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Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Spinat-Salzzitronen-Risotto

29. März 2018
Spinat-Salzzitronen-Risotto | Rezept auf www.wallygusto.de

Risotto wird in Italien ja meist “nur” als Vorspeise oder Beilage serviert. Wallygusto und ich finden jedoch, dass Risotto auch als Hauptspeise eine durchaus gute Figur macht. Und zwar nicht nur für Vegetarier. Das liegt vor allem auch an der Vielzahl an Kombinationsmöglichkeiten verschiedener Gemüse, Kräuter und Gewürze. Ein schönes Beispiel hierfür ist das Rosenkohl-Risotto mit Estragon, Thymian & Zitrone aus dem Kochbuch Vegetarische Köstlichkeiten von Yotam Ottolenghi. Und nachdem in der Regel keine Tomaten zum Einsatz kommen ist Risotto auch eines der italienischen Gerichte bei dem man sich auch außerhalb des Sommers mit saisonalen Zutaten nicht schwer tut. Unser Halloween Kürbis-Risotto lässt Grüßen! Das hier vorgestellte Spinat-Salzzitronen-Risotto kombiniert sogar beides: Saisonalität mit einem außergewöhnlichem Gewürz!

Spinat-Salzzitronen-Risotto

Menge: 2 Personen

Spinat-Salzzitronen-Risotto

Zutaten

  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 200g Risotto Reis, z.B. Arborio
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Trockener Weißwein (oder ein Schuss Sherry, dann etwas mehr Gemüsebrühe)
  • 1/8 Salzzitrone, Schale fein gehackt
  • 80 g junger Spinat (Babyspinat), grob zerhackt
  • 1 Zweig Rosmarin, Nadeln grob zerhackt
  • 65 g frisch geriebener Parmesan
  • Olivenöl
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Zunächst die Zwiebel in einem hohen Topf mit etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze 5 - 10 Minuten glasig anschwitzen.
  2. Anschließend Reis in den Topf schütten und unter Rühren mit anschwitzen, bis er glänzt.
  3. Jetzt den Reis mit Wein (oder Sherry) ablöschen und die Salzzitronen hinzufügen.
  4. Sobald der Wein verdunstet ist, einen Schöpfer heiße Brühe hinzugeben und nun unter regelmäßigem Rühren für etwa 15 - 20 Minuten köcheln. Sobald die Flüssigkeit aufgebraucht ist, wieder einen Schöpfer Brühe nachgießen - der Reis sollte nicht am Topfboden anbrennen.
  5. Sobald der Reis fertig ist - al dente - Spinat, Rosmarin und Parmesan hinzufügen und unterrühren, bis der Parmesan geschmolzen ist.
  6. Mit Pfeffer abschmecken und sofort servieren.
https://wallygusto.de/2018/03/29/spinat-salzzitronen-risotto/

Meine Tipps

Risotto kochen ist eine Philosophie für sich. Im Internet gibt es tausend Tipps, was man zu tun und zu lassen hat. Ich kann jedoch nicht allen uneingeschränkt zustimmen.
Daher möchte ich hier zumindest einen Tipp aus unserer Küche geben:

Risotto kann auch gut gelingen, wenn nicht ständig gerührt wird. Probiert einfach mal Folgendes aus: Nach dem Ablöschen mit so viel heißer Brühe aufgießen, dass der Reis richtig in Flüssigkeit schwimmt (laut vieler Tipp-Geber ein absolutes No-Go). Kurz umrühren und dann bei geschlossenem Topf ca. 5-10 Minuten ohne Umrühren köcheln lassen. Sobald die Flüssigkeit aufgebraucht ist, Deckel ab und wie gewohnt unter häufigem Umrühren weitermachen, bis der Reis die gewünschte Konsistenz hat. Mit ein bisschen Übung für die richtige Flüssigkeitsmenge gelingt das sehr gut und man hat zumindest mal für ein paar Minuten die Hände frei, um sich um etwas anderes zu kümmern.

Unter dem Motto „Saisonal schmeckt’s besser“ findet Ihr noch viel mehr köstliche saisonale Gerichte mit Spinat, Pastinake oder Bärlauch) bei diesen tollen Foodblogs!

