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Suppe

Lieblingsrezepte Suppen | Eintöpfe

Rote Linsen-Tomaten-Suppe | #blogeventhülsenfrüchte

28. November 2016
Rote Linsen-Tomaten-Suppe

Diese Rote Linsen-Tomaten-Suppe nach einem (leicht abgewandelten) Rezept der Küchengötter zeigt, dass es nicht immer Saure Linsen mit Würschtel oder Dal sein müssen. Das wirklich Tolle an roten Linsen ist, dass sie relativ schnell gar werden. Das liegt daran, dass sie bereits geschält sind. Ein weiteres Plus ist, dass sie eine sehr gute Nährstoffkombination haben. Trotz eines niedrigen Fettanteils sind sie reich an Eiweiß und Kohlenhydraten. Nicht vergessen sollte man auch den recht hohen Anteil an B-Vitaminen. Diesen wird eine positive Auswirkung auf Nerven- und Gehirnzellen nachgesagt. Diese kleinen Dinger sind somit richtige Alleskönner und nicht nur für Vegetarier sehr gut geeignet. 🙂

Zutaten für 2 Personen

  • 1 Zwiebeln, fein gehackt
  • 20 g frischer Ingwer, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 100 g rote Linsen
  • 2 TL Olivenöl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 EL Rote oder Panang Curry Paste
  • 450 ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose Pizzatomaten (400 g)
  • 15 g Koriandergrün
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 2 TL Crème légère oder Skyr

Zubereitung

Linsen in einem Sieb abbrausen und abtropfen lassen.

Öl erhitzen, die Zwiebeln darin in 5 Min. glasig dünsten. Ingwer und Knoblauch zugeben und unter Rühren 1 Min. mitdünsten. Tomatenmark und Currypaste zugeben und unter Rühren 2 Min. anrösten. Linsen zufügen und 2 Min. andünsten. Brühe zugießen und 3 Min. köcheln lassen. Tomaten zufügen und alles zugedeckt 15-18 Min. köcheln lassen.

Inzwischen Koriandergrün abbrausen und trocken schütteln, die zarten Stängel und die Blätter hacken und mischen. Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. In tiefe Teller oder Schalen füllen mit jeweils einen Klecks Crème légère oder Skyr und Koriandergrün servieren.

Blogevent – International Year of Pulses 2016

Und da Hülsenfrüchte wie Rote Linsen nicht nur lecker, sondern auch unglaublich gesund sind, haben die Vereinten Nationen 2016 zum Internationalen Jahr der Hülsenfrüchte ernannt. Matthias von Culinary Farm hat diese Gelegenheit gleich beim Schopf gepackt und den kleinen Kerlchen ein ganz besonderes Blogevent spendiert: Jeder, der einen Blog betreibt, kann das GANZE Jahr über Rezepte mit Hülsenfrüchten als Hauptzutat einreichen. 

KochBuchvorstellungen Lieblingsrezepte Suppen | Eintöpfe Vegan

Schwarzwurzeleintopf mit Gerste | Vegan & vollwertig | Buchvorstellung 

9. Mai 2016
Schwarzwurzeleintopf mit Gerste

Wenn es eines gibt, was Herr Wallygusto und ich neben indischen Curries und feiner Pasta ganz besonders lieben, dann sind es Suppen und Eintöpfe. Und das nicht nur im Winter – wir finden nämlich, dass dicke Eintöpfe mit Kartoffeln und Linsen auch jetzt im Frühling super schmecken!

Für Leute wie uns hat der HÄDECKE Verlag letztes Jahr das kleine, aber feine Kochbuch Suppen, Aufläufe und Eintöpfe vegan & vollwertig herausgebracht. Und weil die Leute in dem Verlagshaus wissen, was uns schmeckt, haben sie auch gleich noch ein paar süße und deftige Aufläufe reingepackt.

Vegan & Vollwertig - Suppen, Aufläufe & Eintöpfe

Autor

Gleich drei Autoren sind für dieses schöne Kochbuch verantwortlich:

