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Dartmoor-Nationalpark – Ein Roadtrip durch Südengland (3)

14. Januar 2019

Ein weiteres Sehnsuchtsziel – nach dem New-Forest-Nationalpark – von Herrn Wallygusto und mir ist das Dartmoor. Was eventuell daran liegen könnte, dass auch hier halbwilde Ponyherden durch die Gegend ziehen. Die robusten und freundlichen Dartmoor Ponies ziehen in mehr oder weniger großen Herden halbwild durch das raue Dartmoor. Leider ist auch diese Haustierrase inzwischen vom Aussterben bedroht: Weltweit geht man von einem Bestand von nur noch 3.000 Tieren aus.

Wegen seiner kargen und mysteriösen Atmosphäre ranken sich viele Legenden um das Dartmoor. In der über 950 qkm großen Moor- und Heidelandschaft soll neben dem berühmten kopflosen Reiter auch ein geisterhafter Hund sein Unwesen treiben. Auch ging Sherlock Holmes aus den Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle hier auf die Suche nach dem Hund der Baskervilles. Uns verwöhnt während unseres Aufenthalts die Sonne mit viel Licht und Wärme. Böse Geister werden also von uns abgehalten – von den lästigen Mücken einmal abgesehen!

Disclaimer: Dieser Beitrag enthält unter anderem unbezahlte und nicht beauftragte Empfehlungen für Sehenswürdigkeiten, Restaurants & Übernachtungsmöglichkeiten und Verlinkungen darauf. Ich teile mit euch nur, was ich für interessant halte.

Sehenswertes

Das Dartmoor hat schon etliche Jahre auf dem Buckel: Ähnlich wie das Exmoor besteht auch hier der Untergrund aus Gestein, das mehrere hunderte Millionen Jahre alt ist. So wundert es auch nicht, dass es im Dartmoor mehr Artefakte aus der Jungsteinzeit und Bronzezeit als in jeder anderen Region von England zu entdecken gibt.

Princetown

Princeton ist ein sehr schmuckloses Städtchen, das auch an sonnigen Tagen furchtbar grau und eintönig wirkt. Ein Besuch ist eigentlich nur interessant, weil hier das alte Gefängnis von Dartmoor zu finden ist. Die berüchtigte Haftanstalt ist eines der bekanntesten Gefängnisse Englands und kann heute als Museum besichtig werden kann. Ansonsten finden sich hier noch ein paar Cafés, Pubs und ein kleiner Supermarkt.

Dartmoor-Nationalpark | Travel Guide

Postbridge

Postbridge besitzt eine alte Clapper Bridge, deren genaues Alter niemand kennt. Fest steht nur, dass die Brücke aus tonnenschweren Granitquadern bereits in frühgeschichtlicher Zeit errichtet wurde. Da sie ein beliebtes Postkartenmotiv ist, dauert es ein wenig länger, bis wir ein vorteilhaftes Foto im Kasten haben.

Dartmoor-Nationalpark | Travel Guide

Steinringe & Steinkreis von Ringmoor

Die Steinreihe und der Steinkreis von Ringmoor sind prähistorische Steinsetzungen in Ringmoor Down, etwa fünf Kilometer östlich der A386, nordöstlich des Dorfes Shaugh Prior. Sie liegen etwa 300 Meter nördlich vom Steinkreis von Brisworthy im oberen Plym-Tal. Die Ringmoor-Steinreihe ist nur ein von 70 Steinreihen im Dartmoor.

Dartmoor-Nationalpark | Travel Guide

Aktivitäten

Wandern, wandern, wandern – so könnte man unseren Aufenthalt im Dartmoor-Nationalpark ganz einfach zusammenfassen. Die „letzte Wildnis Englands“ eignet sich wirklich hervorragend dafür – auch wenn ein großer Teil des nördlichen Dartmoors militärisches Übungsgebiet ist. Da hier scharf geschossen wird, ist während der Übungen das Betreten streng verboten. Vor der Planung unserer Touren konsultieren wir also brav den Zeitplan über freien Zugang zu den drei Militärzonen. Gewaltige Gipfel gibt es im Dartmoor allerdings nicht zu bezwingen, denn der höchste Gipfel ist mit lediglich 621 m der High Willhays. Dennoch ist die Landschaft beeindruckend, erheben sich doch unvermittelt immer wieder große, freistehende verwitterte Felsen, aus dem Umland. Diese Steingebilde, die „Tor“ genannt werden, sind typisch für die Gegend und in der letzten Eiszeit durch Erosionen von Granitfelsen entstanden.

Dartmoor-Nationalpark | Travel Guide

Haytor Rocks

Unsere erste Wanderung führt uns zu den Granitzacken der Haytor Rocks, dem „Matterhorn des Dartmoor“. Es ist wirklich kein Wunder, dass sie zu dem schönsten und meist begangenen Tors gehören. Verstreut in der Umgebung liegen weitere Felsenkuppen mit guter Aussicht. Die Wanderung ist anspruchslos, aber historisch nicht uninteressant: Unterhalb der Haytor Rocks offenbaren Granitsteinbrüche und alte Schienenstränge ein Kapitel Industriegeschichte.

Dartmoor-Nationalpark | Travel Guide

Yes Tor & High Willhays

Der Dartmoor-Klassiker ist die „Besteigung“ der Granitspitzen von Yes Tor und High Willhays, Südenglands höchste Gipfel. Die weitreichende Sicht, die wir von beiden Gipfeln aus genießen können, ist trotz der geringen Höhe beeindruckend. Ein weiteres Highlight der Wanderung ist der Weg durch das traumhaft schöne Flusstal des West Okement und den knorrigen Märchenwald Black-a-tor-Copse.

Dartmoor-Nationalpark | Travel Guide

Fur Tor

Die Wanderung zum Fur Tor stellt uns vor eine organisatorische Herausforderung, müssen wir doch gleich zwei militärische Übungsgebiete durchqueren. Natürlich sind beide an unterschiedlichen Tagen frei zugänglich und wir sind nur drei Tage in der Gegend. Schließlich finden wir aber doch noch einen geeigneten Tag, um die Einsamkeit von Wildnis und grandioser Mondlandschaft rund um das Fur Tor zu genießen. Auch lernen wir, dass auch Wanderungen ohne viele Höhenmeter durchaus anspruchsvoll sein können: Die Orientierung im Dartmoor ist aufgrund mangelnder Wegweiser nicht einfach, das Gelände schwierig. Aber eine große Portion Eis in Postbridge lässt uns diese Strapazen schnell wieder vergessen!

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Essen & Trinken

The Cafe on the green | Widecombe in the Moor, Newton Abbot TQ13 7TA 

Der in einem Talkessel gelegene Ort Widecomb-in-the-Moor hat neben seiner dominaten Pfarrkirche St Pancras auch kulinarisch etwas zu bieten! The Cafe on the green verführt uns mit einem Platz an der Sonne und Cream Tea for two. Die Portion umfasst 2 große Scones, Clotted Cream, Jam und Tee. Der Tee wird – wie man das in England erwartet – ganz klassisch aus losen Blättern zubereitet und schmeckt köstlich!

