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Veggie Burger mit Kürbis & Joghurt-Sesam-Sauce | Veggie Burger | Buchvorstellung 

1. Dezember 2014

Herr Wallygusto und ich gestehen: Wir sind süchtig nach Veggieburgern. Wie Ihr auch unschwer an unseren Besuchen in diversen Münchner Burgerbuden wie dem Rotkäppchen oder der Hamburgerei oder unserer regen Teilnahme an Blog’n’Burger erkennen könnt. Klar, dass wir das Buch von Clea & Estérelle Payana ganz schnell haben mussten! Denn in Veggie Burger ist der Name Programm! Und liefert neben veganen und vegetarischen Burgern auch noch Rezepte für Saucen Brötchen und Beilagen.

Nachdem ich Euch vor einigen Wochen bereits einen kurzen Blick in diese tolle Kochbuch gegönnt habe, geht es jetzt ran an die „Buletten“.

Veggie Burger Hädecke

Autor

Hinter dem Pseudonym CLEA (Blog Clea Cuisine, cleacuisine.fr) steht eine der bekanntesten französischen Bloggerinnen für die Bioküche. In Frankreich sind bereits zahlreiche Kochbücher der studierten Ernährungswissenschaftlerin erschienen. Bei Veggie Burger handelt es sich um ihr zweites deutschsprachiges Buch.

Estérelle Payana ist Kochbuchautorin und Kulinarik-Journalistin. Die Pariserin schreibt auf dem französischen Kochblog esterkitchen.com über das einzige Thema, das sie interessiert – das Kochen! Neben namhaften Magazinen wie ELLE schreibt sie für zahlreiche Kochbuchverlage in Frankreich.

Optik

Veggie Burger ist klein und handlich. Auch in der kleinsten Küche findet sich somit eine geeignete Ablagefläche für das Buch, was das Nachschlagen ungemein erleichtert. Die Gestaltung ist freundlich und modern, fast schon schnörkellos. Jedes Rezept hat ein eigenes Foto, das sehr ansprechend gestaltet ist. Vor allem die Burger sehen so appetitlich aus, ich möchte am liebsten in das Buch selbst hineinbeißen.

Veggie Burger Patties

Rezepte

Wie bereits eingangs erwähnt, gibt es in Veggie Burger nicht nur Rezepte für Gemüsebratlinge. Auch Saucen, Brötchen und Beilagen kommen nicht zu kurz. Toll finde ich, dass es im Buch einen Überblick aller Burger gibt. So sehe ich auf einen Blick, welches Buns zu welchem Burger und welcher Soße passen. Und was ich sonst noch dazu essen könnte. Sehr verführerisch klingt zum Bespiel die Kombination aus veganem Bun (also ohne Milch und Butter), Auberginen-Burger und Joghurt-Sesam-Soße. Oder glutenfreies Bun mit Portobello-Burger und Avocado-Creme mit Algen. Oooder aaaber… Ihr seht schon, die Auswahl ist groß und verlockend.

Auch wenn wir ein paar kleine Schwierigkeiten (dazu komme ich noch) bei der Zubereitung haben, würde ich dennoch sagen, dass die Rezepte in Veggie Burger allesamt einfach sind. Und mit ein wenig mehr Übung sollten diese zukünftig auch schneller von der Hand gehen.

Veggie Burger Saucen

Kurzprofil

Titel: Veggie Burger (Leseprobe)
Autor: Clea & Estérelle Payany
Herausgeber: HÄDECKE Verlag
ISBN: 9-783775-006712
Preis: € 12,95

Ausprobiert

Aufgrund der Vielfalt an Gemüseburgern hatten Herr Wallygusto und ich wirklich die Qual der Wahl. Wir haben uns schließlich für Kürbis-Burger mit Käse und selbstgebackene Buns mit Körnern und Gewürzen entschieden. Gebackene Kürbisspalten ergeben in diesem Rezept für Kürbis-Burger ein wunderbar cremiges Püree, das sich mit Käse und Semmelbröseln ganz einfach zu Bratlingen formen lässt.