Kleiner Kuriositätenladen – Agnolotti mit Bärlauch & Ricotta

Lebkuchennest – Getrüffeltes Pastinakenpüree mit Pastinakenstroh & Schweinefilet in Madeirasauce

NOM NOMS food – Süßkartoffel-Waffeln mit Spinat und Ei

Schlemmerkatze – Spinatrisotto mit Trüffelbutter

S-Küche – One pot Spinat Pasta

trickytine – würzige pastinaken pommes vom blech mit knoblauch crème fraîche dip

Dinner4Friends – grüner (Spinat)-Smoothie

Ye Olde Kitchen – Pastinakencrumble

Jankes*Soulfood – Bärlauch-Hummus

Möhreneck – Süßkartoffel-Gnocchi auf Rahmspinat

Kochen mit Diana – Bärlauchwaffeln

Madam Rote Rübe – Spinatsalat mit karamellisierten Honig-Radieschen und Linsen-Vinaigrette

Herbs & Chocolate – Pastinaken-Reiberdatschi

Feed me up before you go-go – Pastinakenkuchen mit Pekannuss, Orange und Anis

feines gemüse – Bärlauch Monkey Bread

Wunderbrunnen – Pastinaken-Spinat-Ravioli

Emilies Treats – Spinatsalat mit Süßkartoffeln und Oliven

ZimtkeksundApfeltarte – Spinat-Bärlauch-Frittata

Münchner Küche – Pasta mit Spinat und Walnusscrunch

Haut Gôut – selbst gemachte Wildschweinbratwurst mit Bärlauch

Raspberrysue – Spinat-Süßkartoffel-Strudel

pastasciutta – Die Superspinatsuppe

moey’s kitchen – Bärlauch-Ricotta-Gnocchi

Cuisine Violette – Kräuter-Zupfbrot mit Bärlauch

ninastrada – Herzhafte Waffeln mit Spinat und Ei

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Pasta mit Rote Bete, Ziegenkäse und Salbei

22. Februar 2018
Pasta mit roter Bete, Ziegenkäse und Salbei | Vegetarisches Rezept auf www.wallygusto.de

Wenn ich früher mit Rote Bete in Berührung kam, dann war das eigentlich immer die vorgekochte Variante in irgendwelchen langweiligen Beilagensalaten. Erst später lernte ich Rote Bete auch als tolles Gemüse für diverse Gerichte (zum Beispiel Rote-Bete-Suppe) kennen. Denn Geschmack und natürlich die Farbe sind wirklich fast einzigartig! Vor allem als frische Variante, welche deutlich roter und aromatischer daherkommt als die gekochte. Die vielseitige Verwendbarkeit dieses Wurzelgemüse stellt die “Barbabietola rossa” auch in der italienischen Küche unter Beweis: Sei es in einem leckeren Rote-Bete-Risotto oder wie in dieser leckeren Pasta mit Rote Bete, Ziegenkäse und Salbei.

Pasta mit roter Bete, Ziegenkäse und Salbei

Menge: 2 Personen

Pasta mit roter Bete, Ziegenkäse und Salbei

Zutaten

  • 150 g frische Rote Bete
  • 100 g Ziegenfrischkäse
  • 55 g getrocknete Kichererbsen (oder 1/2 Dose gekochte)
  • 1 rote Zwiebel, in feinen Ringen
  • 5 Salbeiblätter
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 220 g Pasta, z.B. Strociapretti

Zubereitung

  1. Kichererbsen für 12 -24 Stunden in Wasser einweichen. Wer etwas Natron zur Hand hat, kann auch noch etwas Natron hinzufügen - das verkürzt die anschließende Garzeit.
  2. Zunächst Rote Beete abwaschen sowie Wurzel und Blätter entfernen. Dabei aufpassen, dass man die Schale möglichst nicht beschädigt. Ansonsten verliert sie beim Kochen ihre schöne Farbe. Die Rote Bete im kochenden Salzwasser für ca. 35 - 40 Minuten gar kochen. Anschließend aus dem Wasser holen und etwas abkühlen lassen, Enden abschneiden, Haut entfernen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden.
  3. Parallel zum Kochen der Rote Bete auch die Kichererbsen in ca. 20 Minuten gar kochen.
  4. Jetzt die Zwiebel mit etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze glasig andünsten.
  5. Während die Zwiebeln andünsten, die Pasta aufsetzen.
  6. Als nächstes die Rote Bete und die Kichererbsen zu den Zwiebeln geben und für ca. 5 Minuten mit braten.
  7. Dann das Ganze mit einem Schöpfer Nudelwasser ablöschen und bei geschlossenem Deckel bei niedriger Hitze köcheln lassen.
  8. Kurz bevor die Pasta al dente ist, den Ziegenfrischkäse und den Salbei zum Gemüse geben und unterrühren.
  9. Abschließend Pasta abtropfen lassen, ebenfalls in die Pfanne geben, gut umrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.
https://wallygusto.de/2018/02/22/pasta-mit-rote-bete-ziegenkaese-und-salbei/

