Berlin | Travelguide - Berlin & seine Sehenswürdigkeiten
Deutschland Unterwegs

Berlin & seine Sehenswürdigkeiten | Unsere Tipps für entspannte Tage in Berlin (1)

9. September 2019

Berlin und die Wallygustos – das ist eine Liebesgeschichte mit Höhen und Tiefen! Schon vor meiner Beziehung mit Herrn Wallygusto war ich zweimal in der deutschen Hauptstadt gewesen. Zurückgekommen bin ich jedes Mal schwer verliebt! Total begeistert war ich von dem rasanten Wachstum, der Streetart und der schier überwältigenden Auswahl an Restaurants und Kneipen. Die kurzen Flitterwochen mit Herrn Wallygusto wiederum brachten Ernüchterung: Zu laut, zu groß, zu asslig empfanden wir Berlin damals. Und taten uns schwer, hier schöne Lokale und wirklich interessante Ecken zu finden.

Anlässlich eines Rockkonzertes gaben wir Berlin vor 2 Jahren eine neue Chance! Und wurden nicht enttäuscht: Deutschlands Hauptstadt zeigt sich diesmal von ihrer besten Seite und überzeugt mit multikulturellem Facettenreichtum.

Ein guter Grund, um Deutschlands wohl hippster Stadt mal wieder einen Besuch abzustatten! Wer noch mehr Argumente sucht, scheue sich nicht, Berlins offizielles Reiseportal zu besuchen!

Disclaimer: Dieser Beitrag enthält unbezahlte und nicht beauftragte Werbung in Form von Ortsnennungen und Verlinkungen. Alles wurde selbst finanziert.

Sehenswürdigkeiten

Leider wartet Berlin mit (gefühlt) sibirischer Kälte, einer steifen Brise und regelmäßigen Regenschauern auf. Unser Outdoor-Aktivitäten halten sich daher in Grenzen, auch gibt es kaum Fotos. Wir haben natürlich trotzdem ein paar nette Tipps für Euch! 

Tierpark Berlin

Als wir in der Zeitung lesen, dass der Tierpark Berlin in Friedrichsfelde ein Eisbär-Baby hat, gibt es kein Halten mehr! Klar, dass wir bei dem Kleinen vorbeischauen! Auch klar, dass wir das weiße Fellknäuel nicht zu Gesicht bekommen, als wir vor dem großen Gehege stehen.

Der Besuch des Tierpark Berlin ist aber trotzdem lohnenswert, ist er doch mit 160 Hektar Fläche Europas größter Erlebnis-Tierpark. Die großzügigen Gartenanlagen verstärken den Charakter eines Parks, in dem 9.018 Tiere aus 790 Arten präsentiert werden.

Museum in der Kulturbrauerei

Haben Herr Wallygusto und ich bei unserem ersten Besuch der Kulturbrauerei am Prenzlauer Berg noch ein Konzert besucht, ist diesmal das Museum dran. Hier zeigt die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland die Dauerausstellung „Alltag in der DDR“. Anhand von Objekten, Dokumenten, Film- und Tonbeispielen verdeutlicht die informative Ausstellung die Kluft zwischen Anspruch und Lebenswirklichkeit der DDR.

Das Museum in der Kulturbrauerei ist ein absolutes Muss für alle, die die Geschichte der DDR (besser) verstehen wollen.

Jüdischer Friedhof Schönhauser Allee

Der Jüdische Friedhof liegt im Ortsteil Prenzlauer Berg inmitten von Wohnhäusern. Die alten Grabsteine und Grabmäler schließen teilweise direkt an die Hausmauern an. Viele der Grabsteine wurden leider während des zweiten Weltkrieges von den Nazis zerstört. Inzwischen stören nur noch freche Eichhörnchen und fröhliches Vogelgezwitscher die Ruhe dieses idyllischen Ortes der letzten Ruhe.

Jüdisches Museum

Obwohl das Jüdische Museum Berlin das größte jüdische Museum Europas ist, überzeugt uns die ausgefallene Architektur des Gebäudes mehr denn die Inhalte. Was aber daran liegen könnte, dass die Dauerausstellung im zickzackförmigen Libeskind-Bau gerade umgestaltet und daher noch bis 2020 geschlossen sein wird. Schade, denn wir hätten gerne einen Überblick über 1.700 Jahre deutsch-jüdische Geschichte, samt ihrer Höhe- und Tiefpunkte in den Beziehungen zwischen Juden und Nichtjuden in Deutschland, erhalten. Die umfangreichen Ausstellungen „Welcome to Jerusalem“ und „A wie Jüdisch“ können uns leider nicht ausreichend entschädigen.

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East Side Gallery

Der Besuch der East Side Gallery in Berlin-Friedrichshain gehört zu jedem Berlin-Aufenthalt! Die dauerhafte Open-Air-Galerie ist auf dem längsten noch erhaltenen Teilstück der Berliner Mauer in der Mühlenstraße zwischen dem Berliner Ostbahnhof und der Oberbaumbrücke entlang der Spree zu bewundern. Leider sind viele der Bilder inzwischen in einem schlechten Zustand, da irgendwelche Idioten sie mit schlechten Graffitis übersprüht haben.

