über diesen Urlaub einen ausführlichen Bericht mit allen (vegetarischen) Restaurantempfehlungen & den besten Wanderungen geben.

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Kiosk an der Reichenbachbrücke | Isarvorstadt

10. November 2016
Kiosk an der Reichenbachbrücke

Wer kennt das nicht? Man entschließt sich spotan an die Isar zu gehen und hat nichts, aber auch rein gar nichts zu trinken oder knabbern dabei. Also was tun? Entweder man sucht sich in den Straßenschluchten von Glockenbach oder Au einen Supermarkt. Oder man steuert gleich den Kiosk an der Reichenbachbrücke an! Diese kleine, bunte Bude ist seit Jahren eine absolute Bereicherung des Nachtlebens in dieser Gegend. Sogar die Süddeutsche Zeitung hat dem Kiosk vor einigen Monaten einen umfangreichen Artikel gewidmet, dessen Titel Die Schlange der Durstigen an der Reichenbachbrücke an schönen Tagen Programm ist. Mich würde wirklich brennend interessieren, wie viele Flaschen Bier hier in einer lauen Sommernacht so über die Theke wandern!

Auswahl

Beim Kiosk an der Reichenbachbrücke gibt es tatsächlich (fast) nichts, was es nicht gibt: Neben Klassikern wie Zeitschriften, Getränken und Zigaretten gibt es hier unter anderem auch viele Dinge des täglichen Gebrauchs, wie beispielsweise Eier oder Olivenöl. Wenn man also spät abends feststellt, dass man vergessen hat einzukaufen, muss man sich keine Sorgen um das geplante 4-Gänge-Menü oder sein geliebtes Frühstücksei machen! Noch beeindruckender finde ich allerdings die Auswahl an Bier! Insgesamt 117 Sorten Bier werden vom Kiosk an der Reichenbachbrücke angeboten! Darunter auch so einige Craft Beer – Schmankerl! Kein Wunder also, dass der Kiosk auch schon eine der Münchner Bierinseln war.

Service

Der Service ist sehr freundlich, routiniert und flott. Es ist immer wieder erstaunlich wie die Jungs es schaffen, den Überblick über dieses wahnsinnige Sortiment (vor allem an Bier) zu behalten.

Preise

Sicher ein wenig teurer als im Supermarkt um’s Eck – aber die langen Öffnungszeiten und die große Auswahl machen das allemal locker wett!

Fazit

Definitiv ein Must Do für den Sommer. Oder die ersten warmen Tage im Frühling. Oder die letzten sonnigen Tage im Herbst. Herr Wallygusto und ich versorgen uns jedenfalls schon seit etlichen Jahren am Kiosk an der Reichenbachbrücke mit Handbieren – um dann stundenlang an der Isar zu sitzen.

Und? Seid Ihr jetzt durstig geworden?! Dann schaut doch mal auf www.muenchen.de vorbei – da gibt’s noch mehr Tipps für Kioske an der Isar. 😉

Internet: www.kiosk-muenchen.de
Adresse:
Fraunhoferstr. 46, 80469 München

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Kusmi Tea | Pasing | Shopping-Tipp

24. Januar 2016
{Shopping Tipp} Kusmi Tea in den Pasing Arcaden

Das Traditionsunternehmen Kusmi Tea ist bekannt für seine schwarzen und grünen Tees sowie Teemischungen, die nach historischen Rezepten hergestellt werden. Noch bekannter dürfte Kusmi Tea aber für seine farbenfrohen, barocken Dosen sein. Umso schöner, dass es seit geraumer Zeit in den Pasing Arcaden einen Shop der 1867 von Pavel Kousmichoff in St. Petersburg gegründeten Firma gibt.

