Browsing Tag

Burger

Buchvorstellungen

Neu im Kochbuchregal – auf diese Buchvorstellungen dürft Ihr Euch 2017 freuen!

20. Januar 2017
Neu im Kochbuchregal

Auch 2017 hat unser Kochbuchregal wieder Zuwachs bekommen – auch wenn ich zugegeben muss, dass ich die Bücher eigentlich bereits 2016 bekommen habe. Dass ich mich bisher noch nicht intensiv damit beschäftig habe, liegt daran, dass das letzte Jahr irgendwie ein bisschen verkorkst war. Obwohl ich gefühlt nicht wirklich viel gemacht habe, gab es nicht viel Zeit zum Ausprobieren & Rezensieren. Ich werde dies aber nachholen und Euch alle Bücher in den nächsten Monaten ausführlich vorstellen. Versprochen! ;-)

HANS IM GLÜCK Das Burger Buch | Dorling Kindersley | ISBN 978-3-8310-2938-9
Im HANS IM GLÜCK Das Burger Buch findet Ihr alle Rezepte der beliebten Gerichte aus den Restaurants. Ob Burger namens Gaumenfreude, Stiefel oder Heuernte – hier ist für Fleischliebhaber ebenso wie für Vegetarier der perfekte Burger dabei. Neben den schmackhaften Burgerrezepten gibt es auch die vielen Beilagen, wie Süßkartoffel-Fritten oder die leckeren und die fantastischen Soßen zum Nachkochen für Zuhause.

Sugar Girls | Meike Werkmeister & Jana Henschel | Callwey | ISBN: 978-3-7667-2211-9
In Sugar Girls geht es um 20 Frauen und ihren Traum vom eigenen Café. Alle haben sie vorher etwas ganz anderes gemacht: Beamtin, Lehrerin, Stewardess. Aber sie hatten alle einen Traum, den sie eines Tages wahr gemacht haben. In „Sugar Girls“ erzählen Frauen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, wie sie ihr eigenes Café eröffnet haben. Sie stellen ihre Einrichtung und ihr Stil-Geheimnis vor, zeigen genial einfache Do-It-Yourself-Ideen, verraten ihre Lieblingsrezepte und geben Gründer-Tipps für alle, die gerade selbst träumen. Denn wer hat nicht schon einmal diesen Satz gesagt: „Irgendwann mache ich ein Café auf…“

The Bread Exchange | Malin Elmlid | Prestel | ISBN: 978-3-7913-8211-1
Die schwedische Autorin Malin Elmid berichtet in The Bread Exchange  von den Abenteuern, die sie mit ihrem Sauerteig im Gepäck erlebt hat. Ihr selbstgebackenes Brot tauschte sie gegen Familienrezepte, alltägliche Hilfe und kostbare Erfahrungen. Das Brot wird so zu einem Türöffner, der herzliche und einmalige Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen aus aller Welt ermöglicht. Dieses Buch begleitet Malin Elmlid und ihr „Brot-Tausch-Projekt“ von Antwerpen nach Kabul, von Warschau nach New York, von Stockholm nach Berlin und noch viel weiter.

Brot – Brötchen | Marianne Buser | FONA | ISBN: 978-3-03780-590-9
Was gibt es Schöneres als Brot und Brötchen aus dem eigenen Ofen? Denn was aus der Hausbäckerei kommt, ist aus natürlichen Zutaten entstanden und unwiderstehlich gut. Wenn Ihr das ähnlich seht, findet Ihr in dem handlichen Rezeptbuch Brot – Brötchen eine große Brotvielfalt zum Selberbacken. Und das für jeden Anlass!

Vielen Dank an dieser Stelle an die Verlagshäuser, die mir die Bücher kostenlos und unverbindlich zur Verfügung gestellt haben.