Warren House Inn | Postbridge, Yelverton PL20 6TA 

Weil Herr Wallygusto und ich nicht immer Lust haben, den Gaskocher anzuwerfen, verschlägt es uns auch im Dartmoor Nationalpark an einem Abend zum Essen in ein Pub. Das Warren House Inn lockt mit lokalen Bieren und einer großen Auswahl an vegetarischen Speisen wie hausgemachter Pie mit Kartoffeln, Chips, Salat und 3-Beans-Chilli mit Reis. Außerdem ist es eines der höchstgelegenen Pubs Englands. Bevor die Touristen das Dartmoor in Beschlag genommen haben, waren im Warren House Inn Minenarbeiter aus den umliegenden Zinnminen zu Gast.

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Einkaufen

Chagford ist ein wahres Paradies für Foodies! So gibt es nicht nur den obligatorischen Supermarkt für Einkäufe des täglichen Bedarfs sondern auch eine Handvoll Feinkostläden! Außerdem findet der hungrige Reisende hier diverse Pubs und Cafés vor.

Devonshire Dairy | 36 The Square, Chagford, Newton Abbot TQ13 8AH

In der Devonshire Dairy finden wir eine große Auswahl an lokalem, aber auch kontinentalen Käse vor. Daneben werden selbstgebackenes Brot und jede Menge anderer Leckereien angeboten. Wir decken uns hier mit Käse ein, der normalerweise ganze Heerscharen von hungrigen Wanderern satt und glücklich machen würde. Außerdem wandert noch eine Packung Schokokekse in die Einkaufstüte.

Blacks Delicatessen | 28 The Square, Chagford, Newton Abbot TQ13 8AB 

Der kulinarische Himmel auf Erden ist aber der kleine Delikatessenladen Blacks: Beim Anblick der reichlich mit Leckereien gefüllten Regale und Vitrinen bereuen wir fast schon ein bisschen, dass wir vorher schon ordentlich zugeschlagen haben! Hier gibt es wirklich alles, was das Foodie-Herz begehrt: Käse, Brot, süßes Gebäck, … man weiß gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll. Da wir noch keinen Proviant für die nächste Wanderung haben, versorgen wir uns mit kleinen Pasteten, köstlich gefühlt mit Kürbis & Ziegenkäse und Blumenkohl-Linsen.

Jaded Palates | 42 The Square, Chagford, Devon TQ13 8AH 

Last, but not least wartet im Jaded Platates Verführung pur in Form von Bier, Wein und Spirituosen auf uns. Denn eigentlich wollen wir uns ja nur mit lokalem Bier eindecken – beim Anblick der vielen Gin-Sorten werden wir aber doch schwach. Aber welcher Foodblogger kann beim Gedanken an einen gepflegten Gin & Tonic schon Nein sagen?

Dartmoor-Nationalpark | Travel Guide

Schlafen

Auch im Dartmoor-Nationalpark ist Camping angesagt. Nachdem es im New Forest Nationalpark auch nachts noch recht angenehme Temperaturen hatte, war ich anfangs recht positiv gestimmt. Leider habe ich in meiner Dartmoor-Pony-Euphorie ganz außer Acht gelassen, dass das Dartmoor ein Hochmoor ist und daher nach Sonnenuntergang auch im Frühsommer zapfige Temperaturen herrschen. Zapfig ist dabei natürlich relativ, denn ich friere im Schlafsack trotz großer Comfortzone sehr schnell. Aber da es nicht regnet und tagsüber immer die Sonne scheint, gestaltet sich auch hier der Aufenthalt alles in allem sehr angenehm.

Runnage Farm | Yelverton PL20 6TN 

Die Runnage Farm und ich, das war Liebe am dem zweiten Blick! Der sehr einfache Campingplatz auf der Wiese eines großen Bauernhofs macht es einem mit den eher einfachen Sanitäranlagen aber auch nicht einfach! Da die Betreiber aber sehr freundlich und die Atmosphäre sehr friedlich und idyllisch ist, mach ich schließlich doch meinen Frieden mit ihm. Nach ein paar Tagen fühle ich mich sogar so wohl, dass Herr Wallygusto und ich beschließen, sogar ein wenig länger als geplant zu bleiben.

Dartmoor-Nationalpark | Travel Guide

Wer jetzt Lust auf einen Urlaub in Südengland bekommen hat, sollte unbedingt auch meine anderen Reiseberichte lesen:

Aus dem Ofen Lieblingsrezepte

Pizza mit Birne, Provolone & Walnüssen

4. Januar 2019
Pizza mit Birne, Provolone & Walnüssen | Rezept auf www.wallygusto.de

Jeden Freitag und Sonntag macht ein ganz besonderer Hashtag im Internet die Runde: #pizzaday! Ich habe wirklich nicht die geringste Ahnung, warum das so ist. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass man sich nach einer harten Arbeitswoche am Freitagabend einfach mit einer großen, fettigen Pizza belohnen möchte. Schließlich gibt es kaum ein besseres Soulfood – mit Käse überbackene Dinge machen einfach glücklich. Zumindest ist das bei Herrn Wallygusto und mir so. Woher allerdings die Idee kam, Pizza ausgerechnet mit Provolone zu überbacken, wissen wir nicht mehr. Fest steht aber, dass Pizza mit Birne, Provolone & Walnüssen mit die beste Kombination ist, die wir je entworfen haben. Zumal auch noch Salbei und Honig im Spiel sind.

Was ist Provolone?

Provolone, auch Provola genannt, ist ein Schnittkäse aus Italien, der früher aus Schafskäse und heute vorwiegend aus roher Kuhmilch hergestellt wird. Provolone gibt es in zwei Geschmacksrichtungen: Milden, sahnigen „Dolce“ sowie den sehr kräftigen „tipo piccante“. Provolone ist sehr vielseitig einsetzbar: Da er sehr gut schmilzt, ist er ideal für die warme Küche. Außerdem wird Provolone gerne zum Würzen von Vorspeisen, Hauptgerichten und Gemüse verwendet. Kalt zu oder auf Brot ist er aber auch nicht zu verachten!

Wie bewahre ich Provolone auf?

Der Provolone ist recht lange haltbar. Im wärmsten Fach des Kühlschranks kann er daher bis zu maximal 2 Wochen gelagert werden. Bitte achtet dabei darauf, die Schnittflächen mit Frischhaltefolie vor dem Austrocknen zu bewahren. Im unwahrscheinlichen Fall, dass Ihr dann immer noch Reste haben solltet, könnt Ihr Provolone sogar einfrieren. Das ist normalerweise bei Käse ja nicht empfehlenswert, da er an Geschmack verliert.