Meine Tipps

Es gibt “Rote” Bete noch in einigen anderen interessanten Varianten. Optisch wirklich toll ist die weiß-rot geringelte „Tonda di Chioggia“ aus Italien. Aber auch die verwandte gelbe Bete ist eine schöne Variante. So kann man auch in Gerichte mit Rote Bete auf einfache Art und Weise, zumindest optisch, Abwechslung bringen.

Wer die frische Bete nicht erhält, kann natürlich auch auf die vorgekochte Variante zurückgreifen. Die Pasta ist dann aber nicht ganz so farbintensiv und auch der typische Rote Bete Geschmack kommt nicht so gut zur Geltung.

Weitere köstliche Gerichte mit Roter Bete (oder Lauch) findet Ihr heute auch bei diesen tollen Foodblogs:

Aus dem Ofen Lieblingsrezepte

Pizza Bianca mit Grünkohl und Salzzitrone

9. Februar 2018
Pizza Bianca mit Grünkohl und Salzzitrone | Ein vegetarisches Rezept auf www.wallygusto.de

Je länger der Winter dauert, desto mehr sehnen wir uns nach Sommer, Sonne und vielleicht ein bisschen Italien. Mit Pizza, einem Glas Rotwein oder einem Veneto Spritz gemütlich draußen sitzen und einen lauen Sommerabend und das Leben genießen. Aber es ist halt einfach nun mal Winter. Aber warum nicht einfach ein bisschen Sommer, Sonne und Italien in die Küche holen! Und dabei trotzdem zumindest ein wenig auf Saisonalität achten. Geht nicht? Und ob das geht! Hier ist das ultimative Sommer-Sonne-Urlaub-Gute-Gewissen-Italien-Winter-Gericht: Pizza Bianca mit Grünkohl und Salzzitrone.

Pizza Bianca mit Grünkohl und Salzzitrone

Menge: 1 Blech

Pizza Bianca mit Grünkohl und Salzzitrone

Zutaten

    Für den Teig:
  • Für den Pizzateig:
  • 175 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 21 g frische Hefe
  • 400 g Pizzamehl (Typ 00) oder Dinkelmehl (Typ 630)
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
    Für den Belag:
  • 250 g Ricotta
  • 100 g Grünkohl (frischer oder TK, aufgetaut)
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Salzzitrone, abgespült
  • 12 Pfefferkörner, zerstoßen
  • 1 Prise Muskat
  • 2 Piment, zerstoßen
  • 1 TL Koriandersamen, zerstoßen

Zubereitung

  1. Zunächst für den Teig die Hefe in 175 ml lauwarmen Wasser zusammen mit dem Zucker verrühren und für ca. 10 Minuten ruhen lassen bis sich ein leichter Schaum auf der Mischung bildet.
  2. Dann das Mehl zusammen mit der Hefe-Mischung, Öl und dem Salz in eine Rührschüssel geben und mit einer Küchenmaschine ca. 5 Minute auf langsamer Stufe zu einem geschmeidigen und homogenen Teig verkneten.
  3. Den Teig an einem warmen Ort für ca. 1 Stunde gehen lassen.
  4. In der Zwischenzeit den frischen Grünkohl in Salzwasser kurz blanchieren, in einem Sieb abtropfen lassen und dann klein hacken (bei Tiefkühl-Grünkohl entfällt dieser Schritt).
  5. Nun den Grünkohl mit den Gewürzen vermischen und die Zwiebel in feine Ringe schneiden.
  6. Das Fruchtfleisch der Zitrone entfernen und die Schale in feine Streifen schneiden.
  7. Wenn der Teig schön aufgegangen ist, ihn auf einem Backblech dünn ausrollen und parallel dazu den Ofen auf 220 Grad mit Ober- und Unterhitze vorheizen.
  8. Jetzt den Ricotta auf den ausgerollten Teig gleichmäßig verteilen.
  9. Anschließend darauf 1 EL-große Grünkohlmischungs-Kleckse verteilen.
  10. Nun auch die Zwiebelringe und die Salzzitronen auf der Pizza verteilen.
  11. Abschließend die Pizza für ca. 24 Minuten im Backofen knusprig backen.
https://wallygusto.de/2018/02/09/pizza-bianca-mit-gruenkohl-und-salzzitrone/