Christkindlmarkt Restaurants

Sendlinger Christkindlmarkt | Sendling 

21. Dezember 2016
Sendlinger Christkindlmarkt am Harras

Ein weiterer Münchner Christkindlmarkt, der 3 Jahre von Herrn Wallygusto und mir unbemerkt geblieben ist, war der Sendlinger Christkindlmarkt am Harras. Dabei ist er unbedingt einen Besuch wert, denn das Glühbier mit dem possierlichen Namen Flöff ist ein echtes Schmankerl unter den weihnachtlichen Heißgetränken. Und auch die Feuerzangenbowle ist besser als viele andere. Sehr gut gefällt uns auch die Auswahl an Speisen, die neben Klassikern wie Käsespätzle und Currywurst auch italienische Süßigkeiten, (vegane) Burger und Falafel-Sabdwiches beinhaltet. Und wer mag, kann hier auch Weihnachtsschmuck und mehr oder weniger attraktive Geschenkideen entdecken.

Adresse: Am Harras, 81373 München

Deutschland Unterwegs

Köln | Impressionen

17. November 2016
Unser 1. Kölsch

Schon seit langem sind Herr Wallygusto und ich Fans der Band Edward Sharpe and The Magnetic Zeros. Und als wir von der anstehenden Tour erfahren haben, war die Freude natürlich groß! Leider erhielt unsere Begeisterung schnell einen Dämpfer, denn die geliebten Musiker gaben sich nur für ein Konzert in Deutschland die Ehre! Und das im Rahmen der c/o pop Festivals in Köln. Was also tun? Kurzentschlossen besorgte uns Herr Wallygusto also ein Hotel und einen günstigen Flug – schließlich bekommt man nicht jeden Tag die Gelegenheit, Edward Sharpe & The Magnetic Zeros live zu sehen. Natürlich haben wir auch genug Zeit für eine Stadtbesichtigung und Bierproben eingeplant! Erste Eindrücke bekommt Ihr bereits jetzt zu sehen, ein ausführlicher Reisebericht mit vielen Restauranttipps ist noch in Vorbereitung!

Großbritannien | Irland Unterwegs

Schottland | Impressionen

8. September 2016

Machen denn diese Wallygustos nur noch Urlaub? Hongkong, Graz…und jetzt auch noch Schottland? Die Antwort darauf ist schnell gegeben: Nein, leider nicht! Jetzt sind wir erst mal wieder längere Zeit daheim – das nötige Kleingeld für die nächste Reise verdienen. :-)

Unsere Rundreise durch Schottland beginnt in Glasgow und führt uns über den Loch Lomond und die Isle of Syke hoch hinauf an die Küste. Von dort geht es dann über den Loch Ness und Glenmore zurück in den Süden, genauer gesagt nach Edinburgh. Ein paar erste Eindrücke, die ich mit meinem Smartphone eingefangen habe, möchte ich Euch heute zeigen. Ein großer Zweiteiler über diese fantastische Reise ist in Arbeit – Ihr dürft Euch also auf noch viel mehr Impressionen aus Schottland freuen!

bayerisch Magazin München Restaurants

Fiedler & Fuchs | Untergiesing

1. September 2016
Fiedler & Fuchs – moderne alpenländische Küche zu Füßen des Giesinger Berges

Wenn zwei Personen unabhängig voneinander in den höchsten Tönen von einem Restaurant schwärmen, dann kann es eigentlich nur gut sein. Und aus diesem Grund reservierten Herr Wallygusto & ich kurzentschlossen einen Tisch für zwei im Fiedler & Fuchs. Das sogenannte „alpenländische“ Lokal liegt an der Ecke Cannabich-und Voßstraße – woher auch sein eher ungewöhnlicher Name kommt:

Namensgeber einerseits ist der bedeutendste Sohn des Komponisten und Flötisten Martin Friedrich Cannabich (um 1700 – 1773), Christian Cannabich. Er trat bereits mit 12 Jahren als Geiger (bayerisch Fiedler) in das berühmte Mannheimer Hoforchester unter Johann Stamitz ein, der auch sein Lehrer wurde. Schnell stieg er zum Konzertmeister auf, übernahm 1757 die Stelle des Kapellmeisters und wurde Leiter des zur damaligen Zeit berühmtesten Orchesters. Als Vertreter der jüngeren Mannheimer Generation hatte er großen Einfluss auf das spätere Schaffen von Wolfgang Amadeus Mozart und seinen Zeitgenossen. Der zweite Teil des Namens „Fuchs“ bezieht sich auf die Voßstraße. Voß bedeutet nämlich auf Alt- oder Plattdeutsch nichts anderes als „Fuchs“. Von denen leben in München übrigens geschätzte 2.000 – 3.000 Exemplare.