Pizza mit Birne, Provolone & Walnüssen

Menge: 1 Backblech

Pizza mit Birne, Provolone & Walnüssen

Zutaten

    Für den Pizzateig:
  • 200 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 21 g frische Hefe
  • 200 g Dinkelmehl
  • 200 g Vollkorn-Dinkelmehl
  • 4 El Olivenöl
  • 1 TL Salz
    Für den Belag:
  • 100 g Sauerrahm
  • 1-2 Birnen (je nach Größe), in dünnen Scheiben
  • 1-2 rote Zwiebeln (je nach Größe), in dünnen Scheiben
  • 40 g Walnusskerne, grob gehackt
  • Salbei
  • 100 g Provolone, in dünnen Scheiben
  • Honig
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Zunächst für den Teig die Hefe in 200 ml lauwarmen Wasser zusammen mit dem Zucker verrühren und für ca. 10 Minuten ruhen lassen bis sich ein leichter Schaum auf der Mischung bildet.
  2. Dann das Mehl zusammen mit der Hefe-Mischung, dem Öl und dem Salz in eine Rührschüssel geben und mit einer Küchenmaschine ca. 5 Minute auf langsamer Stufe zu einem geschmeidigen und homogenen Teig verkneten.
  3. Den Teig an einem warmen Ort für ca. 1 Stunde gehen lassen.
  4. Wenn der Teig schön aufgegangen ist, auf einem Backblech dünn ausrollen und noch ein wenig gehen lassen.
  5. Anschließend gleichmäßig mit Sauerrahm bestreichen und Birnenscheiben, Zwiebeln, Walnusskerne, Salbei und Provolone darauf verteilen. Mit Honig beträufeln.
  6. Pizza auf der mittleren Schiene bei 220 (Ober Unterhitze) etwa 25 Minuten fertig backen und servieren.
https://wallygusto.de/2019/01/04/pizza-mit-birne-provolone-walnuessen/

Mein Tipp

Solltet Ihr keinen Provolone bekommen, könnt Ihr auch Büffelmozzarella verwenden. Wer es gern intensiver mag, kann auch Ziegenkäse oder Gorgonzola zu Birne & Co. kombinieren. Und wem so gar nicht der Sinn nach Obst auf der Pizza steht, dem möchte ich Pizza Bianca mit Grünkohl und Salzzitrone wärmstens ans Herz legen.

Events Magazin

Meine persönliche #foodblogbilanz18 – das war unser kulinarisches Jahr 2018!

31. Dezember 2018
Kaum zu glauben, aber schon wieder ist ein Jahr rum -  Zeit für unsere persönliche #foodblogbilanz18! Natürlich kommt auch diese nicht ohne Rezepte aus! ;-)

Kaum zu glauben, aber schon wieder ist ein Jahr rum –  Zeit für unsere persönliche #foodblogbilanz18! 2014 hat die liebe Sabine von Schmeckt nach mehr [Unbeauftragte Werbung | Verlinkung] das erste Mal dazu aufgerufen. Dieses Jahr hat Sina von Giftigeblonde [Unbeauftragte Werbung | Verlinkung] den Staffelstab wieder übernommen und feiert mit ihr gemeinsam ein kleines Jubiläum. Als großer Fan von Jahresrückblicken bin ich auch dieses Jahr wieder gerne dabei, die letzten 12 Monate kulinarisch und blogtechnisch Revue passieren zu lassen.

Was war 2018 dein erfolgreichster Blogartikel

In 2018 hat das Quitten-Chutney mit Chili den Whisky-Honig-Senf vom Thron gestoßen! Was auch nicht verwundert, denn „Quitten-Chutney“ ist der beste Suchbegriff, der die meisten Besucher zu uns gelockt hat.

Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

Reiseberichte bedeuten mir immer viel! Komisch nur, dass ich immer sehr lange brauche, sie zu schreiben. Ganz besonders gerne habe ich nämlich meinen Bericht über unseren letztjährigen Urlaub im Snowdonia-Nationalpark, der erst im Mai 2018 online gegangen ist. Entspannter kann man wirklich nicht reisen! Und auch wenn die Berge dort nicht besonders hoch sind, ergeben sich immer schöne Aussichten!

Das Rezept für Tortellini mit Tomatensauce & Mozzarella mag ich besonders gern, weil es super einfach zubereitet und sehr, sehr lecker ist. Aufgrund des ansprechenden Fotos hat sich eine Kollegin an’s Nachkochen gemacht und anschließend in den höchsten Tönen davon geschwärmt. Das sind die Moment, für die es sich lohnt, weiter zu bloggen!

Mit der Kichererbsen-Tajine mit Auberginen & Kirschtomaten hat Herr Wallygusto uns – und auch Gäste – schon oft beglückt: Die Kombination aus Auberginen und Salzzitrone ist einfach traumhaft. Das Gericht lässt sich außerdem ohne das klassische Schmorgefäß aus Lehm zubereiten.

Wanderung zum Cadair Idris | Travel Guide Snowdonia Nationalpark

Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Auch dieses Jahr ist es mir nicht möglich, drei Blogartikel aus der Menge an tollen geistigen Ergüssen herauszupicken. Ich verweise daher wieder auf meine Rubrik Lieblingslinks. Dort stelle ich Euch seit einem Jahr die Themen vor, die mir besonders interessant und/oder wichtig vorkamen.

Welches der Rezepte, die du 2018 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Diesen Herbst haben wir uns ein wenig am Kürbis-Pesto ausgetobt. Kürbis ist einfach wahnsinnig vielseitig und bietet bei Rezepten für Pesto ungeahnte Kombinationsmöglichkeiten. Und so hat Herr Wallygusto fleißig mit verschiedenen Zutaten experimentiert. Herausgekommen ist ein zitroniges Kürbis-Pesto mit Walnuss, welches wir 2018 wohl am häufigsten immer wieder und wieder zubereitet haben.

Zitroniges Kürbis-Pesto mit Walnuss | Rezept auf www.wallygusto.de

Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2018 beschäftigt? Und hast du es gelöst?

Das große Angstthema des Jahres war sicherlich die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung), die mit 25.05.2018 anzuwenden war. Reihenweise verkündeten Blogs ihren Rückzug aus dem öffentlichen Leben, da man sich nicht sicher war, die Vorgaben umsetzen zu können. Da ich selbst auch kein großer Fan rechtlicher Themen bin, war auch ich kurz am Überlegen, ob ich nicht hinschmeiße und den Blog Blog sein lasse. Aber dank Internetrecherche,  akribischer Vorbereitung und einer umfangreichen Checkliste habe ich das Thema DSGVO dann doch generalstabsmäßig gelöst.

Ähnlich erfolgreich sah es auch hinter dem Herd aus: Kochprobleme gab es auch dieses Jahr keine. Wenn man mal von dem Rezept für Buchweizen-Gemüsepflanzerl mit Selleriepüree absieht, das Herrn Wallygusto und mir komplett in die Hose gegangen ist. Vegetarische Pflanzerl wird es so schnell also nicht auf dem Blog geben. Wie heißt es doch so schön? Schuster bleib’ bei Deinen Leisten! In unserem Falle sind das wohl indische Curries. Da klappt es dann auch  witzigerweise mit den Soja-Linsenbällchen. ;-)

Indisches Soja-Linsenbällchen-Curry | Vegetarisches Rezept auf www.wallygusto.de

 

Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Für Foodblogger gibt es immer viel zu entdecken und auszuprobieren. So war auch 2018 wieder voller kulinarischer Offenbarungen:

Im Sommer wurde in Cornwall unsere Liebe für eine der dortigen Spezialitäten entfacht: Cornish Pasty! Die kleinen Pasteten wurden früher von den Minenarbeitern während der Arbeit gegessen. Klassisch gefüllt mit Rindfleisch, Kartoffeln, Steckrüben und Zwiebeln, erfreuen sich inzwischen auch etliche vegetarische und vegane Varianten großer Beliebtheit.

Sehr oft und gerne kam auch Estragon zum Einsatz: Das nahe mit dem Wermut verwandte Kraut landete unter anderem in Pestos, Spaghetti und Nudelpfannen. Kaum zu glauben, denn früher empfand ich Estragon immer als notwendiges Übel, da mir sein Anis-Geschmack eigentlich viel zu penetrant ist.