Annette Heimroth ist ärztlich geprüfte Gesundheitsberaterin GGB und Tierschutzlehrerin. Schon seit vielen Jahren leitet sie Kurse zur vegetarischen und veganen Vollwertkost, Fastenseminare und Frischkostwochen. Sie gibt Ernährungseinzelberatungen sowie individuelle Unterstützung zur Haut- und Haargesundheit. Außerdem ist sie in Schulen und Kindergärten aktiv und hält auf Wunsch diverse Fachvorträge. Brigitte Bornschein ist Hauswirtschafterin in einer Einrichtung der Gemeinschaftsverpflegung und in ihrer Freizeit engagierte Veganköchin. Beide ernähren sich seit vielen Jahren vegetarisch, inzwischen vegan und vollwertig. Sie unterstützen verschiedene Tierrechtsorganisationen und sind selbst häufig für Tierrechte aktiv. Markus Bonath ist hauptberuflich eigentlich Schreiner, der seinen Sinn für Ästhetik aber auch als begeisterter Hobbykoch in seinen veganen Kreationen auslebt. Wichtig sind ihm pure Rezepte, die in der Zubereitung ohne viel Equipment auskommen, dafür aber sensationell im Geschmack sind.

Optik

Suppen, Aufläufe & Eintöpfe hat mit den Maßen 16,4 x 1,5 x 22,1 cm ein sehr handliches Format.  Auf 80 Seiten finden sich 27 ansprechende Rezeptfotos und viele Tipps zu den einzelnen Rezepten.

Aber das ist genau das, was ich an den Kochbüchern aus dem HÄDECKE Verlag so liebe: Auf wenig Papier gibt es unglaublich viele leckere Rezepte und Informationen zu den dort verwendeten Zutaten. Wie ich es von HÄDECKE gewohnt bin, ist auch der neue Band der erfolgreichen Buchreihe „Vegan & vollwertig genießen“ sehr liebevoll und übersichtlich aufgemacht.

Vegan & Vollwertig - Suppen, Aufläufe & Eintöpfe

 

Rezepte

In Suppen, Aufläufe & Eintöpfe gibt’s veganes Soulfood ohne Soja und Seitan. Und wir lernen, dass vegane Küche ganz einfach sein kann. Zudem ist mit den vollwertigen Rezepten gewährleistet, dass der Körper alle wichtigen Stoffe erhält, die er braucht. Der neue Band der erfolgreichen Buchreihe Vegan & vollwertig genießen bietet dafür unkomplizierte und gesunde Wohlfühlgerichte, die Leib und Seele wärmen.

Die Zubereitung der Gerichte wird übersichtlich und gut erklärt, so dass auch weniger geübte Köche prima damit zurecht kommen sollten. Praktisch sind auch die Tipps, die es zu den einzelnen Rezepten gibt: Wir wären ohne dies wahrscheinlich nie auf die Idee gekommen, den Reis-Erbsen-Eintopf mit frischen Ananasstücken zu veredeln.

Das handliche Kochbuch ist in folgende Kapitel unterteilt:

  • Hinweise zu Rezepten

Hier finden sich praktische Tipps zu einigen Zutaten, z.B. dass die wenigsten Vollkornprodukte noch vollwertig sind. In Suppen, Aufläufe & Eintöpfe kommt Getreide daher nur frisch gemahlen, geschrotet oder geflockt zum Einsatz.

  • Grundrezepte

Wer noch nie selbst Gemüsebrühe, Cashewsahne oder vegane Käsecreme gemacht hat, wird hier fündig. Letztere eignen sich übrigens auch zum Überbacken.

  • Suppen

Ob früh morgens oder spät abends, warm oder kalt – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.

  • Eintöpfe

Von Aubergine bis Zucchini, mit oder ohne herzhaftes Getreide – Eintöpfe sind ideale Rezepte für ein Essen mit Freunden.

  • Aufläufe

Aufläufe sind warme Seelenwärmer – egal, ob süß oder deftig, mit knusprigen Abschluss oder bunt gewürfelt. Ich muss zugegeben, dass ich dieses Kapitel bisher nur misstrauisch beäugt habe, denn für mich muss ein Auflauf mit Käse überbacken sein. Aber die Neugier wird siegen – sehr bald sogar! 😉

Kurzprofil

Titel: Suppen, Aufläufe und Eintöpfe vegan & vollwertig
Autor: Annette Heimroth, Brigitte Bornschein, Markus Bonath
Herausgeber: HÄDECKE Verlag
ISBN: 978-3-7750-0697-2

Schwarzwurzeleintopf mit Gerste

Ausprobiert

Herr Wallygusto und ich haben leider erst zwei Gerichte aus diesem ansprechenden Kochbuch ausprobiert: Reis-Erbsen-Eintopf mit Ananas und Schwarzwurzeleintopf mit Gerste. Da ich bei dieser Gelegenheit das erste Mal überhaupt Schwarzwurzel gegessen habe, möchte ich Euch letzteres Gericht unbedingt vorstellen: Was nämlich recht bieder und langweilig klingt, überzeugt durch die Kombination der herzhaften Gerste mit fruchtiger Orange und frischem Dill. Wie immer haben wir das Rezept ein wenig an unsere Bedürfnisse und unseren (großen) Appetit angepasst.