Reineke Fuchs haben wir bei unserem Besuch leider nicht gesehen, großen Gefallen haben wir am Fiedler & Fuchs aber dennoch gefunden.

Drinnen

Das Fiedler & Fuchs ist ein modernes Restaurant mit wenig Schnickschnack – auf den großen Holztischen gibt es nicht einmal Tischdecken. Von der Decke hängen wagenradgroße Leuchten und dank des Open-Kitchen-Konzepts kann man den Köchen bei der Arbeit zusehen. Mittelpunkt des großen Gastraumes bildet eine gut ausgestatte Bar.

Dank der sommerlich-warmen Temperaturen nehmen wir jedoch auf der großen Terrasse an einem der kleineren Tische (mit hübscher, türkiser Tischdecke!) Platz. Für größere Gruppen gäbe es übrigens auch Bierbänke. Durch die Lage in einem Wohngebiet kommen recht wenige Autos vorbei, so dass wir hier ruhig und gemütlich sitzen.

Speisekarte

Dass die alpenländische Küche im Fiedler & Fuchs, durchaus offen für kulinarische Einflüsse aus der ganzen Welt ist, zeigt sich an der vielseitigen Speisekarte. Und so reicht die Bandbreite von leichten Gerichten wie Avocado-Tatar über traditionelle Schlutzkrapfen bis hin zu Tiroler Brotzeitbrett und deftigem Krustenbraten. Und auf der Wochenkarte findet sich schon mal ein exotisches Tiramisu mit Ananas.

Für die Zubereitung der Speisen bevorzugt das Team vom Fiedler & Fuchs ökologische, regionale und saisonale Produkte. Dazu werden Tegernseer Biere und ausgesuchte Weine aus Deutschland und Österreich und anderen Alpenländern serviert. Erfreulicherweise wird auch Craftbeer von Tilmans und Crew Republic ausgeschenkt.

Wir entscheiden uns schließlich für Spinat- und Kasnocken und Gegrillten Ziegenkäse in Mandel-Haselnuss-Panade, dazu gibt es Helles von Tilman für den Herrn und erst einen Veneto Spritz und dann Riesling für die Dame. Zum Nachtisch teilen wir uns eine Portion Kaiserschmarrn.

Geschmack

Der gegrillter Ziegenkäse wird auf einem Bett aus Rauke und Kirschtomaten-Chili-Marmelade serviert. Die Mandel-Haselnuss-Panade ist schön knusprig, der Käse selbst angenehm aromatisch, schmeckt also nicht zu rass, und ist innen schön cremig. Die Spinat- und Kasnocken werden nicht nur mit Pinienkernen, brauner Butter und Bergkäse sondern zusätzlich mit geschmorten Kirschtomaten und Spinat serviert. Sie sind einfach ein Gedicht!

Die Portionen sind ordentlich, aber nicht riesig und so bleibt noch genug Platz für eine (halbe Portion) Kaiserschmarrn! Dieser kann mit einer traumhaften, fluffigen Konsistenz und ordentlich Rosinen und Mandelsplittern aufwarten. Die perfekte Ergänzung zu der dezente Süße des Teiges bildet das hausgemachte, leicht säuerliche Apfelkompott.

Service

Der Service ist freundlich, aufmerksam und flott. Die Wartezeiten auf das Essen sind kurz, nur der Kaiserschmarrn dauert etwas länger – was aber üblich und in der Speisekarte vermerkt ist. Und auch auf die Weinempfehlung kann man sich durchaus verlassen.

Preise

Unsere vegetarischen Gerichte kosten zwischen € 11,50 und € 11,90, der Kaiserschmarrn € 8,50. Für das Helle von Tilman zahlen wir € 3,60, für den Veneto Spritz € 5,50 und  den Riesling von Joh. Bapt. Schäfer aus Nahe (0,2) € 7,00. Das Tafelwasser gibt’s für faire € 3,10 die Halbe.