Nachdem ich mich die letzten Jahre erfolgreich an Chutneys versucht habe, wagte ich mich 2018 das erste Mal an das Einkochen von Marmelade! Herausgekommen sind eine Erdbeer-Rhabarber-Marmelade mit toller Vanillenote und eine fruchtige Quitten-Marmelade mit herbstlichen Gewürzen. Neue Sorten für nächstes Jahr sind schon in Planung – Ihr dürft also gespannt sein!

Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?

Immer wenn ich denke, es gab gar keine lustigen Suchbegriffe, stoße ich in den Untiefen meiner Blogstatistik doch auf ein paar richtige Schenkelklopfer:

  • Fränkische Brotzeit lustige – Eine Brotzeit wird in Franken lustig, wenn man ein paar „Seidla“ dazu trinkt. Bei der guten Bierauswahl sollte das – zumindest in der Fränkischen Schweiz – kein großes Problem sein.
  • Käsespätzle gesund – Dieser Suchbegriff ist wirklich sehr beliebt, taucht er doch alle Jahre wieder in der Statistik auf. Aber glaubt mir, so oft Ihr auch danach googelt: Wirklich gesund sind Käsespätzle wohl (leider) nicht! ;-)

Was wünschst du dir und deinem Blog für 2019?

Wie jedes Jahr wünsche ich mir wieder viel Inspiration & interessierte Leser, die meine Blogartikel gerne und regelmäßig lesen. Auch möchte ich mir weiterhin wenig Druck beim Bloggen machen: Das Schreiben und Fotografieren ist mein Hobby, nicht mein Broterwerb. Der Blog ist und bleibt ein großes Hobby von mir!

Travel Guide | Oxford

Das war sie wieder, meine persönliche #foodblogbilanz18!

Solltet Ihr auch eine Foodblogbilanz veröffentlicht haben, hinterlasst gerne einen Link hierauf in den Kommentaren! Der kleine Blog macht jetzt ein bisschen Winterschlaf, Mitte Januar geht es aber munter weiter! Herr Wallygusto und ich wünschen einen guten Rutsch ins neue Jahr & freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen mit Euch!

Das Foto von Erwan Hesry habe ich auf Unsplash gefunden.

Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte

Semmelknödel mit Rahmschwammerl

21. Dezember 2018
Rahmschwammerl mit Semmelknödel | Rezept auf www.wallygusto.de

Wenn Vegetarier zu Gast in bayrischen Wirtshäusern sind, finden sie oft eine übersichtliche Speisekarte vor. Gerichte, wie sie gerne serviert werden, sind Gemüseteller mit Spiegelei und Käsespätzle. Oft findet sich darunter auch ein weiterer fleischloser Klassiker: Semmelknödel mit Rahmschwammerl. Oder, wie Karl Valentin sagen würde: Semmelnknödeln.Die Zubereitung lässt dabei häufig zu wünschen übrig. Meistens sind die Knödel viel zu klein oder die Rahmschwammerl verlieren sich in grauer Mehlpampe. Selten schmeckt das Gericht so, wie ich es mag: Ein rieisger Knödel, der in rahmigen, aber dennoch würzigen Rahmschwammerl badet!

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Im deutschen Sprachgebraucht gibt es eine Vielzahl von Bezeichungen für den beliebten Knödel: Bällchen, Flutte, Knöpflin, Klössel, Kleesse, Klopse, Kniddel… und wie sagt Ihr dazu? Der Begriff “Knödel” entwickelte sich über das alhochdeutsche Chnodo (Knoten, Kneten). Kurioses über das bayrische Kulturgut Knödel findet Ihr auf der Webseite des Wirtshaus in der Au [WERBUNG unbezahlt & nicht beauftragt], wo man schon seit 1901 feinste Knödel zum Bier serviert bekommt.

Nachdem das Wallygusto-Semmelknödel-Grundrezept schon erfolgreich bei Spinatknödeln mit zerlassener Butter und Parmesanspänen und Kaspressknödeln mit Sauerkraut und Zwiebelsauce zum Einsatz kam, darf es heute der Hauptdarsteller sein. Zusammen mit Rahmschwammerl ergeben sie ein deftiges vegetarisches Hauptgericht.

Semmelknödel mit Rahmschwammerl

Menge: 2 Personen

Semmelknödel mit Rahmschwammerl

Zutaten

    Für das Wallygusto-Semmelknödel-Grundrezept:
  • 10 alte Semmeln, ca. 400-450g (es dürfen ruhig auch ein paar Vollkornsemmeln dabei sein)
  • 3 Eier
  • 125 ml Milch
  • 1-2 EL Peterle gehackt
  • evtl. Semmelbrösel (falls die Masse zu feucht wird)
  • 1 Prise Muskat
  • 1 Prise Pfeffer (ich mag ihn auch in Semmelknödel durchaus grob gemahlen)
  • 1/4 TL Salz
    Für die Rahmschwammerl
  • Rapsöl
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 400 g braune Schwammerl, in dünnen Scheiben
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 EL Mehl
  • 1 Becher Sahne
  • 1 Schuss Sherry
  • Nach Belieben Estragon, gehackt
  • Nach Belieben Peterle, gehackt
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat

Zubereitung

  1. Für die Semmelknödel zunächst die Semmeln halbieren und die Hälften in dünne Scheiben schneiden (je trockener die Semmeln sind, desto einfacher geht das). Die Semmelscheiben zusammen mit den 3 Eiern in eine Schüssel geben. Die Milch erhitzen (ich mache das immer mit dem Milchaufschäumer der Espressomaschine, das geht einfach und schnell für eine solch kleine Menge Milch) und darüber gießen. Peterle, Muskat, Salz und Pfeffer untermischen. Nun das Ganze einige Minuten ordentlich durchkneten bis eine schöne Masse entsteht, welche nur noch relativ kleine Semmelstücke aufweist. Falls die Masse zu feucht ist, so lange Semmelbrösel hinzugeben bis die Masse nur noch leicht an den Händen klebt.
  2. Aus der Masse 5 große Knödel formen. Wasser kurz zum Kochen bringen, Salz hinzugeben und die Knödel ca. 20 Minuten im Wasser gar ziehen lassen. Das Wasser soll dabei nicht mehr kochen!
  3. In der Zwischenzeit die Rahmschwammerl zubereiten: Dazu Rapsöl in einer tiefen Pfanne erhitzen und Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Schwammerl und Knoblauch dazu geben und mit anbraten.
  4. Nun 1 EL Mehl auf die Schwammerl streuen, etwas anschwitzen und mit Wein oder Sherry ablöschen. Sahne und bei Bedarf noch etwas Milch oder Knödelwasser angießen und bei geschlossenem Deckel Minuten kochen lassen.
  5. Kräuter dazu und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  6. Die garen Knödel mit einer Schaumkelle aus dem Wasser holen, in einen tiefen Teller geben und zusammen mit den Rahmschwammerl servieren.
https://wallygusto.de/2018/12/21/semmelknoedel-mit-rahmschwammerl/

Mein Tipp

Übrig gebliebene Semmelknödel könnt Ihr ohne Probleme am nächsten Tag weiter verwerten. Oder Ihr schneidet Sie in Scheiben und friert sie ein. Bei Bedarf einfach auftauen und in der Pfanne mit etwas Butter oder Pflanzenöl anbräuen.  Dazu Spiegelei oder Rührei und ein frischer Feldsalat – und fertig ist das perfekte Resteessen!

