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Maxvorstadt

Café Restaurants

Die Waldmeister | Maxvorstadt 

17. März 2017
Die Waldmeister | Maxvorstadt

Im Januar waren Herr Wallygusto und ich das erste Mal seit langer Zeit mal wieder beim Frühstücken. Und da Essen in Gesellschaft lieber Menschen noch viel mehr Spaß macht, hatten wir noch Sabine von Pastamaniac, Ines von münchnerküche und Sabrina und Steffen von Feed me up before you go-go im Schlepptau. Und da wir alle schon viel über das Frühstück im Waldmeister gehört hatten, stand eine geeignete Location schnell fest.

Innen

Schon beim Betreten des des kleinen Lokals läuft uns das Wasser im Mund zusammen: In der Vitrine im Eingangsbereich warten knusprige Croissants und dicke Schokoladenmuffins darauf, den hungrigen Gästen serviert zu werden. In den Wandregalen findet sich eine kleine, aber feine Auswahl an Delikatessen: Nudeln von RUMMO meine Lieblingspasta), Espressobohnen…

Die Einrichtung im Waldmeister ist spartanisch. Dazu passend sind die blaugrauen Wände mit den puristischen Bildern mit den Initialen des Lokals. Einziger – und dafür umso auffälliger – Schnickschnack sind die riesigen Kronleuchter an der Decken.Zum Sitzen gibt’s große Holztische mit Sitzbänken und einfachen Stühlen. Leider ist es bei unserem Besuch ein wenig zugig, so dass ich mich schnell in meine dicke Winterjacke kuschle.

Speisekarte

Im Waldmeister gibt Frühstück zum Ankreuzen. Und obwohl die Frühstückskarte im Waldmeister sehr übersichtlich ist, gehen uns die Kreuzchen nicht leicht von der Hand: Nehme ich jetzt Rührei mit Kräutern oder Tomaten? Oder doch lieber Natur? Und was dazu? Bircher Müsli? Guacamole? Und braucht es noch Käse zum Rührei? Oder werde ich so satt? Natürlich gibt es auch Klassiker wie Marmelade, Nutella, Honig und Frischkäse, was die Auswahl noch zusätzlich erschwert. Wir haben also (auch als Vegetarier) die Qual der Wahl und lassen uns richtig viel Zeit, um alle nur erdenklichen Frühstücksvariationen durchzuspielen.

Geschmack

Das Rührei von freilaufenden Hühnern hat eine ordentliche Größe, ist fluffig und sehr lecker. Die Guacamole ist für meinen Geschmack nicht dick genug und ein wenig zu säuerlich – anscheinend wird ihr im Waldmeister großzügig Zitronensaft zugesetzt. Richtig toll ist der üppige Brotkorb, der Ciabatta mit und ohne Tomaten und Bauernbrot enthält. Herr Wallygusto ist außerdem schwer begeistert von seinem Bircher Müsli, das im Weckglas serviert wird und größer ist, als es auf den ersten Blick aussieht. Auch an Ziegenkäse, Scamorza und Marmelade gibt’s nichts auszusetzen.

Service

Nett sind sie ja, die Mädels im Service. Und unsere erste Bestellung wird fix aufgenommen und serviert. Auch wenn das Hin und Her mit dem Ziegenkäse von Teller zu Teller etwas befremdlich ist. Aber kaum ist der erste Cappuccino geschlürft und unsere Tellerchen leer, interessiert sich niemand mehr für uns. Und als wir dann endlich wieder Beachtung geschenkt bekommen, erfahren wir, dass wir eh am Tresen zu zahlen haben.

Preise

Rührei kostet € 3,90 , die Extras wie Tomaten bis zu € 1,00. Die Portion Käse gibt’s für € 2,30, den Brotkorb für € 2,00. Dazu ein Cappuccino für € 2,80 und das Frühstück ist perfekt.

Da Qualität und Menge nicht wirklich etwas zu wünschen übrig lassen, finden wir die Preise im Waldmeister angesichts der tollen Lage mitten in der Maxvorstadt angemessen.