Mein Tipps

Für einen noch intensiveren Salzzitronen-Geschmack, verarbeitet einfach das Fruchtfleisch der Zitronen mit.

Wer es gerne scharf mag, der kommt hier auch nicht zu kurz: Denn Peperoniöl oder eine Peperoni-Paste passen auch erstaunlich gut dazu.

Sollte es in der Wohnung keinen wirklich warmen Ort zum Hefeteig gehen lassen geben, dann habe ich folgenden Kniff für Euch! Einfach die Backröhre auf ca. 30 bis 40 Grad vorheizen und den Teig mit der Schüssel in den Ofen geben. Bei ausgeschaltetem Ofen für 1 Stunde darin gehen lassen. Aber Achtung: Ist der Ofen zu heiß, stirbt die Hefe und der Teig geht nicht auf!

Lieblingsrezepte Süßes

Schokokuchen mit Szechuanpfeffer & Basilkum

13. November 2017
Schokokuchen mit Szechuanpfeffer & Basilkum (1)

Der Schokoladenkuchen mit Basilikum und Pfeffer hat mich schon beim ersten Durchblättern des Backbuches Dolci, Tartes und zauberhafte Kuchen backen von Melissa Forti angelacht – und das liegt nicht nur daran, dass ich bei Schokolade gerne mal schwach werde! Die Kombination aus frischem Basilikum und aromatischem Szechuanpfeffer klingt einfach toll und verheißt ein wahres Feuerwerk exotischer Geschmacksnoten. Im Italienischen hört der Kuchen übrigens auf den klangvollen Namen Loaf al Cioccolato, Basilico e Pepe di Sichuan.

Szechuanpfeffer ist übrigens gar kein Pfeffer: Er wird aber so genannt, weil seine Beeren schwarzen Pfefferkörnern ähneln. In China ist er als Gewürz sehr verbreitet und heute in fast jedem Supermarkt erhältlich. Und wenn der Supermarkt in nicht hat, der Asiamarkt um die Ecke bestimmt! Zur Entfaltung seines vollen Geschmacks solltet Ihr Szechuanpfeffer eigenhändig mit dem Stößel im Mörser zu zerkleinern oder mit einer Gewürzmühle zermahlen.

Mit meiner Leidenschaft für Schokolade bin ich aber nicht alleine: Alex blogt inzwischen schon seit 5 Jahren unter dem Namen SchokoladenFee. Zum Geburtstag hat sie nun eine große Party mit dem Motto Black & White geplant: Genau passend zu einem schwarzen Schokoladenkuchen, der auf einem strahlend weißem Teller thront. Happy Birthday, liebe SchokoladenFee!

Schokokuchen mit Szechuanpfeffer & Basilkum (1)

Zutaten für 1 kleine Kastenform (20 cm):

  • 200 g zimmerwarme Butter, plus etwas Butter extra zum Einfetten
  • 50 g Kakaopulver, plus etwas Kakaopulver zum Ausstäuben der Kastenform
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • ½ TL Natron
  • 200 g Zucker
  • 4 Eier
  • 90 ml + plus 2 TL Vollmilch
  • 6-8 große, frische Basilikumblätter, fein gehackt
  • 1/2 TL gemahlener Szechuanpfeffer

Zubereitung:

Bevor es losgeht, den Backofen auf 160 Grad vorheizen. Kastenform mit etwas Butter einfetten und mit Kakaopulver ausstäuben.

Mehl, Backpulver und Natron in einer Schüssel vermischen.