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Mac’n’Cheese im Raclette-Pfännchen

14. Dezember 2018
Raclette mal anders: Mac'n'Cheese im Raclette-Pfännchen | Rezept auf www.wallygusto.de

Keine Jahreszeit eignet sich so perfekt für Raclette wie der Winter. Stundenlang mit lieben Leuten im Kreis um den Raclette-Grill hocken und Pfännchen um Pfännchen mit Käse gratinieren: Schon allein der Gedanke daran verursacht bei mir ein wohliges Gefühl. Und weckt Gelüste.

Bei Herrn Wallygusto und mir gibt’s tatsächlich nur einmal im Jahr Raclette, und zwar an Silvester. Bei vielen von Euch wird aber wahrscheinlich auch an Weihnachten ein großes Gelage mit vielen, vielen Pfännchen stattfinden. Kein Wunder, halten sich doch die Vorbereitungen auch für mehrere Leute in überschaubaren Grenzen. Außerdem muss der Gastgeber nicht ständig zwischen Küche und Esstisch hin und her wuseln.

Normalerweise befüllen Herr Wallygusto und ich unsere Raclette-Pfännchen mit viel Gemüse, Kartoffeln und natürlich viel, viel Käse. Dazu gibt’s Himbeerketchup und Apfel-Salbei-Chutney aus eigener Herstellung. Dieses Jahr haben wir uns aber etwas ganz besonderes einfallen lassen: Mac’n’Cheese im Raclette-Pfännchen! Seit unserem Urlaub in Schottland sind wir nämlich süchtig nach dem beliebten Soulfood aus Nordamerika und Großbritannien!

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Mac’n’cheese im Raclette-Pfännchen

Menge: ca. 12 Pfännchen

Mac’n’cheese im Raclette-Pfännchen

Zutaten

  • 150 kleine Nudeln, gekocht
  • 1 Becher Sahne
  • Süßes Geräuchertes Paprika-Pulver
  • Pfeffer
  • Salz
  • 1 TL hellle Sojasauce
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 35 g Parmesan, gerieben
  • 60 g Cheddar (Vintage)

Zubereitung

  1. Pasta nach Packungsanweisung kochen, abgießen und ordentlich abschrecken. Anschließend zur Seite stellen und gut auskühlen lassen.
  2. In der Zwischenzeit Sahne mit Paprika, Salz, Pfeffer und Sojasauce würzen, gut mit dem Schneebesen verrühren. Mit Knoblauch und Käse mischen und zur Pasta geben.
  3. Nudelmischung in eine Raclette-Pfanne und nach Belieben mit Brokkoli, Tomate, Pilzen, oder Frühlingszwiebeln kombinieren. Oder gibt noch eine Extraportion Käse oben drauf. Im Raclette-Grill backen, bis der Käse den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat.
https://wallygusto.de/2018/12/14/macncheese-im-raclette-pfaennchen/

Mein Tipp

Ich glaube, es gibt nichts, was sich so vielseitig gestalten lässt, wie ein Raclette-Pfännchen. Euren Ideen sind hier wirklich keine Grenzen gesetzt. Wenn Ihr keine Lust habt, Euch groß Gedanken zu machen, findet Ihr hier weitere Ideen für außergewöhnliche (nicht vegetarische) Raclette-Pfännchen zu Weihnachten und oder Silvester:

Kürbis | Season Special Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Zitroniges Kürbis-Pesto mit Walnuss

10. Dezember 2018
Zitroniges Kürbis-Pesto mit Walnuss | Rezept auf www.wallygusto.de

Wenn ich rückblickend auf den Speiseplan der letzten Monate blicke, stelle ich fest, dass es mindestens einmal die Woche ein Gericht mit Kürbis gegeben hat. Zweimal die Woche waren aber auch keine Seltenheit. Die Auswahl reichte dabei von Kürbissuppe über Kürbisrisotto bis hin zu  indischem Kürbis-Kartoffel-Curry. Gern gegessen haben wir auch One-Pot-Pasta mit Kürbis und Salbei  [Werbung | Verlinkung] – einfach traumhaft! Und wo wir schon bei Pasta sind: Kürbis-Pesto mit Walnuss ist immer ein kleines Highlight!

Bei der Kürbissorte sind wir weniger abwechslungsreich unterwegs! Bei uns landet eigentlich immer Hokkaido auf den Tellern. Warum ist schnell erzählt: Wir Wallygustos sind in der Küche meist sehr faul unterwegs und Hokkaido muss man nicht schälen. Dabei gibt es so viele andere Sorten, die es wert sind, probiert zu werden! Beispielsweise der Butternut-Kürbis, der sich super wie ein Schnitzel panieren lässt. Oder den Spaghetti-Kürbis, den Ihr als Ganzes garen könnt.

Zitroniges Kürbis-Pesto mit Walnuss

Menge: 2 Personen

Zitroniges Kürbis-Pesto mit Walnuss

Zutaten

  • 25 g + 15 g Walnusskerne, grob gehackt
  • 250 g Hokkaido-Kürbis, in ca. 2 cm große Würfel geschnitten
  • 1 Zwiebel, grob gehackt
  • 100 ml heißes Wasser
  • 1 cm großes Stück Ingwer, in dünnen Scheiben
  • 1/8 Salzzitrone, abgespült, Schale gehackt
  • 5 Kaffir-Limettenblätter, eingeweicht
  • 20 g Pecorino, grob gehackt
  • 10 g Pecorino, gehobelt
  • 1 Pimentkorn, zerstoßen
  • 1 Kardomkapsel, Samen zerstoßen
  • 10 aromatische Pfefferkörner, z.B. Timut Pfeffer
  • 1/2 TL Salz
  • Olivenöl

Zubereitung

  1. Walnusskerne in einer tiefen Pfanne ohne Öl anrösten, anschließend in eine Schüssel geben und zur Seite stellen.
  2. Nun etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze in die Pfanne geben und Zwiebel ca. 3 Minuten anschwitzen.
  3. Dann Kürbiswürfel für weitere 3 Minuten mit anbraten. Ingwer und Salzitrone dazugeben und kurz mitbraten. Mit dem heißen Wasser ablöschen, bei niedriger Hitze köcheln lassen bis das Wasser verdampft ist. Gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt. Kurz vor Ende der Garzeit die eingeweichten Kaffir-Limettenblätter zugeben.
  4. Jetzt schon mal das Nudelwasser aufsetzen und die Nudeln (am besten Spaghetti oder Linguine) darin al dente kochen.
  5. Parallel die Kürbismischung, 25 g Walnusskerne, 20 g Pecorino, die Gewürze inklusive Salz und einen ordentlichen Schwupp Olivenöl mit einem Mixer pürieren. Bei Bedarf etwas Nudelwasser zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Kürbis-Pesto mit der Pasta vermischen, in einen tiefen Teller geben und mit gehobelten Pecorino und den restlichen Walnusskernen bestreut servieren.
https://wallygusto.de/2018/12/10/zitroniges-kuerbis-pesto-mit-walnuss/

Mein Tipp

Pfeffer ist nicht gleich Pfeffer und eine unserer Entdeckungen dieses Jahres ist der Timut-Pfeffer aus Nepal. Dieser, mit dem Szechuanpfeffer verwandte Pfeffer, weißt ein ein tolles und intensives Zitronen- bzw. Limettenaroma auf. Aber lasst Euch davon nicht täuschen: Der handverlesene, sonnengetrocknete und naturbelassene Timut-Pfeffer kann aber auch mit einer beißenden Schärfe aufwarten.