Pergamonmuseum

Das Pergamonmuseum ist Teil des insgesamt fünf Museen umfassenden Ensembles auf der Berliner Museumsinsel. Aktuell beherbergt es Teile der Antikensammlung, das Vorderasiatische Museum und das Museum für Islamische Kunst. Weltweite Berühmtheit erlangte es durch die imposanten Rekonstruktionen archäologischer Bauensembles – Pergamonaltar, Markttor von Milet, Ischtar-Tor mit Prozessionsstraße von Babylon, Mschatta-Fassade.

Das Highlight des Museums ist dabei sicherlich der namensgebende Pergamonaltar. Leider können wir uns von seiner Einzigartigkeit nicht mit eigenen Augen überzeugen: Der Saal mit dem Pergamonaltar ist seit Herbst 2014 wegen Sanierung geschlossen – erst  2023 wird er vorrausichtlich wieder der Öffentlichkeit zugänglich sein.  

Einkaufen

Die Shopping-Möglichkeiten in Berlin sind endlos! Trotzdem schaffe ich es, der Versuchung zu widerstehen. Das Einzige, was ich käuflich erwerbe, ist ein buntes T-Shirt!

Kastanienallee

Entlang der Kastanienallee finden sich eine Vielzahl kleiner Boutiquen mit angesagter Mode und lässiger Einrichtung, originelle Geschäfte mit individuellem Angebot, egal ob Hüte, Schmuck oder angesagtes Vintage-Design. Komplettiert wird das Angebot durch zahlreiche Restaurants und Cafés. Ganz an ihrem Ende hat sich die Mode-Boutique Glücklich am Park niedergelassen: Unten im dazugehörigen Café duftet es verführerisch nach frischen Waffeln, oben gibt es bunte Klamotten. Ich habe leider nichts für mich gefunden, empfehle aber trotzdem jeder Fashionista einen Besuch.

Rotation Boutique

Nicht weit weg von der Kastanienallee entfernt stoßen Herr Wallygusto und ich auf die Rotation Boutique. Die tollen, bunten T-Shirts im Schaufenster locken uns sofort in’s Innere des kleinen Ladens. Was ich erst im Nachhinein erfahren habe: Die Rotation Boutique ist aus dem Berliner Rotation Recordstore, der seit 2003 ein fester Mittelpunkt der Berliner Techno- und House-Musikszene ist, hervorgegangen.

Kurfürstendamm

Die bekannteste Einkaufsmeile im Westen Berlins ist der Kurfürstendamm, liebevoll auch Ku’damm genannt. Auf der 3,5 Kilometer langen Flaniermeile finden kaufwillige Besucher alles, was das Herz begehrt. Wir sind nicht wegen der unzähligen Einkaufsmöglichkeiten hier, sondern um die besondere Schönheit der Prachtstraße gebührend zu bewundern.

KaDeWe

Das Kaufhaus des Westens, kurz KaDeWe ist mit 60.000 Quadratmetern Verkaufsfläche das größte Warenhaus auf dem europäischen Festland. Das Luxus-Kaufhaus bringt den Berlinerinnen und Berlinern bereits seit 1907 angesagte Mode aus Paris und exotische Lebensmittel aus aller Welt.

Ein Besuch des bekanntesten Kaufhauses Deutschlands gehört für uns einfach zu jedem Berlin-Besuch! Ganz besonders hat es uns die legendäre Feinkostabteilung in der sechsten von insgesamt sieben Etagen angetan. Hier finden Foodies internationale Delikatessen, Torten sowie eine große Auswahl an Weinen und Champagner. Dazu kommen etliche Restaurants und Cafés, in denen man die Qual der Wahl zwischen Burgern, Fisch, typisch Berliner Gerichten, Austern und vielen anderen feinen Spezialitäten hat. Kein Wunder, dass die Besucher des KaDeWe durchschnittlich bis zu drei Stunden im dem Haus verbringen. Schon allein das Schlemmen nimmt einige Zeit in Anspruch.

Bikini

Ganz besonders faszinierend finde ich das Bikini Haus. Deutschlands erste Concept Mall gefällt nicht nur mit individuellen Geschäften sondern auch mit einer ausgefallenen Architektur. Zwar habe ich in den originellen Boutiquen und Flagship-Stores noch nie etwas gekauft, einen Bummel sind sie mir aber trotzdem bei jedem Berlin-Besuch wert. Die Bildrechte für die beiden hier verwendete Fotos liegen bei der Bayerischen Hausbau/Bikini Berlin.

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Jetzt wisst Ihr schon mal, was Ihr Euch in Berlin so alles anschauen könnt! Wo Ihr tolles Frühstück und süffiges Craftbier bekommt, verraten wir Euch bald in unserem Berlin Foodie Guide!

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