In einer Rührschüssel Butter und Zucker mit dem Rührhakenaufsatz der Küchenmaschine schaumig schlagen. Anschließend Kakaopulver auf niedriger Stufe einarbeiten. Eier Stück für Stück untermischen, dann die Hälfte der Mehl-Backpulver-Mischung, Milch und zuletzt die restliche Mehl-Backpulver-Mischung unterrühren. Am Schluss Basilikumblätter und Szechuanpfeffer unter den Teig mengen.

Teigmasse in die vorbereitete Kastenform füllen und in 40—55 Minuten im Ofen backen.

Schokoladenkuchen aus dem Ofen nehmen, in der Form 10 Minuten auskühlen lassen und auf ein Kuchengitter setzen. Vor dem Servieren mit Kakaopulver bestäuben.

Schokokuchen mit Szechuanpfeffer & Basilkum - Happy Birthday, liebe SchokoladenFee! #SchokoladenFeeEvent #BlackAndWhite

Kürbis | Season Special Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Kürbis-Pesto mit Salbei & Ingwer

6. Oktober 2017
Kürbis-Pesto mit Salbei und Ingwer (3)

Es gibt Leute, die freuen sich das ganze Jahr auf Spargel – ich hingegen kann es kaum erwarten bis die ersten Kürbisse am Feldrand bzw. im Supermarkt liegen. Das eigentlich Erstaunliche daran ist, dass es zuhause bei meinen Eltern nie Kürbis gab. Mein einziger Berührungspunkt mit diesen Gewächsen war damals der süß-sauer eingelegte Kürbis meiner Oma. Der ist mir anscheinend so gut in Erinnerung geblieben, um den Grundstein für meine jetzige Leidenschaft zu legen!

Was wiederum kein wirkliches Wunder ist – Kürbis ist unglaublich vielseitig! Und so lag es für Herrn Wallygusto und mich auch nahe, ihn mal zu einem cremigen Kürbis-Pesto zu verarbeiten. Für das besondere Geschmackserlebnis sorgen frischer Ingwer und eine Handvoll Salbeiblätter.

Hokkaido-Kürbis schmeckt übrigens nicht nur gut, sondern weist zudem eine hohe Nährstoffdichte aus: Neben Beta-Karotin – dem er seine leuchtend orangerote Farbe verdankt – hat der Hokkaido noch beachtliche Mengen an Vitamin B1, B2 und B6, Vitamin C und E sowie Folsäure, Magnesium, Eisen und Phosphor zu bieten. Ursprünglich aus Japan stammend wjrd er inzwischen seit über 20 Jahren auch in Deutschland angebaut. Er ist also ein richtiges “heimisches Superfood” und wie gemacht für das gleichnamige Blogevent von Giftigeblonde und The Apricot Lady! ;-)

Kürbis-Pesto mit Salbei und Ingwer

Zutaten für 2 Personen:

  • nach Bedarf Olivenöl
  • 25 g + 10 g Kürbiskerne
  • 1 Knoblauchzehe, in dünnen Scheiben
  • 1 großes Stück Ingwer, in dünnen Scheiben
  • 250 g Hokkaido-Kürbis, in ca. 2 cm große Würfel geschnitten
  • 100 ml heißes Wasser
  • 30 g Parmesan, grob zerkleinert
  • 6-8 große Salbeiblätter
  • nach Belieben Salz
  • nach Belieben Pfeffer

Zubereitung:

Kürbiskerne in einer tiefen Pfanne ohne Öl anrösten, anschließend in eine Schüssel geben und zur Seite stellen.

Nun etwas Olivenöl in die Pfanne geben und Kürbiswürfel sowie Knoblauch ca. 2 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Ingwer dazugeben und kurz mit braten. Mit dem heißen Wasser ablöschen, bei niedriger Hitze köcheln lassen bis das Wasser verdampft ist. Gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt. Kurz vor Ende der Garzeit die Salbeiblätter zugeben.

Jetzt schon mal das Nudelwasser aufsetzen und die Nudeln (am besten Spaghetti oder Linguine) darin al dente kochen.

Parallel die Kürbismischung, 25 g Kürbiskerne, Parmesan und einen ordentlichen Schwupp Olivenöl mit einem Mixer pürieren. Bei Bedarf etwas Nudelwasser zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kürbis-Pesto mit der Pasta vermischen, in einen tiefen Teller geben und mit den restlichen Kürbiskernen bestreut servieren.