Zutaten für 2 Personen

  • 140 g Gerste
  • 1 Zwiebel, klein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 Karotte, klein gewürfelt
  • 1 Stange Lauch, geputzt, in 5 cm langen Streifen
  • 500 g geputzte Schwarzwurzel, in mundgerechte Stücke geschnitten*
  • 1 Zitrone, ausgepresst
  • 2 EL natives Kokosöl
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • weißer oder schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • ½ Bund Dill, fein gehackt
  • 1 unbehandelte Bio-Orange, Saft und Schalenabrieb
  • Steinsalz**
  • Muskatnuss, (frisch) gerieben

*Damit sich die Schwarzwurzeln nicht dunkel verfärben, in eine Schüssel mit ausreichend Wasser und Zitronensaft einlegen.

**Meersalz aus der Mühle ist auch okay

Zubereitung

Gerste am Vortag waschen und in reichlich Wasser über Nacht einweichen. Im Einweichwasser aufkochen, 30-40 Minuten bissfest garen und anschließend abgießen.

Kokosöl in einen Topf erhitzen, Zwiebeln darin anschwitzen. Dann Knoblauch, Karotten und Lauch dazugeben und kurz mitbraten.

Schwarzwurzeln, Gemüsebrühe und Pfeffer dazugeben und aufkochen. Anschließend 12-15 Minuten bei niedriger Temperatur abgedeckt köcheln lassen.

Dill zusammen mit Orangensaft, Schalenabrieb und Gerste in die Suppe einrühren. Kurz erwärmen und mit Salz und Muskat abschmecken.

Fazit

Suppen, Aufläufe & Eintöpfe ist schon wieder ein Buch von HÄDECKE, das Herrn Wallygusto und mich begeistert! Auch wenn wir noch keinen der Aufläufe ausprobiert haben: Irgendwie haben wir da – weil ohne Käse – noch ein paar Berührungsängste. Ich bin mir aber sicher, dass wir diese bald überwinden werden. 

Vielen Dank an den HÄDECKE Verlag, der mir freundlicherweise das Buch sowie die Fotos ohne Wasserzeichen zur Verfügung gestellt hat. Wie immer meine Meinung davon natürlich unberührt. 

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Rote-Bete-Suppe | Alles Gute zu seiner Zeit | Buchvorstellung

4. Januar 2016

Erdbeeren im November? Grünkohl im September? Und wann haben eigentlich Bohnen Saison? Der Besuch der Obst-und Gemüseabteilung eines heimischen Supermarktes sorgt – zumindest bei mir – immer häufiger für Irritationen. Klar kaufen auch Herr Wallygusto und ich im Winter Gemüse, dass man eigentlich nur im Sommer essen sollte: Zucchini, Aubergine und Tomaten kommen bei uns auch in der kalten Jahreszeit häufig auf den Tisch. Aber muss ich wirklich auch das ganze Jahr über die bereits erwähnten Erdbeeren oder Spargel essen können? Ganz ehrlich? Nein!

Immer häufiger stellen wir uns daher inzwischen die Frage, ob es nicht wieder möglich wäre, sich saisonal zu ernähren. Schließlich gibt es auch im Herbst und Winter genug einheimisches Gemüse, um auch als Vegetarier gut – soll heißen „abwechslungsreich“ – über die Runden zu kommen. Einen richtig saisonalen Jahreskalender für frisches Obst und Gemüse habe ich bisher leider nicht finden können. Zum Glück gibt es aber seit März 2015 den praktischen Ratgeber Alles Gute zu seiner Zeit von LV-Buch!

Autoren

Marcus Reckewitz ist freier Autor, Lektor, Ghostwriter und Werbetexter. Neben Alles Gute zu seiner Zeit hat er noch eine ganze Reihe andere Bücher über Kulinaria herausgebracht. Eine Übersicht seiner Werke findet Ihr auf seiner Website www.reckewitz.de.

Optik

Alles Gute zu seiner Zeit ist ein gebundenes Buch mit Hardcover. Das Format mit den Maßen von 20 x 24,5 cm ist handlich und kompakt. Die Seiten sind schön dick, schon allein das Blättern wird so zum Genuss.