Fazit

Mich kann ja selten etwas richtig begeistern, aber das Fiedler & Fuchs hat mich auf Anhieb mit leckerem Essen, lockerer Atmosphäre und tollem Service überzeugt. Wenn es in Laim ein Lokal wie das Fiedler & Fuchs geben würde, wäre ich auf jeden Fall dort Stammgast! Wir kommen also wieder – keine Frage!

Adresse: Voßstraße 15, 81543 München

Burger Restaurants

Burger House am Rosenheimer Platz | Gastbeitrag auf MUCBOOK

4. August 2016
Burger House Vegan Burger

In meiner persönlichen TOP 5 habe ich Euch ja bereits erzählt, das es mittlerweile eine ganze Reihe von Burgerläden in München gibt. Eine Kette, die ich dort bisher noch gar nicht auftaucht, ist das Burger House. Kein Wunder also, dass dich dem Vorschlag einer lieben Freundin, dort einmal einen Weiberabend zu verbringen, nicht abgeneigt war:  Bei Burgern & Bier ratscht es sich schließlich gleich nochmal so gut! ;-) Wie es uns dort geschmeckt habt, könnt Ihr in meinem ersten Gastbeitrag auf MUCBOOK nachlesen! Guten Appetit! ;-)

MUCBOOK? Was ist das?

MUCBOOK ist ein München-Blog, das sich auch abseitigen und unpopulären, subkulturellen und hintergründigen Themen rund um München widmet. Dabei schreibt das Team von MUCBOOK  über alles, was es interessiert: egal ob Pop oder Politik, Konzerte oder Kunst, Mode oder Bildung. Warum der 53er der beste Bus der Stadt ist, was Gerhard Polt über Hitler weiß und was einfach mal gesagt werde musste, ganz egal. Die Hauptsache: Alles München. Eine Idee, die offenbar gefällt. So wurde MUCBOOK seit der Gründung im Jahr 2009 zu einem der beliebtesten Blogs der Stadt und sogar 2013 beim Isarnetz Award zum besten Blog Münchens gewählt. Es lohnt sich also, mal auf MUCBOOK vorbeizuschauen!

Kneipe | Bar Magazin München Restaurants

Café Puck | Maxvorstadt 

15. Mai 2016
Immer wieder gerne - Das Café Puck in der Münchner Maxvorstadt

Das Café Puck hat schon über 20 Jahre auf dem Buckel und ist eine feste Größe in der Maxvorstadt. Als Herr Wallygusto und ich uns um die Ecke noch ein 1-Zimmer-Appartement teilten, war es quasi unser Wohnzimmer. Oft waren wir hier zu Gast und tranken das ein oder andere dunkle Bier. Dann zogen wir weg aus Maxvorstadt und die Besuche in dieser tollen Kneipe wurden sehr selten.

Übrigens hätte das beliebte Lokal fast einen anderen Namen, nämlich „Cup“, bekommen. Schließlich haben sich aber die damaligen Betreiber (Per, Udo und Christoph) darauf geeinigt, doch nicht die eigenen Initialen zu verwenden. So entstand das Café Puck.

In den letzten Jahren war ich leider nur noch selten hier zu Gast, so zum Beispiel 2012 zum Abendessen und letztes Jahr im Sommer auf ein Bierchen. Schön, dass sich nun vor dem Konzert von Wolfmother wieder die Gelegenheit für einen Besuch im Café Puck ergeben hat.

Drinnen

Die Einrichtung im Café Puck hat sich im Laufe der Jahre erfreulicherweise kaum verändert, überflüssigen Dekokram und buntes Klimbim findet man hier nach wie vor nicht. Einfache Bistrotische und die Bahnhofsuhr an der Bar reichten früher aus und mehr braucht man auch heute nicht, um eine stimmige Atmosphäre zu schaffen.

Immer wieder gerne - Das Café Puck in der Münchner Maxvorstadt

Speisekarte

Die Speisekarte im Puck lässt keine Wünsche offen: Es gibt eine ganze DIN A4-Seite mit Frühstück, Mittagstisch und eine abwechslungsreiche Wochenkarte. Da Burger nach wie vor im Trend sind, finden sich inzwischen auch hiervon eine Handvoll Variationen. Selbstverständlich werden Vegetarier ebenfalls ohne Probleme fündig.