Blogevent „heimisches Superfood“

Kneipe | Bar Magazin München Restaurants

Ambar Bistro | Obergiesing

25. August 2017
Ambar Bistro | Obergiesing

Nach unserem Besuch in Berlin waren Herr Wallygusto und ich mal wieder schwer genervt von der kulinarischen Landschaft in München: Zu wenig, zu spießig, zu gewollt. Nach unserem Besuch im Ambar Bistro in Giesing haben wir unsere Meinung dann aber wieder schnell geändert. Man muss einfach immer die Augen offen halten, um diese kleinen, aber feinen gastronomischen Perlen in unserer hassgeliebten Millionenstadt zu entdecken.

Drinnen 

Die Einrichtung des Ambar Bistro ist hell und freundlich. Die Bar ist weiß gefliest, an den Wänden hängen geschmackvolle Schwarzweiß-Fotos und moderne Kunstdrucke. Die kleinen Bistrotischen bieten Platz für insgesamt 30 hungrige Gäste. Da das Wetter bei unserem Besuch sommerlich-warm ist, nehmen wir an einem der kleinen Tische im Freien Platz. Während wir die letzten Sonnenstrahlen genießen, beobachten wir die vielen vorbeilaufenden Menschen und den Irrsinn des Straßenverkehrs. Fast ein bisschen wie in Italien.

Das Publikum ist bunt gemischt – vom Englisch sprechenden Touristen (?) bis hin zum Rentner mit Giesinger Stoffbeutel ist alles vertreten. Unter der Woche ist das Ambar Bistro übrigens immer sehr, sehr gut besucht, ohne Reservierung geht hier dann gar nichts. Freitag und Samstag kann man aber vor 22 Uhr ohne Probleme einfach so auf einen Happen vorbeischauen.

Ambar Bistro | München

Copyright: Ambar Bistro | München

Speisekarte 

Die Website des Ambar Bistro verspricht uns schon im Vorfeld großartige Biere und neapolitanische Küche – und das im Herzen von Giesing. Die übersichtliche Abendkarte bietet eine kleine, aber feine Auswahl neapolitanischer Gerichte: Antipasti (auf Wunsch auch vegetarisch und vegan) und italienische Fleischbällchen, die sogenannten Polpette, gibt es immer, der Rest ist Tagesform.

Weit umfangreicher ist da schon die Getränkekarte, deren große Auswahl an Craft Beer uns erst einmal ordentlich ins Rotieren bringt. Zwar kennen wir schon einige Biere, aber natürlich wollen wir unbedingt was völlig Neues ausprobieren. Wir verlassen uns also auf den Sachverstand unseres Gastgebers und lassen uns zum Einstand gleich mal zwei Porter aus Bayern empfehlen.

Ambar Bistro | Speisekarte

Geschmack 

Zugegeben kam die neapolitanische Küche bei unseren Besuchen in Neapel immer zu kurz. Da hier angeblich die Pizza erfunden wurde, haben wir uns bisher ausschließlich darauf konzentriert. Kein Wunder also, dass die köstlichen Zeppole für uns bis jetzt gänzlich unbekannt waren. Neben den frittierten Teigbällchen finden sich noch knusprige Kroketten mit Mozzarella und frittierte Polenta auf dem Teller. Zu den Fritto Misto wird Basilikum in Olivenöl gereicht. Das würzige Kraut setzt dabei einen frischen Kontrast zu den ausgebackenen Häppchen. Die gemischten Antipasti bestehen aus Zucchinigemüse, Karotten, gegrillten Paprika, getrockneten Tomaten und roter Bete. Begleitet wird die bunte Pracht von grünen, sehr aromatischen Oliven, einem Schälchen Hummus und einer Kugel cremigen Büffelmozzarella. Das letzte Mal durften wir so eine gute Vorspeise tatsächlich in Süditalien, in der Nähe von Tropea, genießen.

Ambar Bistro | Vorspeisen

Klar, dass unsere Erwartungen an die Pasta sehr hoch sind! Und wir werden nicht enttäuscht: Die hausgemachten Tagliolini alla Nerano mit Zucchini sind ein Gedicht! Die Portion ist zudem recht groß, so dass wir froh sind, uns fürs Teilen entschlossen zu haben. Da für Nachtisch jetzt leider kein Platz mehr ist, begnügen wir uns mit einem vorzüglichen Espresso.