Da es dort auch Tee von Løv Organic gibt, konnte ich natürlich nicht widerstehen und musste mir sofort eine große Dose weißen Tee mit Blaubeere-Kokos-Geschmack kaufen. Einfach toll! 🙂

 Adresse: Pasing Arcaden, Pasinger Bahnhofsplatz, 81241 München

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Es gibt Reis, Baby! – Die Vollwert Box von REISHUNGER | Produkttest 

8. Dezember 2014

Wie Ihr unschwer an unseren Lieblingsrezepten erkennen könnt, gehören Herr Wallygusto und ich zu den Kohlehydrate-Junkies. Während alles um uns herum auf Low Carb setzt, leben wir fröhlich nach dem Motto: Low Fat, Low Carb, Low Taste. Nudeln stehen bei uns also mehrmals die Woche auf dem Speiseplan. Wie gut, dass es auch „gute“ Kohlehydrate in Form von Reis gibt: Der macht satt, schmeckt unglaublich lecker und hält schlank. Darum freut es uns natürlich umso mehr, dass uns REISHUNGER gefragt hat, ob wir ihren Reis testen wollen! 🙂

Aber wie kommt man eigentlich auf die Idee, das beliebteste und sortenreichste Grundnahrungsmittel der Welt über das Internet zu verkaufen? Ganz einfach! Die beiden Gründer von REISHUNGER, Torben und Sohrab, hatten den immer gleichen weißen, matschigen Reis in der Mensa satt. Dermaßen motiviert machten sie sich 2010 auf die Suche nach der Reisvielfalt dieser Welt. Reis ist nämlich nicht nur weiß, es gibt ihn in allen möglichen Farben, Formen und Geschmäckern – von Weiß, lang und süß bis schwarz, rund und herb. Von ihrer Reise haben die beiden Jungs uns die besten und leckersten 22 Reissorten mitgebracht.

Reishunger_Gruender

Foto wurde von REISHUNGER zur Verfügung gestellt

Der Reis von REISHUNGER kommt übrigens ohne unnötigen Zwischenhandel aus, denn er wird direkt bei den Reismühlen und Bauern importiert. Der Vertrieb erfolgt direkt über den Onlineshop. Dadurch wird auch sichergestellt, dass der Reis maximal frisch ist. Außerdem können Torsten und Sohrab ihre Reisqualität so zu einem viel günstigeren Preis als im Einzelhandel anbieten. Aber auch das soziale Engagement kommt nicht zu kurz! Gemeinsam mit der Hilfsorganisation CARE wird anderem das Projekt »Ernährungssicherung in Laos« von REISHUNGER unterstützt. Zudem hat jeder Besteller die Möglichkeit beim Bestellabschluss 1 bis 10 Euro für das Projekt zu spenden.

Vielen Dank an dieser Stelle an REISHUNGER, die uns ihren Reis kostenlos und unverbindlich zur Verfügung gestellt haben. Unsere Meinung bleibt davon natürlich wie immer unbeeinflusst.

Wie funktioniert’s?

Die leckersten Reissorten können denkbar einfach im Onlineshop bestellt werden. Die einzige Schwierigkeit dabei ist, eine Auswahl zu treffen. Neben sortenreinem Reis gibt es bei REISHUNGER nämlich auch diverse Risotto- und Bio-Polenta-Mischungen und Bio-Reissuppen. Zusätzlich werden von REISHUNGER technisches Zubehör, feinste Zutaten und fertige Rezeptboxen rund ums Reiskorn zusammen mit ausführlichen Kochanleitungen sowie hunderten Rezepttipps angeboten. Herr Wallygusto und ich haben uns nach langem Hin und Her schließlich für die Vollwert Box entschieden.

Was ist drin? 

Die Vollwert Box wartet mit Vollkorn-Reissorten aus bestem biologischen Anbau auf. Das besondere an Vollkornreis ist, dass er nicht geschält wird und deshalb besonders viele Nährstoffe enthält. Die meisten Mineralstoffe und Vitamine stecken nämlich in dem Silberhäutchen, der dem Vollkornreis erhalten bleibt.