Lieblingslinks Magazin

Lieblingslinks | November

7. Dezember 2018
Lieblingslinks | Dezember 2018

Im November hab ich mich recht wenig im Internet rumgetrieben, zu viel war im richtigen Leben zu tun. Außerdem war das Wetter so schön, dass Herr Wallygusto und ich uns so oft wie möglich draußen aufgehalten haben. Kulinarische Entdeckungen gab es trotzdem so einige! Vor allem die bayrische Küche hat es mir diesen Monat extrem angetan!

Disclaimer: Dieser Beitrag enthält unter anderem unbezahlte und nicht beauftragte Empfehlungen und Verlinkungen. Ich teile mit euch nur, was ich für interessant und teilenswert halte.

  • Wir haben das gute Herbstwetter genutzt, um nochmal schön am Tegernsee wandern zu gehen. Eine Einkehr im Berggasthof Neureuth mit Spinatknödeln & Kaiserschmarrn bei bestem Ausblick gehört dabei zum Pflichtprogramm.
  • Süßkartoffeln sind köstliche Knollen – kein Wunder, dass inzwischen kaum ein Szenelokal und kaum ein Foodblog an einem Rezept mit Süßkartoffeln vorbeikommt. Doch der Genuss hat einen Haken – der Import der Süßkartoffel ist aufwendig. Zeit, sich zu fragen, ob die empfindliche Pflanze auch in Deutschland heimisch werden kann.
  • Der Herbst ist Kürbiszeit! Dass der Kürbis nicht nur deftig, sondern auch süß kann, zeigt uns Thomas mit seinem Rezept für Kürbis-Panacotta. Als wäre das nicht schon verführerisch genug, gibt es für den besonderen Kick noch ein paar karamellisierte Kürbiskerne dazu.
  • Die Vorweihnachtszeit – und mit ihr Christkindlmärkte, Glühwein und Plätzchen – steht mal wieder vor der Tür. Bei der Suche nach Eurem Lieblingsmarkt im Advent 2018 hilft Euch dieser praktische Weihnachtsmarkt-Kalender!
  • Das Irmi ist ein neues bayrisches Restaurant in der von mir bisher eher gemiedenen Gegend rund um den Hauptbahnhof. In schicker Atmosphäre wird hier bayerische Küche richtig gute serviert. Ein weitere Pluspunkt ist das Giesinger Bier vom Fass und der sehr freundliche und aufmerksame Service.
  • Ein Münchner Stadtteil, in dem es kulinarisch definitiv noch so einiges für mich zu entdecken gibt, ist die Schwanthaler Höhe. Gut gespeist habe ich hier im ebenfalls neu eröffneten Schwanthaler Wirtshaus! Hier werden auch Vegetarier glücklich – was nicht nur am süffigen Tegernseer Bier liegt!
  • Ein US-Unternehmen hat Braten und Burger aus den Kantinen verbannt und lässt die Angestellten auch keine Fleischgerichte mehr abrechnen. Als Vegetarier finde ich das natürlich voll okay. Wie findet Ihr das: Geht das zu weit?
  • Quinoa-Bowl, Moringa-Smoothie oder Heuschrecken-Spieß sind heutzutage in (fast) aller Munde: Aber wie entstehen Foodtrends eigentlich? Und warum gibt’s gar keinen Toast auf Hawaii?

Das kalorienhaltige Beitragsfoto von rawpixel habe ich auf Unsplash gefunden.

Großbritannien Unterwegs

Brighton – Ein Roadtrip durch Südengland (1)

26. November 2018
Brighton – Ein Roadtrip durch Südengland | Brighton Travel Guide auf www.wallygusto.de

Den ersten Zwischenstopp unseres Roadtrip durch Südengland legen Herr Wallygusto und ich in Brighton ein. Englands größtes Seebad ist von London aus in einer Stunde erreichbar, was es zu einem populären Ziel für Tagesausflügler macht.

Kein Wunder, dass Brighton deswegen auch liebevoll „Badewanne Londons“ genannt wird. Tatsächlich ist die Stadt in East Sussex inzwischen aber viel mehr als das: Sie bietet coole Festivals, innovative Shops, angesagte Restaurants und jede Menge Exzentriker. Kein Wunder, ist Brighton doch die Heimatstadt von so schillernden Persönlichkeiten wie Katie Price und Fat Boy Slim. Auch wenn das skurrilste Seebad der Welt nicht zu unseren Südengland –TOP 5 Highlights gehört, haben wir ein paar tolle Tipps für für Euch!

Disclaimer: Dieser Beitrag enthält unter anderem unbezahlte und nicht beauftragte Empfehlungen für Sehenswürdigkeiten, Restaurants & Übernachtungsmöglichkeiten und Verlinkungen darauf. Ich teile mit euch nur, was ich für interessant halte.

Strandspaziergang in Brighton | Brighton Travel Guide auf www.wallygusto.de

Sehenswertes

Die schönsten Sehenswürdigkeiten Brightons sind am breiten Kiesstand aufgereiht wie die Perlen an einer Halskette, was also förmlich nach einen Strandspaziergang schreit. Aber auch so lädt das nostalgische Seebad zum Shopping oder ausgedehnten Bummeln ein!

Brighton Pier & West Pier

Neben zahlreichen Spielhallen finden sich hier zahlreiche beeindruckende Gebäude aus der Regency-Ära, also dem Zeitraum von 1811 bis 1820. Der historische Brighton Pier im mittleren Küstenbereich eröffnete allerdings erst 1899 und lockt heute mit zwei riesigen Spielhallen, Geschäften, Fish & Chips-Buden, Eisdielen und einem Spielautomaten-Museum zum Besuch. Jährlich sollen bis zu viereinhalb Millionen Besucher über den Pier schlendern. Fast interessanter finden wir allerdings den denkmalgeschützen West Pier. Er ist der älteste (noch) erhaltene Pier Englands. Im Jahre 1866 von Eugenius Birch gebaut, ist die Seebrücke inzwischen nach zwei Bränden und mehreren Stürmen heute nicht mehr benutzbar. Die Ruine im Meer ist ein Lost Place der Extraklasse!

West Pier in Brighton | Brighton Travel Guide auf www.wallygusto.de

Bandstand & Beachhuts

Sehr pittoresk ist der Bandstand, der für mich eine der schönsten Sehenswürdigkeiten Brightons ist! Der wunderschöne Musikpavillon liegt direkt am lebhaften Strand und feierte seine Ersteröffnung bereits im Jahre 1884. Er wurde 2009 nach umfangreichen Renovierungsarbeiten wiedereröffnet. Seine kunstvolle Architektur macht den Musikpavillion nicht nur zu einem beliebten Fotomotiv, sondern auch zu einem gefragten Veranstaltungsort für Hochzeiten. Unser Spaziergang führt uns auch an den bunten Strandhütten, in denen das nötigste Zubehör für einen Strandtag verstaut werden kann, vorbei. Auch diese sind sehr pittoresk – leider hindern uns die Stadthäuser im Hintergrund an dem perfekten Foto.