Fazit

Das Frühstück ist schmackhaft, aber nichts besonderes, wie Herr Wallygusto und ich finden. Dazu kommen das angenehme Ambiente und der nette Service, der leider etwas an Aufmerksamkeit fehlen lässt. Für uns als Nicht-auswärts-Frühstücker ist das Waldmeister daher eine Empfehlung für alle, die zu Gast in München und auf der Suche nach einem kleinen, unkomplizierten Frühstück sind.

Adresse: Barerstr. 74, 80799 München

bayerisch Magazin München Restaurants

Wirtshaus Maxvorstadt | Maxvorstadt

13. Februar 2017
Wirtshaus Maxvorstadt München

Bevor Herr Wallygusto und ich nach Laim zogen, haben wir uns ein klitzekleines 1-Zimmer-Apparement im wuseligen Maxvorstadt geteilt. Und natürlich genossen wird damals das reichhaltige Angebot an Restaurants und Kneipen in vollen Zügen. Inzwischen sind wir nur noch selten dort unterwegs – gemütlich sind wir geworden, fast schon Stubenhocker. Einzig im Café Puck und dem Türkenhof sind wir zwar nicht oft, aber doch mit einer gewissen Regelmäßigkeit zu finden.

Auf der Suche nach einem Restaurant, dass verkehrsgünstig auf dem Weg ins Zenith in Freimann liegt, stieß Herr Wallygusto im November letzten Jahres auf das Wirtshaus Maxvorstadt. In den ehemaligen Räumen des Pauls servieren Boris Pachov und Thomas Winkler ihren Gästen seit 2014 feine bayrische Köstlichkeiten. Da die umfangreiche Speisekarte auch eine große Auswahl für Vegetarier bietet, haben wir natürlich gleich einen Tisch im Wirtshaus Maxvorstadt reserviert. Und wir wurden nicht enttäuscht!

Drinnen

Das Wirtshaus Maxvorstadt verbindet urgemütliche Atmosphäre mit modernem Ambiente – das liegt zum einen an der großen Fensterfront, die ein luftiges, helles Ambiente schafft; zum anderen am Verzicht an übermäßig rustikalen Dekorationselementen. Das Bodenständigkeit im Wirtshaus Maxvorstadt groß geschrieben wird, beweist die hauseigene Kegelbahn. Da die Bahn und das Kegelstüberl vom Gastraum getrennt sind, findet sich hier der ideale Raum für kleine Feiern mit bis zu 20 Personen.

Speisekarte

Laut eigener Aussage werden die Speisen mit viel Liebe und Herzblut, aber vor allen Dingen mit frischesten Produkten und Zutaten aus dem direkten Umland zubereitet. Grundlage der unverwechselbaren, bodenständigen Landhausküche sind das richtige Rezept und perfektes Handwerk. Und da die Jahreszeiten kommen und gehen, wechselt auch die Speisekarte im Wirtshaus Maxvorstadt und passt sich der Jahreszeit an. Und so kommt es, dass die Speisekarte feine bayerische Köstlichkeiten bietet – allen voran alpenländische Klassiker, die doch irgendwie anders sind. Erfreulicher Weise gibt es eine Vielzahl an vegetarischen Speisen und großen Salaten.

 

Geschmack

Das Essen wird schnell serviert und die Portionen sind riesig. Die Bestandteile meines großes Pflücksalates sind sehr, sehr frisch und die vegetarische Maultasche ist sehr schmackhaft. Dazu gibt es fruchtiges Kürbischutney mit einer leichten Anisnote, dass wider Erwarten sehr gut mit dem Rest des Essens harmoniert. Ein Highlight sind auch die Haselnussspätzle mit Traubengelee – meiner Meinung nach eine sehr eigenwillige Kombination, die aber hervorragend funktioniert. Auch bei unserem zweiten Besuch, ein paar Monate später, sind wir hin und weg vom Knödelduo von Spinat-und Bergkäseknödel & Vollkorn-Dinkel-Käsespätzle mit leicht geräuchertem Käse. Das Wirtshaus Maxvorstadt hat uns mit seinen Speisen also voll und ganz überzeugt!