Veggie Burger

 Zutaten für 4 Burger

Für die Kürbis-Burger:

  • 500 g Hokkaidokürbis (ca. ½ mittelgroßer Kürbis)
  • ½ rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Gomasio (Sesamsalz) oder normales Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Olivenöl
  • 100 g Cheddar oder ein anderer Hartkäse (Bergkäse, Pecorino)
  • 70 g Semmelbrösel
  • 3 EL frische Kräuter oder TK (z.B. Petersilie)

Für die Joghurt-Sesam-Sauce:

  • 1 gehäufter TL Tahin
  • 250 Joghurt aus Schafsmilch
  • 1 TL Zatar oder Kreuzkümmelpulver
  • ½ TL Sojasauce
  • Salz
  • weißer oder schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Für den Rest:

  • 4 Buns
  • ½ rote Zwiebel in dünnen Ringen
  • 1 mittelgroße Tomate in dünnen Scheiben
Zubereitung

Backofen auf 180° C vorheizen. Kürbisschale unter fließendem Wasser gründlich abreiben, Kürbis vierteln und mithilfe eines Esslöffels die Kerne herausschaben. Gewünschte Menge abwiegen. Mit einem großen Messer den Kürbis mitsamt Schale in dünne Halbmonde schneiden.

Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden, Knoblauch schälen und fein hacken. Beides mit den Kürbisstücken auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen und großzügig mit Olivenöl beträufeln.

Etwa 25 Minuten im Ofen backen, Kürbisstücke nach 15 Minuten wenden. In der Zwischenzeit Käse reiben.

Kürbis in einer Schüssel mit Käse, Semmelbröseln und feingehackten Kräutern mischen. Kürbisstücke dabei mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken.

Aus der Kürbismasse mit angefeuchteten Händen vier flache Gemüseburger formen. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Burger darin braten, bis sie schön braun sind.

Für die Joghurt-Sesam-Sauce alle Zutaten in einer kleinen Schüssel mit einer Gabel verquirlen.

Buns aufschneiden, Bürger-Patty auf die untere Hälfte legen und mit Zwiebelringen und Tomatenscheiben belegen. Obere Hälfte mit Joghurtsauce bestreichen. Zusammenklappen & genießen.

Fazit

Bei der Zubereitung haben wir allerdings ein paar Probleme, denn die Kürbis-Burger sollen eigentlich im Ofen zubereitet werden. Da Herr Wallygusto und ich gleichzeitig Buns zubereiten wollen und die Kapazität unsere Küche beschränkt ist, kommen wir arg ins Rotieren. Die Burger werden bei uns im Ofen nicht fest, so dass wir uns letzten Endes entschließen, diese in der Pfanne anzubraten. Auch reicht uns der Teig nur für vier, nicht für sechs Patties.

Bei der Joghurt-Sesam-Sauce läuft alles nach Plan, allerdings verwenden wir die doppelte Menge an Joghurt. Ich finde die Farbe ansonsten zu dunkel und wenig ansprechend.

Die Zubereitung der Buns mit Körnern und Kräutern ist problemlos, wenn auch zeitintensiv. Die Brötchen müssen nämlich insgesamt zwei (!) Stunden ruhen. Das Rezept hierfür reichen wir natürlich noch nach. 🙂

Schmecken tun uns die Kürbis-Burger ganz hervorragend! Wir sind dadurch richtig auf den Geschmack gekommen und werden uns auf jeden Fall von vorne nach hinten durch Veggie Burger probieren. Einfach toll, dieses kleine Kochbuch!

Vielen Dank an den HÄDECKE Verlag, der mir das Buch freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Wie immer bleibt davon meine Meinung unberührt. 

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4 Comments

  • Reply Jule 1. Dezember 2014 at 16:12

    Da werde ich die Kürbisvariante doch so schnell wie möglich ausprobieren, damit wir bei einer kommenden Auflage die Angabe zur Ofenbackzeit oder Temperatur korrigieren können bzw. das generell für die Zubereitung in Pfanne + Ofen empfehlen. Danke für den Hinweis und viel Vergnügen beim weiteren Durchprobieren!

    • Reply Karin 1. Dezember 2014 at 18:41

      Oh ja. macht das mal! Ich bin sehr gespannt, zu welchem Ergebnis Ihr kommt! Vielleicht waren wir auch nur ein wenig unbeholfen? 🙂

  • Reply Lena 1. Dezember 2014 at 19:36

    Das hört sich tatsächlich richtig verlockend an. Im Keller warten ausserdem noch zwei Kürbisse auf ihre Verwendung. Diese Idee steht schonmal ganz weit oben!
    Liebe Grüße, Lena

    • Reply Karin 2. Dezember 2014 at 13:57

      Deine Kürbisse würden sich bestimmt freuen, als leckere Burger zu enden. 🙂
      LG, die Karin

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