Bandstand in Brighton | Brighton Travel Guide auf www.wallygusto.de

Beach Huts in Brighton | Brighton Travel Guide auf www.wallygusto.de

The Lanes & North Laine

Bei unserem Bummel durch die Viertel The Lanes und North Laine entdecken wir nicht nur jede Menge unabhängige Designer- und Vintageshops mit Klamotten, Schmuck und Interieur sondern auch bunte, teileweise extrem ausgefallene Graffiti. Als großer Fan von Streetart können wir uns gar nicht daran sattsehen und knipsen uns die Finger wund.

The Lanes & North Laine in Brighton | Brighton Travel Guide auf www.wallygusto.de

The Lanes & North Laine in Brighton | Brighton Travel Guide auf www.wallygusto.de

Royal Pavillon

Der exzentrischste Palast Großbritanniens und gleichzeitig die am häufigsten besuchte Sehenswürdigkeit des Königreichs ist ohne Zweifel Brightons Royal Palace. Der Prince of Wales, der spätere Georg IV., ließ den Royal Pavillon in den Jahren 1815 bis 1822 durch den Architekten John Nash erbauen. Wie unschwer zu erkennen ist, waren seine Vorbilder die indischen Mogulpaläste, mit seiner Innenausstattung im chinesischen Stil ist der Pavilion der exotischste Palast in Europa.

The Royal Palace in Brighton | Brighton Travel Guide auf www.wallygusto.de

Essen & Trinken

Da wir nur eine Nacht in Brighton verbringen, bleibt Herrn Wallygusto und mir leider nicht viel Zeit für viele kulinarische Entdeckungen. Solltet Ihr daher noch mehr Tipps benötigen, empfehle ich Euch den Brighton Veggie Guide von Transglobal Pan Party.

Bill‘s The Depot | 100 North Rd, Brighton BN1 1YE

Das gemütliche Restaurant ist wirklich kein Geheimtipp mehr, denn es wird in jedem unserer Reiseführer erwähnt. Wir lassen uns davon aber nicht abschrecken und werden mit einem ordentlichen Frühstück mit Granola und Porridge belohnt. Auch der Cappuccino im Bill‘s ist wirklich sehr gut und – was wir sehr gut finden – Fair Trade. Das in einer alten Lagerhalle untergebrachte Lokal kann zudem mit gemütlichem Ambiente und dem sehr aufmerksamen und freundlichen Service punkten.

Bill's The Depot in Brighton | Brighton Travel Guide auf www.wallygusto.de

Black Mocha | 103 Gloucester Rd, Brighton BN1 4AP

Zu jedem Städtetrip gehört auch ein Stück Kuchen – mindestens. Die Auswahl an kleinen, unabhängigen Coffee Shops in Brighton ist riesig. Wir entscheiden uns schließlich für das Black Mocha, wo wir uns süße Köstlichkeiten schmecken lassen: Der Peanut Butter Chocolate Cookie und das saftige Chocolate Chip Banana Bread sind wirklich ganz hervorragend. Ich frage mich nur zum wiederholten Male, warum ich eigentlich so lange kein Banana Bread gebacken habe. Bei den Heißgetränken sehen wir noch Luft nach oben, Cappuccino und White Mocha sind okay, reißen uns aber nicht vom Hocker.

North Laine Brewhouse | 27 Gloucester Pl, Brighton BN1 4AA

Für das North Laine Brewhouse brauchen wir doch glatt zwei Anläufe. Eigentlich wollen wir hier ja etwas essen, aber leider sind am späten Sonntagabend schon alle Gerichte aus. Und Bier trinken ohne ordentliche Grundlage geht gar nicht – zumal wir aufgrund der langen Anreise auch vollkommen ausgehungert sind. Wir ziehen also weiter, beschließen aber aufgrund der tollen Bierauswahl nochmal zu kommen. Was wir schließlich auch tun – und so in den Genuss des spannenden Chocolate Chili Porter aus der hauseigenen Mikrobrauerei kommen.

Brewdog | Hectors House, 52-54 Grand Parade, Brighton BN2 9QA

Weil im North Laine Brewhouse die Küche bereits kalt ist, verschlägt es uns zu Brewdog schräg gegenüber. Das Essen in den Brewpubs unserer liebsten schottischen Brauerei sind immer für ein schmackhaftes Essen gut – so auch in Brighton. Obwohl Herr Wallygusto und ich zuhause kaum noch Burger essen, munden uns die vegetarischen Varianten mit Seitan! Dazu ein frisch gezapftes Craft Beer und die Welt ist wieder in Ordnung.

Brew Dog in Brighton | Brighton Travel Guide auf www.wallygusto.de

Schlafen

Wenn man unserem Reiseführer Glauben schenken darf, hat keine andere Stadt in Südengland in den letzten Jahren einen größeren Wandel im Hotelgewerbe erlebt als Brighton. Jedes Jahr eröffnen anscheinend neue hippe Trend- und Designhotels. Auch ist das historische Seebad am Wochenende so beliebt, dass die Hotelpreise etwa 50 % höher sind als unter der Woche. Wir wollen nur eine Nacht hier verbringen und legen daher wenig Wert auf stylisches Ambiente und umfangreiches Frühstück: Sauberkeit, gute Erreichbarkeit und ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis liegen im Fokus.

Kipps Backpacker Hostel | 76 Grand Parade, Brighton BN2 9JA

Wer ein zwangloses, preisgünstiges Hostel sucht, ist bei Kipps genau richtig. Der Empfang an der Rezeption ist jung und sehr freundlich, auch wenn uns das etwas schmuddelige Ambiente des Treppenhauses erst das Schlimmste befürchten lässt. Hier finden wir auch eine Bar, einen Loungebereich mit Flachbildfernseher und eine voll ausgestattete Küche vor.
Wer mag, kann gegen Aufpreis auch ein kontinentales Frühstück dazu buchen. Wir wollen nicht, denn jede Menge Cafés liegen nur wenige Gehminuten entfernt. Auch beliebte Sehenswürdigkeiten wie den Royal Pavilion und den Brighton Beach sind schnell zu Fuß erreichbar.

Unser kleines Zimmer verfügt über eine gemütliche Einrichtung im maritimen Stil und kostenloses WLAN. Komplettiert wird die Ausstattung durch eine Mini-Dusche direkt gegenüber vom Bett, ein kleines Waschbecken sowie ein separates WC. Da das Zimmer auf die ruhige Seitenstraße hinausgeht schlafe ich trotz der weichen Matratze sehr gut.

Möwen in Brighton | Brighton Travel Guide auf www.wallygusto.de

Wer jetzt Lust auf einen Urlaub in Südengland bekommen hat, sollte unbedingt auch meine anderen Reiseberichte lesen:

Buchvorstellungen Magazin

Tofu, Seitan & Tempeh für Alltag und Feste | Kurzvorstellung

23. November 2018
Tofu, Seitan & Tempeh für Alltag und Feste | Kurze Buchvorstellung auf www.wallygusto.de

Als Vegetarier werden Herr Wallygusto und ich oft gefragt, ob uns Fleisch und Fisch nicht fehlen würde. Die Antwort ist NEIN. Wenn wir dann aber erwähnen, dass wir ab und an gerne mit Tofu, Seitan und Tempeh kochen, ist das Unverständnis groß. Für viele Nicht-Vegetarier sind vegetarische Produkte auf Getreide- und Sojabasis nämlich nur schnöder Fleischersatz und völlig sinnbefreit.