Service

Der Service im Wirtshaus Maxvorstadt ist freundlich und aufmerksam – und a bisserl g’schert. Herr Wallygusto erntet aufgrund seiner Unentschlossenheit bei der Wahl seines Getränkes einen spöttischen Blick und wird gleich liebevoll auf „Zauderer“ getauft. Ein Missverständnis bei der Bestellung – ich bekam erst die Maultauschen mit Tomatensauce serviert – wird ohne Gejammer professionell behoben. Und eine charmante Entschuldigung gab’s noch dazu!

Preise

Der große Pflücksalat mit vegetarischen Maultaschen kostet € 13,90, die Haselnussspätzle mit Traubengelee einen Euro weniger. Für Helles und Dunkles Weißbier (beides 0,5) zahlen wir jeweils € 3,90.

Fazit

Toller, aufmerksamer Service, umfangreiche Auswahl an (vegetarischen) Speisen, leckeres Essen & gemütliche Atmosphäre! Einfach super!

Adresse: Augustenstr. 53, 80333 München

Kneipe | Bar Magazin München Restaurants

Café Puck | Maxvorstadt 

15. Mai 2016
Immer wieder gerne - Das Café Puck in der Münchner Maxvorstadt

Das Café Puck hat schon über 20 Jahre auf dem Buckel und ist eine feste Größe in der Maxvorstadt. Als Herr Wallygusto und ich uns um die Ecke noch ein 1-Zimmer-Appartement teilten, war es quasi unser Wohnzimmer. Oft waren wir hier zu Gast und tranken das ein oder andere dunkle Bier. Dann zogen wir weg aus Maxvorstadt und die Besuche in dieser tollen Kneipe wurden sehr selten.

Übrigens hätte das beliebte Lokal fast einen anderen Namen, nämlich „Cup“, bekommen. Schließlich haben sich aber die damaligen Betreiber (Per, Udo und Christoph) darauf geeinigt, doch nicht die eigenen Initialen zu verwenden. So entstand das Café Puck.

In den letzten Jahren war ich leider nur noch selten hier zu Gast, so zum Beispiel 2012 zum Abendessen und letztes Jahr im Sommer auf ein Bierchen. Schön, dass sich nun vor dem Konzert von Wolfmother wieder die Gelegenheit für einen Besuch im Café Puck ergeben hat.

Drinnen

Die Einrichtung im Café Puck hat sich im Laufe der Jahre erfreulicherweise kaum verändert, überflüssigen Dekokram und buntes Klimbim findet man hier nach wie vor nicht. Einfache Bistrotische und die Bahnhofsuhr an der Bar reichten früher aus und mehr braucht man auch heute nicht, um eine stimmige Atmosphäre zu schaffen.

Immer wieder gerne - Das Café Puck in der Münchner Maxvorstadt

Speisekarte

Die Speisekarte im Puck lässt keine Wünsche offen: Es gibt eine ganze DIN A4-Seite mit Frühstück, Mittagstisch und eine abwechslungsreiche Wochenkarte. Da Burger nach wie vor im Trend sind, finden sich inzwischen auch hiervon eine Handvoll Variationen. Selbstverständlich werden Vegetarier ebenfalls ohne Probleme fündig.

Herr Wallygusto hat die Qual der Wahl zwischen frischen, in Butter geschwenkten Ravioli und Veggy-Burger mit gebratenem Halloumi, entscheidet sich aber schließlich für letzteres. Da ich immer noch ein wenig auf meine Ernährung achten muss, lasse ich die vorzüglich klingende Pasta mit schwarzen Oliven, Halloumi, sonnen getrockneten Tomaten und Rucola links liegen und wähle stattdessen den Gegrillten Ziegenkäse auf Salat der Saison.