Gleich vier gesunde Vollkorn-Reissorten finden sich in der Vollwert Box:

  • Vollkorn Basmati Reis, Bio-Traditional Basmati aus Indien (200g)
    Der Vollkorn Basmati Reis stammt von der Sorte Traditional Basmati und wird in Indien am Fuße des Himalaya Gebirges unter biologischen Bedingungen angebaut. Er besitzt den typisch erdigen Basmati Geschmack gepaart mit dem natürlichen Getreidearoma der Schale. Eine leckere, nahrhafte und vor allem gesunde Angelegenheit.

Reishunger Vollkorn Basmati

  • Schwarzer Reis, Bio-Nerone aus Italien (200g)
    Der Schwarzer Reis von der Sorte Nerone wächst unter biologischen Bedingungen im italienischen Piemont. Die natürliche schwarze Außenschale gibt dem Reis einen super leckeren nussigen Eigengeschmack. Und nicht erschrecken: Ähnlich wie beim Rotwein färbt der leckere Reis die Zunge leicht blau. Es lohnt sich!
  • Roter Reis, Bio-Camargue aus Frankreich (200g)
    Der Rote Reis stammt aus biologischem Anbau in der französischen Camargue. Die schöne rote Färbung der Außenschale stammt vom tonhaltigen Boden des Anbaugebietes, was diesen Reis weltweit einzigartig und geschmacklich so gehaltvoll macht.

Reishunger Roter Reis

  • Natur Reis, Bio-Tondo Integrale aus Italien (200g)
    Der runde Natur Reis stammt von der Vollkornsorte »Tondo Integrale« aus dem italienischen Piemont, wo er mit herrlicher Sicht auf die Alpen unter biologischen Bedingungen angebaut wird. Der Natur Reis ist ein Rundkorn und passt perfekt zu allen Fisch-, Fleisch- und Gemüsegerichten sowie zu einem klassischen Vollkorn-Risotto.

Die Angaben zum Reis stammen aus dem Onlineshop von REISHUNGER.

Wie schmeckt’s?

Lecker, dumme Frage! Zugegeben, zuerst wussten wir nicht so recht, was wir mit dem Schwarzen Reis anfangen sollten. Aber bei Frl. Moonstruck kocht wurden wir schließlich mit Schwarzer Reispfanne mit Tofu fündig. Den Roten Reis haben wir zusammen mit einem Seitan-Schwammerl-Geschnetzelten genossen. Kürbis-Kokos-Curry passt hervorragend zu Vollkorn Basmati Reis. Und der Naturreis durfte sich in eine Brocooli-Erbsen-Sahnesauce legen. Jede einzelne Sorte ist ein Highlight für sich! Und das ist KEINE Übertreibung.

Reishunger Gerichte

Was kostet es?

Die Vollwert Box kostet regulär € 11,50. Die Reissorten können natürlich auch einzeln in vier verschiedenen Größeneinheiten bestellt werden: 200g Beutel, 600g Beutel, 3kg Beutel und 9kg (3x3kg Beutel). 200 g Vollkorn Basmati Reis (Bio) kosten dann beispielsweise € 2,95. Der Kilopreis reduziert sich natürlich je größer die Verpackungseinheit ist.

Zum Kaufpreis des Reises kommen pauschal € 2,90 Vesandkosten. Ab € 30 erfolgt die Lieferung versandkostenfrei.

Die Lieferung erfolgt sehr schnell. Nach nur 1 – 3 Tagen könnt Ihr Euer Reispaket in Empfang nehmen und fleißig loskochen.

Fazit

Keine Frage, die Qualität stimmt bei REISHUNGER. Auch die große Auswahl an Reis überzeugt. Und die Boxen sind super zum Ausprobieren verschiedener Reissorten oder Zubereitungsarten.