Herr Wallygusto hat die Qual der Wahl zwischen frischen, in Butter geschwenkten Ravioli und Veggy-Burger mit gebratenem Halloumi, entscheidet sich aber schließlich für letzteres. Da ich immer noch ein wenig auf meine Ernährung achten muss, lasse ich die vorzüglich klingende Pasta mit schwarzen Oliven, Halloumi, sonnen getrockneten Tomaten und Rucola links liegen und wähle stattdessen den Gegrillten Ziegenkäse auf Salat der Saison.

Immer wieder gerne - Das Café Puck in der Münchner Maxvorstadt

Geschmack

Der vegetarische Burger wird auf geröstetem Brötchen serviert, auf dem auch noch ein Berg Grillpaprika und Rucola Platz finden. Dazu gibt es Kräuterdip und eine Beilage nach Wahl, in Herrn Wallygustos Fall Home Fries. Wenn man meinem Göttergatten Glauben schenken darf, ist das Gericht sehr lecker – vor allem der Kräuterdip, der eine ganz leichte Note von Limette hat. Die Home Fries sind schön dick und knusprig.

Mein gegrillter Ziegenkäse liegt neben einem Haufen frischer Blattsalate, Kartoffel- und Zucchinischeiben vom Grill, Gurkenscheiben und Tomatenspalten. Der Käse ist gut angebraten, innen cremig und herrlich aromatisch.

Das Essen im Café Puck ist nicht nur sehr lecker, die Portionen sind auch sehr üppig.

Immer wieder gerne - Das Café Puck in der Münchner Maxvorstadt

Service

Der Service ist wie immer ausgezeichnet, wir werden freundlich und aufmerksam bedient.

Preise

Für das alkoholfreie Franziskaner Weißbier werden mit € 4,10 inzwischen € 0,20 mehr fällig als noch vor drei Jahren. Das Helle von Spaten liegt mit € 3,90 noch knapp unter der Schmerzgrenze. Unsere vegetarischen Gerichte kosten € 11,80, was angesichts der gebotenen Qualität und der Portionsgröße unserer Meinung nach angemessen ist.

Fazit

Wiederkommen tue ich auf jeden Fall wieder, denn zu gern mag ich das Café Puck! Allerdings muss ich mich damit entweder sehr beeilen, oder ich bringe viel Geduld mit: Das beliebte Lokal muss nach über 20 Jahren am 22. Mai wegen Gebäudesanierung für mehrere Monate schließen.

Adresse: 
Türkenstr. 33, 80799 München

Restaurants

Best Burgers in Town | Meine persönliche TOP 5

16. März 2016
Best Burger ever - Who Nellie Deli

Es gab eine Zeit, da eröffnete in München jede Woche eine neue Burgerbude, die Kreationen fernab von Golden M & Co. im Angebot hatte. Und als es gefühlt in fast ganz Deutschland schon einen Ableger des Projektes Blog’n’Burger gab, kam im Mai 2014 auch endlich die bayrische Landeshauptstadt dazu. Das muntere Gemampfe ging unter dem Motto “Burger, Bier und beste Laune” im Dezember 2015 bereits in die 11. Runde. Wir sind halt manchmal ein bisschen spät dran, wir “Bazis”. ;-)

Ganz frisch ist er aber nicht mehr, der Hype um den Burger, oder täusche ich mich da? Auf jeden Fall eröffnet außer den mehr oder weniger großen Ketten kaum noch jemand einen reinen Burgerschuppen. Und sowieso gab (und gibt) es die besten Burger immer schon in den USA. Was wir während unseres Urlaubes in Kalifornien verspeist haben, war in jeder Hinsicht einfach nur gigantisch. Die wirklich absolut besten Burger überhaupt haben wir damals übrigens im Who Nellie Deli verspeist. Das typische American Diner ist in einer Mobil Tankstelle vor dem Yosimite Nationalpark untergebracht und serviert geniale Burger. Die Dinger sind so dick belegt, eine Maulsperre ist garantiert! Ihr könnt Euch auf dem Beitragsbild persönlich von den optischen Qualitäten dieses Prachtstückes überzeugen. Über den Geschmack brauchen wir erst gar nicht reden: GÖTTLICH!