Immer wieder gerne - Das Café Puck in der Münchner Maxvorstadt

Geschmack

Der vegetarische Burger wird auf geröstetem Brötchen serviert, auf dem auch noch ein Berg Grillpaprika und Rucola Platz finden. Dazu gibt es Kräuterdip und eine Beilage nach Wahl, in Herrn Wallygustos Fall Home Fries. Wenn man meinem Göttergatten Glauben schenken darf, ist das Gericht sehr lecker – vor allem der Kräuterdip, der eine ganz leichte Note von Limette hat. Die Home Fries sind schön dick und knusprig.

Mein gegrillter Ziegenkäse liegt neben einem Haufen frischer Blattsalate, Kartoffel- und Zucchinischeiben vom Grill, Gurkenscheiben und Tomatenspalten. Der Käse ist gut angebraten, innen cremig und herrlich aromatisch.

Das Essen im Café Puck ist nicht nur sehr lecker, die Portionen sind auch sehr üppig.

Immer wieder gerne - Das Café Puck in der Münchner Maxvorstadt

Service

Der Service ist wie immer ausgezeichnet, wir werden freundlich und aufmerksam bedient.

Preise

Für das alkoholfreie Franziskaner Weißbier werden mit € 4,10 inzwischen € 0,20 mehr fällig als noch vor drei Jahren. Das Helle von Spaten liegt mit € 3,90 noch knapp unter der Schmerzgrenze. Unsere vegetarischen Gerichte kosten € 11,80, was angesichts der gebotenen Qualität und der Portionsgröße unserer Meinung nach angemessen ist.

Fazit

Wiederkommen tue ich auf jeden Fall wieder, denn zu gern mag ich das Café Puck! Allerdings muss ich mich damit entweder sehr beeilen, oder ich bringe viel Geduld mit: Das beliebte Lokal muss nach über 20 Jahren am 22. Mai wegen Gebäudesanierung für mehrere Monate schließen.

Adresse: 
Türkenstr. 33, 80799 München

Eisdiele Restaurants

Der verrückte Eismacher | Maxvorstadt

11. Juni 2014

Eis essen ist das Vernünftigste,  was man bei der Hitze der letzten Tage machen konnte. Wenn Ihr jetzt keine Lust mehr auf langweiliges Erdbeereis habt, und mal was Besonderes probieren wollt, solltet Ihr mal beim verrückten Eismacher in der Maxvorstadt vorbeischauen!

Dort gibt’s nämlich Eis mit dem Geschmack von Käsespätzle oder Augustiner. Total verrückt eben! Herr Wallygusto und ich waren leider nicht mutig genug und haben uns an eher gewöhnliche Sorten wie Apfelmus-Pfannkuchen oder Maracuja-Basilikum gehalten. Beides schmeckte sehr gut! Allerdings empfand ich Maracuja-Basilikum als arg sauer, so dass ich meine Kugel am Ende an Herrn Wallygusto abgeben musste.

Nett fand ich, dass ich zu meinen beiden riesigen Kugeln noch ein Löffelchen Hugo-Eis zum Probieren bekommen habe. Hier war Herr Wallygusto übrigens sehr experimentierfreudig und hat sich an Obazda herangewagt, dass tatsächlich auch gar nicht schlecht war. Eine ganze Kugel davon hätte ich aber beim besten Willen nicht essen wollen, der Geschmack war dann doch zu extrem.

Adresse: Amalienstr.77, 80799 München

Burger Restaurants

Hamburgerei | Maxvorstadt

23. Januar 2014

Wie bereits berichtet, haben Sabrina und Steffen von feed me up before you gogo und Wallyustos Themen, die uns im Allgemeinen (Essen) und im Besonderen (BURGER!!!) verbinden. Nachdem wir letztes Jahr schon gemeinsam die märchenhaften Burger bei Rotkäppchen verkostet haben, war jetzt im neuen Jahr die Hamburgerei an der Reihe.