Allerdings müssen wir gestehen, dass uns diese (wenn auch überzeugenden) Argumente nicht ausreichen, um regelmäßig meinen Bedarf an Reis über das Internet zu decken. Es gibt einfach zu viele Bioläden in unserer unmittelbaren Nähe, die eine super Auswahl an Reis haben. Und so werden wir wohl eher dem örtlichen Einzelhandel treu bleiben.

Aber sag niemals nie….vielleicht tätigen wir doch mal eine Großbestellung. Oder organisieren eine Sammelbestellung im Freundeskreis.

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Gutes Brot aus dem Warenhaus? Klar, bei Manufactum!

13. Oktober 2014

Wer wie wir Wallygustos zu faul ist, selbst Brot zu backen, ist immer auf der Suche nach DEM Brot. Bisher dachten wir, dass die Münchner Hofpfisterei eben dieses backen würde. Dank einer Kollegin wurden wir nun aber eines Besseren belehrt. Wenn Ihr also mal in München unterwegs seid, solltet Ihr mal bei Manufactum brot & butter im Alten Hof vorbeischauen. Dort wird in der ladeneigenen Steinofenbäckerei das allerbeste Sauerteigbrot gebacken! Es gibt sie also wirklich noch, die guten Dinge! Klar, selbstgebackenes Brot ist natürlich immer besser! Für backfaule Menschen wie Herrn Wallygusto und mich ist dieses Brot aber wirklich eine sehr leckere Alternative.

Internet: www.manufactum.de
Adresse: Dienerstr. 12, 80331 München

Da ich damals leider kein Foto gemacht habe, muss eben wieder ein hübscher Platzhalter von Pexels herhalten.

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Delice Delikatessen | Pasing

15. März 2013
Delice München

Nach unserem Streifzug durch die Pasing Arcaden kamen wir zufällig an diesem kleinen Laden am Bahnhofsplatz vorbei. Schon allein der Name Delice Delikatessen klang sehr verheißungsvoll und nach einem Blick ins Schaufenster musste ich Herrn Wallygusto einfach rein schleifen.

Die Einrichtung ist witzig, denn man befindet sich in einer richtigen Küche mit Herd und Regalen, die voller kleiner Köstlichkeiten wie Kaffee, Schokolade oder Balsamico sind. Insgesamt 600 Produkte aus aller Herren Länder sollen es sein! Neben den ganzen Leckereien gibt es zudem einen kleinen Bereich mit nett anzusehenden Küchenutensilien. Man merkt, dass sich hier jemand einen Traum – vom eigenen Schlaraffenland? – erfüllt hat, denn hier steckt viel, viel Liebe drin.

Im Delice gibt es neben italienischer Trinkschokolade auch die guten Kaffeebohnen vom Dinzler (250 g für ca. € 8), was sehr erfreulich ist, denn Pasing ist halt doch näher als der Irschenberg. 😉 Etwas enttäuscht bin ich allerdings von den Cantuccini, denn trotz des stattlichen Preises von € 4,50 für die Packung (200 g) wird hier leider keine echte Vanille sondern nur Aroma zur Herstellung verwendet. Geschmacklich ist das italienische Kleingebäck aber topp, vor allem weil ordentlich Mandeln drin sind.

Auch zum Kosten hätte es was gegeben, aber uns war eher nach was Süßem, so dass uns Vitello Tonnato und der warme Linsensalat nicht verführen konnten. Das Rezept für die Linsen haben wir aber sicherheitshalber trotzdem mal mitgenommen. 🙂 Infos zu aktuellen Aktionen & Verköstigungen gibt’s online!

Da ich kleinen Läden mit „Tante-Emma-Flair“ schwer widerstehen kann und eh ein echtes Schleckermäulchen bin, werde ich bestimmt bald wieder „zufällig“ beim Delice vorbeikommen. Schließlich muss ich unbedingt von den bunt verpackten Tartufi probieren. Oder vielleicht doch lieber von der Bio-Schokolade?! 🙂

Adresse:  
Pasinger Bahnhofsplatz 2, 81241 München