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Süßkartoffel-Curry mit Aubergine, Erbsen & Bohnen | Tierfreitag 

3. April 2015

Was tun, wenn man Nudeln (ausnahmsweise) nicht mehr sehen kann? Richtig, man kocht was mit Reis! 🙂 Da der indische Chefkoch in Person von Herrn Wallygusto aus Zeitgründen nur am Wochenende aktiv wird, reicht es aber „nur“ für ein schnelles Thai-Curry. Weil ich jedoch unser Standard-Curry so langsam nicht mehr sehen kann, soll es diesmal was mit Süßkartoffel sein. Die dicken, roten Knollen sind mir mittlerweile fast lieber als normale Kartoffeln. Vor einigen Jahren noch Exoten, sind die entfernten Verwandten unserer Kartoffel inzwischen zum Glück in fast jedem Supermarkt zu haben. Geschmacklich erinnern mich Süßkartoffeln immer ein wenig an Karotten. Bei meiner Recherche im Internet stieß ich in der Kochnische der Süddeutschen Zeitung schnell auf ein lecker anmutendes Süßkartoffel-Auberginen-Curry. Da Fischsoße nicht vegetarisch / vegan ist und ich das Gericht noch ein wenig bunter haben wollte, habe ich es ein klitzeklein wenig angepasst. Wer es nicht so scharf mag, kann gelbe Currypaste verwenden und die Chili weglassen.

Zutaten für 2 Personen

  • 1 mittelgroße Süßkartoffel
  • 1 Aubergine
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 2 EL Panang-Currypaste
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 Stange Zitronengras
  • 6 Kaffirlimettenblätter
  • 1 grüne Chili
  • 170 g Erbsen (TK)
  • 30 g Prinzessbohnen (TK)
  • Zucker
  • Sojasoße

Zubereitung

Aubergine gründlich waschen und in Würfel von ca. 1 cm Kantenlänge schneiden. In ein Sieb geben, kräftig salzen und ca. 30 Minuten ziehen lassen. Süßkartoffel waschen, schälen und ebenfalls würfeln.

Öl in einer Pfanne erhitzen, Currypaste einrühren und kurz anbraten. Anschließend nach und nach Kokosmilich einrühren und aufkochen lassen.

Zitronengras halbieren, äußere Schicht entfernen und je nach Länge nochmal halbieren. Chili waschen und in feine Ringe schneiden.

Limettenblättern und Zitronengras in die Kokosmilch geben. Auberginen abbrausen, gründlich abtropfen und zusammen mit Süßkartoffeln und Chiliringen in die Pfanne geben. Alles 15 – 20 Minuten köcheln lassen.

Erbsen und Bohnen dazugeben, mit Sojasoße und Zucker würzen und nochmal 5 Minuten köcheln lassen und mit Reis (am besten Jasmin oder Basmati) servieren.tierfreitag

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2 Kommentare

  • Reply Andreas 12. April 2015 at 21:08

    Super Rezept, das ich sobald wie möglich ausprobieren werde. Bin besonders auf die Alternative zur Fischsauce gespannt, da ich dafür noch keine gleichwertige vegetarische Variante gefunden habe. Aber selbst bei den Asia-Restaurants habe ich die Erfahrung gemacht, dass selbst in den vegetarischen Gerichten Fischsauce verwendet wird und ich frage mich oft, warum es da anscheinend keine vegetarische Alternative gibt. Die Panang-Currypaste werde ich auf jeden Fall mal beim Asia-Shop suchen.

    • Reply Karin 13. April 2015 at 8:16

      Freut mich, dass Dir mein Rezept gefällt. Der einzige Ersatz für Fischsauce ist für mich Soja. Oder eben Salz. Ansonsten dürfte es schwer sein, eine Alternative zu finden.

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