Die Hamburgerei liegt verkehrsgünstig zwischen Königsplatz und Stieglmayrplatz und ist in nur wenigen Gehminuten von dort aus erreichbar. Die Burger-Braterei selbst ist zweistöckig und schlicht, aber modern eingerichtet. Das Konzept ist auf jeden Fall stimmig, denn es gibt Toiletten für „Burger“ und „Burgerinnen“ :-).

Bei unserem Besuch an einem Samstagabend war die Hamburgerei sehr gut besucht. Zum Glück hatten wir einen Tisch reserviert! Da dieser bei unserer Ankunft noch nicht frei war, gingen wir gleich an die SB-Theke und bestellten unsere Burger. Es gibt acht Burger-Varianten, davon sind zwei vegetarisch. Die Chutneys und Semmeln werden selbstgemacht und das Rindfleisch für die Burger kommt aus Bayern. Das ist schon mal sehr lobenswert. Wer trotzdem keinen Burger mag, kann Suppe oder Salat bestellen.

Die Auswahl an Getränken ist gut und auch hier ist Selbstbedienung angesagt. Es gibt Kola, Limonaden und Apfelschorle von fritz und Zwickelbier von Maierbräu. An der Bar sind auch Longdrinks zu bekommen. Erfreulicherweise wird der Gin and Tonic hier mit meinem Lieblings-Gin The Duke gemacht.

Folgende Burger-Variationen landeten an diesem Abend auf unseren Tellern:

Der Inder

Der Inder überraschte mit einer witzigen Mischung aus frittierten Linsenküchlein, Tandori-Mango-Chutney, Joghurt, Papadam, Bananenchips und Salatmix. Ich fand die Mischung anfangs ein wenig gruselig, denn wer legt sich schon einen dünnen Linsenfladen auf eine Dinkelsemmel?! Geschmeckt hat der indische Burger aber sehr gut, denn durch die Bananenchips bekam er eine sehr interessante Note. Den Inder kann man übrigens auch vegan bestellen!

der Trojaner

Mit gegrilltem Halloumi-Käse, Tzatziki, Fetakäsecreme, Tomate, Oliven, rohen Zwiebeln und Salatmix war der Trojaner belegt. Er schmeckte ebenfalls sehr, sehr gut. Für unseren Geschmack war er allerdings ein wenig zu salzig, was wohl den beiden griechischen Käse geschuldet war.

GutbürgerlichDer schrägste Burger des Abends war aber der Gutbürgerliche. Hier treffen sich Rindfleisch, Kartoffelrösti, Blaukraut und Apfelmus auf der Semmel. Wie es geschmeckt hat, kann ich leider nicht, sagen. Optisch war der Gutbügerliche einfach die Schau und nachdem Steffen nichts davon übrig gelassen hat, schmeckte er wohl auch so.

Aber auch die Beilagen wussten zu überzeugen! Der kleine Beilagensalat aus bunten Salatblätter, Karotte, Gurke, gerösteten Kürbiskerne und Honig-Senf Dressing war sehr frisch. Er mundete mir ebenfalls ganz ausgezeichnet.  Die Pommes von Herrn Wallygusto fand ich fast ein wenig langweilig. Hier hatten Sabrina und Steffen mit den Süßkartoffel-Sticks eindeutig die bessere Wahl getroffen. So was Gutes habe ich schon lange nicht mehr als Beilage zu einem Burger gegessen.

Schade fanden wir, dass die Saucen-Dips zu den Kartoffeln leider nicht selbstgemacht und in Portionspäckchen waren. Wenn die jetzt auch noch selbstgemacht gewesen wäre, wäre die Hamburgerei der absolute Knaller!

Die Selbstbedienung entpuppte sich leider als ein wenig störend, denn Sabrina und Steffen bekamen ihre Burger, da waren Herr Wallygusto und ich schon fast fertig. Ich muss allerdings zugeben, dass wir beide sehr schnelle Esser sind. Vor allem bei Burgern gibt es für uns kein Halten mehr.