Bevor der von uns allen geliebte Burger also nun endgültig wieder in der Normalität verschwindet, möchte ich Euch meine persönliche Top 5 in München vorstellen:

  1. Viele vegetarische Variationen & süffige Cocktails gibt’s beim Käppchen Burgergrill.
  2. Es geht kaum besser: Die Hamburgerei! Die Burger sind einfach der Hammer!
  3. Jahre lang kein Veggieburger auf der Karte, jetzt serviert das Laimers einen der Besten!
  4. Auch wenn ich erst skeptisch war: Das Hard Rock Café bringt’s! Echt!
  5. Man kann von Restaurantketten halten was man will, der Hans im Glück im Westend ist einfach gut!

Nicht in der Top 5, aber trotzdem nicht (ganz) verkehrt:

Noch mehr Tipps gibt’s auf Best Burgers und von der Süddeutschen Zeitung.

Wie Ihr seht, ist die Liste keineswegs vollständig. Wenn Ihr also Tipps für uns habt, wo Herr Wallygusto und ich unbedingt mal einen Veggieburger essen sollten: Immer her damit! :-)

 

Kneipe | Bar Magazin München Restaurants

Klenze 17 | Isarvorstadt

27. Januar 2016

Das Klenze 17 in der – Naaa…wer kommt drauf?? :-) – Klenzestraße 17 ist seit Jahren eine feste Institution in München. Kein Wunder also, dass die schwere Krankheit und schließlich auch der Krebs-Tod des langjährigen Wirtes Didi Beuermann im Juli 2015 in nahezu jeder Münchner Tageszeitung Erwähnung fand.

Vor etlichen Jahren war ich regelmäßig im Klenze zu Gast, aber die Besuche wurden mit der Zeit immer seltener. Wir waren nur 2013 auf eine Portion Käsespätzle und einen Griechischen Salat mit Knofi-Baguette und im Sommer 2015 auf ein paar Bier da. So war es im Dezember 2015 mal wieder an der Zeit, das Klenze 17 auf Herz und Nieren zu prüfen. ;-)

Drinnen

Optisch hat das heutige Klenze nicht mehr viel mit dem Lokal meiner frühen und späteren Sturm- und Drangzeit zu tun. Damals war es eine typische Studentenkneipe, deren Wände regelmäßig in neuen, bunten Farben gestrichen wurden. So ist zumindest meine Erinnerung. Die prägnanteste Deko war damals eine Schiefertafel, an der die Limessorten des Tages angeboten wurden. Ich kann mich noch lebhaft an eine leckere Variante mit Kokos erinnern. Das waren noch Zeiten!

Kräftige Farben dominieren im Klenze 17 zwar noch immer und schön schummrig ist es auch, nur wirkt alles ein wenig unpersönlicher als früher. Als ein wenig störend empfinden wir die laute Musik. Aber damals wie heute ist das Klenze eben eine Musikkneipe – da muss man sich mitunter halt ein wenig anplärren, wenn man sich unterhalten will.

Speisekarte

Die Standardkarte umfasst die üblichen Klassiker: Von Nachos mit Chilisauce und Guacamole über Salat mit Ziegenkäse bis hin zu Käsespätzle wird alles geboten, was das Herz des hungrigen Kneipengängers begehrt. Die Tageskarte bietet zusätzlich ein wenig ausgefallenere Gerichte.

Nach kurzem Studium der übersichtlichen Speisekarte entscheiden sich Herr Wallygusto und ich für den Veggieburger und Käsespätzle mit 2erlei zerlassenem Käse (Gruyere – Edamer).

Klenze Käsespätzle

Geschmack

Auch wenn Ihr es auf den verpixelten Fotos kaum erkennen könnt: Das Essen im Klenze 17 kann optisch überzeugen. Die Portionen sind ordentlich, Hunger leiden muss hier auf jeden Fall auch keiner.

Geschmacklich sind die Käsespätzle genauso, wie ich sie am liebsten mag: Die Spätzle selbst schön fluffig, der Käse schön cremig und angenehm kräftig. Dazu gibt es einen frischen, kleinen Beilagensalat, der wohl immer dabei ist, aber nicht in der Speisekarte erwähnt wird. Der Veggieburger ist unserer Meinung nach OK, besteht jedoch aus 100% fertigen Zutaten (Patty, Bun, Pommes).