Zur Rechnung wird uns ein Gläschen – ebenfalls hausgemachter – Lemoncello angeboten. Wir nehmen (natürlich) dankend an und werden mit dem intensiven Aroma reifer Zitronen belohnt. Meine Schwieger-Oma – Gott hab sie selig – hätte an diesem „Fruchtsaftgetränk“ ihre wahre Freude gehabt. Dieser Likör hat wirklich wenig mit dem Zeug zu tun, das man für gewöhnlich im Supermarkt zu kaufen bekommt: Von Spüli-Geschmack keine Spur! Was soll ich sagen? Einfach umwerfend gut!

Service 

Schon zu Beginn werden wir mit einem herzlichen „Ragazzi“ begrüßt. Ich liebe diesen Ausdruck ja heiß und innig, erinnert er mich doch an unzählige Italienischkurse und lustige Erlebnisse in Italien. Der erste Eindruck bestätigt sich im Laufe des Abends, denn unser Gastgeber ist ein unglaublich sympathischer, gut gelaunter & witziger Kerl. Noch dazu ist er ein Bierexperte erster Güte, der immer gerne mit Rat und Tat bei der Bierauswahl zur Seite steht.

Preise

Ein Abend im Ambar Bistro ist kein ganz billiges Vergnügen – Preis-Leistung passen unserer Meinung aber trotzdem! Außerdem muss man speziell für Craft Beer immer und überall tiefer in die Tasche greifen als für das Münchner Standardbier.

Fazit

Ragazzi, wenn Ihr mal neapolitanische Küche & Craftbeer genießen wollt, sei Euch ein Besuch im Ambar Bistro empfohlen! Wir waren das erste (aber garantiert nicht das letzte) Mal dort und sind immer noch am Schwärmen über das köstliche Essen & die tollen Biere!

Adresse: Tegernseer Landstr. 25, 81541 München

italienisch Magazin München Restaurants

Primafila | Laim

11. August 2017
Primafila | Laim

Die Zeiten, in denen es in der Vereinsgaststätte am Fußballplatz nur Currywurst und Pommes gab, sind vorbei. Im Süden des Nymphenburger Schlossparks hat vor einigen Jahren das Primafila eröffnet, das neben den Sportanlagen des ESV Laim leckere italienische Küche serviert. Dazu gibt’s Aperol Spritz und einen 1a Ausblick auf das Beachvolleyball-Feld.

Drinnen 

Das Primafila präsentiert sich modern und elegant: Eine einladende Lounge-Area vor der riesigen Bar, viel Licht und der Blick durch lange Fensterfronten. Dazu moderne Hängeleuchten, aber auch einen Kronleuchter. Kühles Grau triff dabei auf rote Wände, an denen Schwarzweißfotos hängen. Das eigentliche Highlight ist aber die grandiose Terrasse, die an warmen Tagen zum Verweilgen einlädt. Da die Terrasse überdacht ist, kann man auch bei einem Sommergewitter seine Pasta weiter im Freien genießen.

Speisekarte 

Das Menü bietet neben Pizza und Pasta auch einige Fleisch- und Fischgerichte. Ergänzt wird das Angebot durch eine wechselnde Tageskarte, die ganz altmodisch auf eine Tafel geschrieben wird.

Primafila | Laim

Geschmack 

Die vegetarischen Pizzen im Primafila schmecken immer sehr gut geschmeckt, denn der Boden ist dünn und knusprig, der Belag nicht übermächtig. Gut finde ich auch, dass die Pizza eine „normale“ Größe hat und nicht so ein überdimensionierter Lappen ist, der irgendwann vollkommen durchweicht und kalt ist. Bei den Spaghetti Aglio-Olio e Peperoncino ist der Name Programm: Als der Teller mit dem Berg Nudeln vor mir steht, denke ich im ersten Augenblick, dass Pilze dabei wären. Aber die großen, braunen Scheiben entpuppen sich als Knoblauch. Einfach herrlich! Für meinen Geschmack hätte es allerdings etwas weniger Olivenöl sein können! Ich mag es nicht so gerne, wenn mein Essen im Öl schwimmt. Optisch und geschmacklich ebenfalls sehr gut finde ich den Tomatensalat mit Zwiebeln, was ja leider nicht immer eine Selbstverständlichkeit ist.