An den Preisen gibt es nichts auszusetzen. Burger kosten zwischen € 7,50 und € 10,50, Beilagen maximal € 4,30. Ein kleines Bier und Softdrinks (beides 0,3 l) kosten € 2,80.

In der Hamburgerei hat es uns echt gut gefallen und natürlich auch ebenso gut geschmeckt. Die Süßkartoffel-Sticks waren auf jeden Fall DIE Entdeckung des Abends! Allein deswegen müssen wir unbedingt wieder zum Burger essen vorbeikommen. Und das wird hoffentlich bald sein…

Vielen Dank an dieser Stelle an Karsten, der mir freundlicherweise Bilder der leckeren Burger zur Verfügung gestellt hat.

Adresse: Briennerstr. 49, 80333 München

Kneipe | Bar Restaurants

Türkenhof | Maxvorstadt

13. November 2012

Bei einigen Kneipen in der Maxvorstadt hat man das Gefühl, die gibt es schon so lange wie das Viertel selbst. Der Atzinger gehört dazu, der Alte Simpl, aber eben auch der Türkenhof. Diese Augustiner-Kneipe in der – logisch – Türkenstrasse setzt auf Schlichtheit bei der Möblierung und ist größer als man auf Anhieb erkennen kann, denn es gibt nicht nur den vorderen Raum sondern auch ein Hinterzimmer mit Kicker. Das Publikum ist bunt gemischt, so sitzen Rentner und Manager, Bierdimpfl und Studenten einträchtig nebeneinander.

Auf der Speisekarte gibt es Klassiker der rustikalen Küche, aber auch vegetarische und mediterran angehauchte Speisen. So fiel die Wahl dann auch schwer, ob jetzt die Ravioli mit Steinpilzen, Gemüselasagne oder Käsespätzle auf den Tisch kommen sollten. Schließlich entschied ich mich – wie so oft –  für die deftigen Spätzle, zu denen es auch einen gemischten Salat gab. Meine fleischfressende Begleitung wählte Schnitzel mit Senf-Meerrettich-Panade und Biergulasch.  Geschmacklich konnte die Gerichte überzeugen, auch wenn im Biergulasch ein bisschen mehr Fleischbrocken hätten drin sein können. Ansonsten sind die Portionen echt ordentlich, denn es werden Berge von Pommes und Nudeln als Beilage serviert. Auch die Käsespätzle waren eher ein „Käsegebirge“  und ich hatte am Schluss schwer zu kämpfen, um meinen Teller leer zu bekommen. 🙂 Warme Küche gibt es hier übrigens bis 24 Uhr, so dass man sich auch noch spät abends den Bauch vollschlagen kann.

Preislich gibt’s nix zu Meckern, die Käsespätzle kosten knapp € 8 und  Halbe Hell dazu  € 3,40. Unser Mädl im Service war zwar noch recht jung, aber freundlich und aufmerksam.

In den Türkenhof komme ich immer wieder gerne, denn hier fühle ich mich gut aufgehoben und im Sommer kann man an kleinen Tischen an der Straße sitzen und Leute gucken!

Adresse: 
Türkenstr. 78, 80796 München

italienisch Restaurants

Eiscafé Pinocchio | Maxvorstadt

24. August 2011

Jahrelang bin ich auf meinem Weg zum Cinema hier vorbeigekommen, drin gewesen bin ich aber nie. Irgendwie hat mich das äußere immer ein wenig abgeschreckt bzw. dachte ich, das Pinocchio wäre nur eine Eisdiele. Inzwischen war ich schön öfter hier, denn die Pizza schmeckt hier einfach ganz fabelhaft!

Hier ist es wirklich gemütlich & bunt, denn der ganze Gastraum wirkt, als hätte hier jemand die Sachen hineingestellt, die er gerne um sich hat: alte Kaffeemühlen, Kinderbücher (Pinocchio, was sonst?), Bilder von Dali & Pinocchio (natürlich). Die Wände sind in einem hellen gelb-orange gestrichen, die Polster eiscafe-typisch gemustert….