Wie auch schon für das Cover, kommen im inneren kräftige Farben zum Einsatz. Die Fotos bei den Sortenporträts der einzelnen Obst-und Gemüsesorten wirken auf mich sehr natürlich. Was ich persönlich auch sehr ansprechend finde ist, dass jedes der saisonalen Rezepte ein Foto hat. Ihr wisst ja, ich bin der Das-Auge-isst-mit-Typ. Zumindest, was die Auswahl der Gerichte angeht. 😉

Alles Gute zu seiner Zeit Rezepte

Inhalt

Verantwortungsvoll und gesund essen ist gar nicht so schwer: Mit diesem Obst- und Gemüse-Frischekalender erkennt Ihr dank des praktischen Ampel-Prinzips, welche Sorten Saison haben. So werden die Transportwege des Essens verkürzt und Geschmack auf dem Teller gewonnen. Aber nicht nur die Umwelt freut sich, sondern auch der Buy-Local-Gedanke gewinnt an Raum, und regionale Vermarkter können zur Saison von den Konsumenten besser unterstützt werden.

Wie es sich für ein Ampel-Prinzip gehört, ist die Darstellung einfach und übersichtlich: Für jeden Monat gibt es eine Übersicht aller verfügbaren Obst- und Gemüsesorten mit eindeutiger Kennzeichnung: Grün für regionale Verfügbarkeit, Gelb für europäische Ware und Rot für alles, was in dem Monat ausschließlich aus Übersee zu bekommen ist.

Angereichert ist der Band mit saisonalen Rezepten, Wissenswertem über die verschiedenen Sorten sowie einer Übersicht wichtiger Inhaltsstoffe.

Alle Gute zu seiner Zeit Ampel

Kurzprofil

TitelAlles Gute zu seiner Zeit
Autor: Marcus Reckewitz
Herausgeber: LV-Buch
ISBN: 978-3-7843-5366-1
Preis: € 14,95

Ausprobiert

Wenn es schon Rezepte gibt, dann probieren wir die auch aus! Das für mich ansprechendste Rezept ist die Rote-Beete-Suppe. Die Rote Bete bekommt Ihr im Januar als heimische Lagerware oder als Import aus europäischen Nachbarländern.

Leider zeigt sich bei der Zubereitung, dass Kochbuch-Optik und Realität weit auseinander liegen: Durch das Pürieren und die Zugabe von Sahne sieht unsere Suppe natürlich ganz anders aus als die auf der Abbildung in Alles Gute zu seiner Zeit. Ich würde fast sagen, sie ist fast schon unansehnlich – aber immerhin sehr lecker! Für das echt hässliche Foto möchte ich Euch daher um Entschuldigung bitten.

Alles Gute zu seiner Zeit Rote Bete Suppe

Zutaten für 4 (oder 2 hungrige) Personen
  • ca. 500 g Rote Bete*
  • 3 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Butter
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 250 ml Orangensaft
  • 200 ml Sahne
  • Salz
  • Pfeffer

*Wir sind faul und haben vorgekochte Rote Bete verwendet.

Zubereitung

Wenn Ihr frische Rote Bete verwendet, diese schälen und in Würfel schneiden. Schalotten und Knoblauch ebenfalls schälen und würfeln bzw. fein hacken.

Alles in einem großen Topf in Butter andünsten. Ingwer schälen, reiben und dazugeben. Gemüsebrühe, Saft un Sahne zugießen, gut verrühren und im geschlossenen Topf ca. 20 Minuten köcheln lassen.

Anschließend pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Fazit

Alles zu seiner Zeit ist ein praktischer und schöner Ratgeber für alle, die sich bewusst mit ihrem Essen und – vor allem – seiner Herkunft auseinander setzten wollen.

Vielen Dank an der Verlag LV-Buch der mir das Buch freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Wie immer bleibt davon meine Meinung unberührt. 

Burger Restaurants

Hamburgerei | Maxvorstadt

23. Januar 2014

Wie bereits berichtet, haben Sabrina und Steffen von feed me up before you gogo und Wallyustos Themen, die uns im Allgemeinen (Essen) und im Besonderen (BURGER!!!) verbinden. Nachdem wir letztes Jahr schon gemeinsam die märchenhaften Burger bei Rotkäppchen verkostet haben, war jetzt im neuen Jahr die Hamburgerei an der Reihe.

Die Hamburgerei liegt verkehrsgünstig zwischen Königsplatz und Stieglmayrplatz und ist in nur wenigen Gehminuten von dort aus erreichbar. Die Burger-Braterei selbst ist zweistöckig und schlicht, aber modern eingerichtet. Das Konzept ist auf jeden Fall stimmig, denn es gibt Toiletten für „Burger“ und „Burgerinnen“ :-).