Disclaimer: Das Buch wurde mir freundlicherweise kostenlos und unverbindlich vom Fona Verlag zur Verfügung gestellt. Dieser Beitrag enthält zudem unbezahlte & nicht beauftragte Werbung in Form von Verlinkungen! Meine Meinung bleibt davon unberührt, und ich teile mit euch nur, was ich für interessant halte.

Dabei sind die drei Grundprodukte Tofu, Seitan und Tempeh aus einer gesunden, ausgewogenen und vegetarischen Ernährung heute nicht mehr wegzudenken und zeigen, dass hochwertiges Eiweiß auch aus Pflanzen – Sojabohnen (Tofu und Tempeh) und Weizen (Seitan) – kommen kann.

In Tofu, Seitan und Tempeh für Alltag und Feste dürfen sich die pflanzlichen Eiweißlieferanten als Verwandlungskünstler par excellence prädestinieren: Mal pikant, mal süßsauer oder süß, mal traditionell, mal fernöstlich, mal südamerikanisch. In diesem Buch gibt es spannende Rezepte für Snacks, Suppen, Vorspeisen, Drinks, Mahlzeiten, Desserts und Gebäck. Natürlich werde ich Euch so schnell wie möglich mit einer ausführlichen Rezension von Tofu, Seitan und Tempeh für Alltag und Feste und einem köstlichen Rezept für eine kreative vegetarische Küche versorgen.

Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte

“Cornish” Pasty mit Kürbis, Blauschimmelkäse & Walnüssen

19. November 2018
“Cornish” Pasty mit Kürbis, Blauschimmelkäse & Walnüssen | Rezept auf www.wallygusto.de

Wenn Wallygustos eine Reise tun, kommen sie meist ohne ein Souvenir zurück. Und wenn doch, ist es etwas Kulinarisches! So haben wir schon schottisches Craft Beer, italienische Pasta und norwegischen Käse aus dem Urlaub mitgebracht. Einmal hat ich sogar eine Elchsalami in’s Gepäck verirrt. Diese war natürlich nicht für uns – wir sind Vegetarier – aber als Geschenk für einen sehr guten Freund zum 40. Geburtstag gedacht. In Cornwall haben wir eine kleine Ausnahme gemacht und uns einen handgemalten Stein gekauft – bei dem kitschigen Motiv einer bunten Krake konnten wir einfach nicht widerstehen! Aber auch hier sind wir uns treu geblieben und haben die Idee eines eigenen Rezepts für Cornish Pasty mitgebracht. Souvenirs müssen nämlich in erster Linie nicht unbedingt zum Anfassen sein.

Eines gleich vorneweg: Diese Pastete hat wenig mit der originalen Cornish Pasty zu tun, wie wir sie im Urlaub fast täglich verdrückt haben. Vielmehr handelt es sich um ein Experiment – bedingt durch saisonales Angebot (Kürbis), persönliche Vorlieben (Blauschimmelkäse) und Mitbringsel aus dem letzten Urlaub in Unterfranken (Walnüsse).

Überhaupt gibt es klare Vorgaben, wie eine Cornish Pasty auszusehen und gefüllt zu sein hat: So schreibt die Cornish Pasty Association vor, dass eine echte Cornish Pasty eine unverkennbare D-Form hat und auf einer Seite, aber niemals oben, gekräuselt ist. Die traditionelle Füllung besteht aus Rinderhack, Kohl- oder Weißrüben, Kartoffeln, Zwiebeln und etwas Pfeffer. Auch muss die Cornish Pasty, um sich genauso bezeichnen zu dürfen, zwingend aus Cornwall kommen. Ihr seht also, unsere sogenannte “Cornish” Pasty mit Kürbis, Blauschimmelkäse & Walnüssen schlägt tatsächlich ganz schön aus der Art!

“Cornish” Pasty mit Kürbis, Blauschimmelkäse & Walnüssen

Menge: 6 Pastys

“Cornish” Pasty mit Kürbis, Blauschimmelkäse & Walnüssen

Zutaten

    Für den Teig
  • 175 g Dinkelmehl
  • 1 TL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 125 g kalte, ungesalzene Butter, gewürfelt
  • 1 Ei, zum Glasieren
    Für die Füllung
  • Rapsöl
  • 1 Zwiebel, klein gewürfelt
  • 2 Petersilienwurzeln, klein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, klein gewürfelt
  • 375 g Hokkaido, klein gewürfelt
  • 50 g Walnüsse, grob gehackt
  • 7 Salbeiblätter, in feinen Streifen
  • 100 g Blauschimmelkäse, zerkrümelt oder gewürfelt
  • scharfes Paprikapulver
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Zuerst stellen wir den Teig her: Mehl, Zucker und Salz in eine Küchenmaschine geben und mischen. Butter hinzu geben und kurz durchkneten, bis die Mischung Brotkrumen ähnelt. In eine Schüssel geben und genügend Eiswasser unterrühren, um einen weichen, aber nicht zu nassen Teig zu bekommen (ca. 3-4 EL). Den Teig zu einer Kugel Formen und in Frischhaltefolie einwickeln und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.
  2. In der Zwischenzeit bereiten wir die Füllung zu: Dafür Rapsöl in einer tiefen Pfanne erhitzen und Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Petersilienwurzel und Knoblauch zugeben und kurz anbraten. Kürbis dazu, Temperatur zurückdrehen und bei geschlossenem Deckel 15-20 Minuten schmorren, bis der Kürbis gar ist. Walnüsse und Salbei unterrühren, mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken. Kürbisgemüse zur Seite stellen und auskühlen lassen. Blauschimmelkäse untermischen.
  3. Backofen auf 170 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Teig auf einer bemehlten Fläche bis zu einer Dicke von 1-2 mm ausrollen und 4 Kreise mit ca. 16 cm Durchmesser ausschneiden. Anschließend die Reste verkneten, wieder ausrollen und weitere 2 Kreise ausschneiden. Ei trennen, Eigelb verquirlen. Jeweils eine Portion kaltes Kürbisgemüse in die Mitte der Teigkreise eines jeden Teigkreises geben, die Ränder gut mit Eiweiß einpinseln.
  4. Nun vorsichtig die Seiten zu einem großen „D“ zusammenklappen. Dabei darauf achten, dass die Seiten gut zusammenkleben, ggf. die Kanten umschlagen. Pasties gleichmäßig mit Eigelbmischung bestreichen, in den Backofen schieben und ca. 20 Minuten goldgelb backen.
https://wallygusto.de/2018/11/19/cornish-pasty-mit-kuerbis-blauschimmelkaese-walnuessen/

Unser Tipp

Wir haben den Teig sowie die Füllung bereits morgens zubereitet: So ist beides richtig kalt und kann gut verarbeitet werden. Außerdem kann man dann tagsüber noch die Herbstsonne genießen und braucht sich abends nicht mit der Zubereitung der „Cornish“ Pasties stressen.