Wir bestellen eigentlich immer Bier und Pizza, denn vor allem die Pinocchio  mit Tomaten, Ruccola und ein paar Streifen Parmesan ist einfach der Hammer. Der Boden ist immer sehr dünn, wie ich ihn mag, und knusprig.

Den sehr freundlichen & aufmerksamen Service sollte man auch noch erwähnen!

Hier stimmt’s einfach! Vor unserem nächsten Kinobesuch kommen wir bestimmt wieder!

Adresse: Nymphenburger Str. 33, 80335 München

Da ich damals leider kein Foto gemacht habe, gibt es einen hübschen Platzhalter von Pexels.

 

Biergarten

Augustiner Keller | Maxvorstadt

15. März 2011

Auch dieses Jahr gibt es eine kostenlose Vortragsreihe vom DAV (Benno Wagner, Du bist echt süß!) im Augustiner-Keller. Und auch diesmal konnten wir der Versuchung von „Gratis“ nicht widerstehen…wobei man sagen muss, dass der Abend trotzdem nicht gerade günstig war! Die Halbe Augustiner kostet mal schnell € 3,60, was aber für so eine „Touristenfalle“ wohl normal ist. Die großzügige Portion Käsespätzle mit Beilagensalat ist dafür mit € 8,90 geradezu günstig. Geschmacklich gingen die Meinungen zu diesem Gericht allerdings etwas auseinander: Meine schlechtere Hälfte fand die Spätzle sehr lecker, da die Konsistenz toll war und der Käse eine angenehme Schärfe hatte. Ich fand die Beschaffenheit der Spätzle eher etwas bröselig und die Soße sah aus, als wäre ein Bestandteil „ausgeflockt“. Auch konnte das ganze noch ordentlich Salz und Pfeffer vertragen. Der Beilagensalat hingegen war echt gut – einfach ne schöne bunte Mischung mit einem sehr schmackhaften Joghurtdressing! Das Ambiente ist nicht berauschend, zumindest nicht in dem Saal bzw. die Bierhalle, in dem der Vortrag stattfand, aber dafür war der Service nett und aufmerksam. Na ja…für „unterm Jahr“ ist der Augustiner-Keller eher nix, zumal es über den Gleisen das gleiche Bier für fast einen Euro günstiger gibt, aber für 1, 2x im Jahr Dias gucken ist es hier schon okay!

Adresse: Arnulfstr. 52, 80335 München

Das Foto für diesen Beitrag stammt von Pexels und bildet NICHT das hier vorgestellte Restaurant ab.

 

indisch | pakistanisch Restaurants

Deeba | Maxvorstadt

6. Januar 2011

Seit 17 Jahren gibt es das pakistanische Restaurant Deeba in Maxvorstadt schon.  Mit schöner Regelmäßigkeit verschlägt es uns seit 10 Jahren an unserem Jahrestag hierher. Früher, als wir noch um die Ecke wohnten, waren wir nur einmal hier, aber diesen Rückstand haben wir in den letzten Jahren mit Leichtigkeit aufgeholt. Es gibt halt Rituale und Gewohnheiten, mit denen man nicht brechen sollte – zumal wenn das Essen so gut schmeckt wie in diesem pakistanischen Restaurant. Außerdem ist der Service immer freundlich und aufmerksam und man fühlt sich, als würde man nicht nur einmal im Jahr kommen sondern als wäre man wirklich Stammgast, der einmal die Woche vorbeischaut.

Drinnen

Das Restaurant ist recht klein und im Sommer kann man auch draußen sitzen, wobei es nur ein paar Tische gibt und die Barerstraße zu stark befahren ist, um gemütlich zu sein. Anscheinend wurde hier mal griechisch gekocht, denn die Bar ziert ein Dachgiebel, der stark an die Akropolis erinnert. Ansonsten wird hier auf Dekoration weitestgehend verzichtet, es gibt ein, zwei Wandbilder und ein paar Fotos. Gesessen wird an 2er-oder 4er-Tischen, wenn das Deeba gut besucht ist, kann’s auch schon mal kuschelig eng werden. Reservieren – vor allem an Wochenende – ist dringend empfohlen!!