Beim Bier kann man aber auf jeden Fall nichts falsch machen, denn es gibt – damals wie heute – Augustiner vom Fass.

Service

Mit dem freundlichen Service im Klenze 17 machen wir schon an der Eingangstür Bekanntschaft, denn wir werden freudig grinsend in Empfang genommen. Und auch später werden wir freundlich und aufmerksam bedient.

Preise

Der Preis von € 3,40 für die Halbe Augustiner ist meiner Meinung nach absolut okay. Und auch über knapp € 10 für ein vegetarisches Hauptgericht kann man nicht meckern.

Fazit

Alles in allem (fast so) liebenswert wie eh und je, das „Klenze“ – und immer gut für ein Augustiner zwischendurch. :-)

Adresse:  Klenzestr. 17, 81667 München

Brot | Brötchen Lieblingsrezepte

Rote Buns mit Körnern und Gewürzen 

21. Dezember 2015

Vor einem Jahr habe ich Euch das kleine, aber feine Kochbuch Veggie Burger aus dem Hädecke Verlag vorgestellt. Dazu gab es leckere Kürbis-Burger mit Joghurt-Sesam-Sauce und – natürlich – selbst gebackene Brötchen oder Buns. Das Rezept für die Buns habe ich damals ja nicht gepostet, Euch aber versprochen, dies schnell nachzuholen.

Veggie Burger HÄDECKE

Die Tage, Wochen und schließlich Monate zogen ins Land, ohne dass ich mein Versprechen wahr gemacht habe. Zu viele andere Themen haben mich das letzte Jahr sowohl auf dem Blog als auch im Leben 1.0 bewegt. Aber zum Glück werden Rezepte ja nicht schlecht und kann ich Euch heute zeigen, wie Ihr die die weltbesten bunten Buns mit Körnern und Gewürzen in der heimischen Küche selbst zubereiten könnt!

Buns mit Körnern und Gewürzen

Für 6 Buns

  • 500 g Weizenmehl ( Type 550)
  • 1 TL feinkörniges Salz
  • 1 EL Paprikapulver edelsüß
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 20 ml flüssiger Honig
  • 75 ml lauwarmes Wasser
  • 120 ml Dickmilch
  • 1 Ei
  • 1 EL Rapsöl
  • 1 Eigelb zum Bestreichen
  • 2 EL Kürbiskerne*

*Da wir keine Kürbiskerne vorrätig hatten, haben wir Sonnenblumenkerne verwendet. Die passen auch ganz wunderbar!

Zubereitung

In einer großen Rührschüssel Mehl, Salz und Paprikapulver vermischen.

In einer kleinen Schüssel Trockenhefe mit Honig und lauwarmen Wasser anrühren und fünf Minuten stehen lassen. Wenn es leicht schäumt, Dickmilch, verquirltes Ei und Öl untermischen.

Anschließend die Mischung auf das Mehl gießen und ca. 10 Minuten durchkneten. Wenn der Teig nicht mehr an den Fingern klebt, Schüssel mit einem Geschirrtuch abdecken und Teig etwa eine Stunde an einem warmen Ort ohne Zugluft gehen lassen.

Nun den Teig in sechs gleich schwere Portionen (jeweils ca. 110 g) aufteilen und leicht abgeflachte Kugeln daraus formen. Die Teiglinge mit der Naht nach unten und mit ausreichend Platz zueinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Jetzt müsst Ihr die Buns abgedeckt eine weitere Stunde an einem warmen Ort gehenlassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 190 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Buns mit Eigelb bestreichen und mit Kürbiskernen bestreuen. Dabei die Sonnenblumenkerne leicht andrücken, damit diese nicht gleich wieder runterkullern! Anschließend Buns 12-15 Minuten backen. Fertig!

Vor dem Durchschneiden und Belegen lasst Ihr die Buns am besten etwas abkühlen. Und dann steht dem perfekten Burger-Genuss wirklich nichts mehr im Weg! :-)