Bei unserem Besuch an einem Samstagabend war die Hamburgerei sehr gut besucht. Zum Glück hatten wir einen Tisch reserviert! Da dieser bei unserer Ankunft noch nicht frei war, gingen wir gleich an die SB-Theke und bestellten unsere Burger. Es gibt acht Burger-Varianten, davon sind zwei vegetarisch. Die Chutneys und Semmeln werden selbstgemacht und das Rindfleisch für die Burger kommt aus Bayern. Das ist schon mal sehr lobenswert. Wer trotzdem keinen Burger mag, kann Suppe oder Salat bestellen.

Die Auswahl an Getränken ist gut und auch hier ist Selbstbedienung angesagt. Es gibt Kola, Limonaden und Apfelschorle von fritz und Zwickelbier von Maierbräu. An der Bar sind auch Longdrinks zu bekommen. Erfreulicherweise wird der Gin and Tonic hier mit meinem Lieblings-Gin The Duke gemacht.

Folgende Burger-Variationen landeten an diesem Abend auf unseren Tellern:

Der Inder

Der Inder überraschte mit einer witzigen Mischung aus frittierten Linsenküchlein, Tandori-Mango-Chutney, Joghurt, Papadam, Bananenchips und Salatmix. Ich fand die Mischung anfangs ein wenig gruselig, denn wer legt sich schon einen dünnen Linsenfladen auf eine Dinkelsemmel?! Geschmeckt hat der indische Burger aber sehr gut, denn durch die Bananenchips bekam er eine sehr interessante Note. Den Inder kann man übrigens auch vegan bestellen!

der Trojaner

Mit gegrilltem Halloumi-Käse, Tzatziki, Fetakäsecreme, Tomate, Oliven, rohen Zwiebeln und Salatmix war der Trojaner belegt. Er schmeckte ebenfalls sehr, sehr gut. Für unseren Geschmack war er allerdings ein wenig zu salzig, was wohl den beiden griechischen Käse geschuldet war.

GutbürgerlichDer schrägste Burger des Abends war aber der Gutbürgerliche. Hier treffen sich Rindfleisch, Kartoffelrösti, Blaukraut und Apfelmus auf der Semmel. Wie es geschmeckt hat, kann ich leider nicht, sagen. Optisch war der Gutbügerliche einfach die Schau und nachdem Steffen nichts davon übrig gelassen hat, schmeckte er wohl auch so.

Aber auch die Beilagen wussten zu überzeugen! Der kleine Beilagensalat aus bunten Salatblätter, Karotte, Gurke, gerösteten Kürbiskerne und Honig-Senf Dressing war sehr frisch. Er mundete mir ebenfalls ganz ausgezeichnet.  Die Pommes von Herrn Wallygusto fand ich fast ein wenig langweilig. Hier hatten Sabrina und Steffen mit den Süßkartoffel-Sticks eindeutig die bessere Wahl getroffen. So was Gutes habe ich schon lange nicht mehr als Beilage zu einem Burger gegessen.

Schade fanden wir, dass die Saucen-Dips zu den Kartoffeln leider nicht selbstgemacht und in Portionspäckchen waren. Wenn die jetzt auch noch selbstgemacht gewesen wäre, wäre die Hamburgerei der absolute Knaller!

Die Selbstbedienung entpuppte sich leider als ein wenig störend, denn Sabrina und Steffen bekamen ihre Burger, da waren Herr Wallygusto und ich schon fast fertig. Ich muss allerdings zugeben, dass wir beide sehr schnelle Esser sind. Vor allem bei Burgern gibt es für uns kein Halten mehr.

An den Preisen gibt es nichts auszusetzen. Burger kosten zwischen € 7,50 und € 10,50, Beilagen maximal € 4,30. Ein kleines Bier und Softdrinks (beides 0,3 l) kosten € 2,80.

In der Hamburgerei hat es uns echt gut gefallen und natürlich auch ebenso gut geschmeckt. Die Süßkartoffel-Sticks waren auf jeden Fall DIE Entdeckung des Abends! Allein deswegen müssen wir unbedingt wieder zum Burger essen vorbeikommen. Und das wird hoffentlich bald sein…

Vielen Dank an dieser Stelle an Karsten, der mir freundlicherweise Bilder der leckeren Burger zur Verfügung gestellt hat.

Adresse: Briennerstr. 49, 80333 München

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