Speisekarte

Die Speisekarte des Deeba bietet eine große Auswahl an Fleisch- und Fischgerichten, aber als Vegetarier kommt man trotzdem voll auf seine Kosten: Bei mindestens 10 vegetarischen / veganen Hauptgerichten, Vorspeisen und Suppen nicht mitgerechnet, fällt die Auswahl wirklich schwer. Bei unserem letzten Besuch vor ein paar Tagen wählten wir als Vorspeise MIXED VEGETABLE PAKORA (Gebackenes Gemüse in Kichererbsenteig) und SABSI SAMOSA (2 Teigtaschen mit Gemüse gefüllt) sowie LASAN NAN (Brot aus Hefeteig mit Knoblauch). Eigentlich braucht man die gar nicht, denn zu jedem Essen wird ein kleiner gemischter Salat mit PAPADAM (Dünnes Fladenbrot aus Linsenmehl) serviert, aber die Augen sind wie so oft größer als der Magen. 🙂 Danach gab’s ALU CHANA MASALA (Kartoffeln und Kichererbsen in Masalasoße mit frischen Tomaten und Ingwer) und PANEER MASALA (Hausgemachter Käse in Ingwer, Paprika und Garam – Masalasoße).

Geschmack

Die Gerichte waren gut gewürzt und wie immer sehr, sehr lecker! Gut finde ich, dass man beim Bestellen immer gefragt wird, wie scharf man sein Essen möchte. Natürlich gibt es auch von Haus aus sehr milde Gerichte mit Joghurt- oder Sahnesoße. Vorneweg bekommt man immer einen kleinen Salat und „Chapati“, das ist ein Grobweizenbrot aus dem Tandoor, serviert. Dazu werden dreierlei Soßen, nämlich Joghurt mit Minze, süß-sauer und ein sagenhaft leckeres Chutney mit Kapernäpfeln, gereicht. Eigentlich könnte man deswegen auch auf eine Vorspeise verzichten, aber daheim bereiten nie Pakoras (gebackenes Gemüse in Kichererbsenteig) und Samosas (Teigtaschen mit Gemüse gefüllt) zu. Wir bestellen sie daher im Deeba immer :-). Danach folgten „Vegetable Jalferezi“ (gemischtes Gemüse mit Paprika, Tomaten und Käse) und „Alu Chana Masala“(Kartoffeln und Kichererbsen in Masalasoße mit frischen Tomaten und Ingwer) mit Reis und Nan. Und was soll ich sagen? Alles war vorzüglich – wie jedes Jahr.

Service

Der Service ist sehr nett und aufmerksam, man fühlt sich gleich gut aufgehoben. Auch mit Reklamationen – ich habe erst ein falsches Gericht serviert bekommen – wird professionell umgegangen und man erhält ohne Probleme ein anderes bzw. das richtige Essen.

Preise

Die Preise der Speisekarte wurden schon ewig nicht mehr angepasst, zumindest kam uns das so vor. Vorspeisen kosten € 3,65, Hauptgerichte ca. € 11 und Nan € 2. Auch die Getränkepreise sind mit € 3,80 für den halben Liter San Pellegrino und € 3,30 für ein alkoholfreies Weißbier okay. Einzig den „Espresso danach“ für € 1,95 kann man getrost vergessen: Der schmeckte nämlich gar nicht.

Fazit

Herr Wallygusto und ich gehen seit Jahren regelmäßig ins Deeba und sind begeistert: Wir mögen die Art des Wirtes, der Service ist freundlich und aufmerksam, die Qualität der Speisen lässt nichts zu wünschen übrig. Wer gerne Pakistanisch oder Indisch isst, sollte auf jeden Fall mal vorbeischauen.

Internet: www.deeba.de
Adresse: Barerstr. 42, 80799 München

Da ich leider nie Fotos gemacht habe, gibt es einen schönen Platzhalter von Pexels.