Service 

Die Bedienung ist flott und aufmerksam. Ich habe mich bisher bei jedem Besuch sehr wohl gefühlt.

Primafila | Laim

Preise

Das Preis-Leistungs-Verhältnis im Primafila stimmt meiner Meinung nach: Pizzen kosten zwischen € 6 für Margherita und € 13,50 für die „Luxusversion“ mit Vitello Tonato oder Carpaccio. Für meine Aglio-Oglio bezahle ich € 7,20, für die große Portion Tomatensalat und Aperol Spritz (0,2) jeweils € 5,60.

Fazit 

Wir waren seit der Eröffnung im Jahr 2012 schon ein paar Mal hier und wurden nie enttäuscht. Ein Abendessen im Primfila ist aufgrund der tollen Terrasse vor allem im Sommer immer ein Vergnügen!

Adresse: Margarete-Danzi-Str. 25, 80639 München

Lieblingsrezepte Nudeln | Reis

Schnelle Sommerpasta mit Zucchini & Cocktailtomaten | Gastbeitrag auf pastamaniac

24. Juli 2017
Schnelle Sommerpasta mit Zucchini & Cocktailtomaten | Gastbeitrag auf pastamaniac

Habe ich schon mal erwähnt, dass ich süchtig nach Pasta bin? Selbst jetzt, mitten im Hochsommer, kommt mindestens einmal die Woche ein großer Teller Nudeln auf den Tisch. Ganz egal, ob es draußen 30 Grad hat oder gerade gewittert! Jemand, dem es da ganz ähnlich geht, ist Sabine.

Unter dem Motto „Pasta ist Liebe und Liebe muss man teilen“ frönt sie auf PASTAMANIAC ihrer Lust nach High Carb. Und zwar in Form vieler, unglaublich leckerer Pastarezepte: Mit Gemüse, mit Fleisch, mit beidem, vegetarisch, ganz puristisch mit wenigen Zutaten, schnell zubereitet , lange dauernd, ausgefallen, altbekannt, nachgekocht, verändert, selbst kreiert und saisonal. Ihre Kochkünste hat sie mir mit Spaghetti mit Avocado-Ricotta-Mus bereits hinreichend bewiesen.

Jetzt war es dann endlich soweit: Ich habe Sabines Küche in Beschlag genommen & ganz wild den Kochlöffel geschwungen! Passend zur Jahreszeit habe ich eine schnelle Sommerpasta mit Zucchini & Tomaten für sie gezaubert. Die Idee für dieses Rezept ist der Zucchinischwemme geschuldet und wurde  quasi aus einer Not herausgeboren: Am Wochenende waren die Schwiegereltern zu Besuch und haben uns Zucchini aus ihrem Garten mitgebracht, die schnell einer schmackhaften Verwendung zugeführt werden wollten. Und was passt besser zu Zucchini als Pasta? Richtig! Nichts!

Lust auf Pasta bekommen? Dann schaut mal bei Sabine vorbei – auf PASTAMANIAC gibt’s das komplette Rezept für die schnelle Sommerpasta mit Zucchini & Cocktailtomaten!

Schnelle Sommerpasta mit Zucchini & Cocktailtomaten | Gastbeitrag auf pastamaniac

Lieblingsrezepte Salate | kleine Gerichte

Mozzarella-Tomaten-Salat mit Avocado

30. Juni 2017
Mozzarella-Tomaten-Salat mit Avocado

Wenn ich gefragt werde, ob ich im Sommer andere Gerichte esse als im Winter, antworte ich meistens mit “Nein”. Mir ist es im großen und ganzen egal, ob es 10, 20 oder 30 Grad hat – Nudeln und deftige Gerichte schmecken mir eigentlich immer. Und obwohl ich wirklich gerne Salat und Rohkost esse, gibt es abends bei Herrn Wallygusto und mir eigentlich immer warmes Essen. Wichtig ist nur, dass die Gerichte einfach und schnell zu zubereiten sind, denn wer steht denn schon gerne bei strahlendem Sonnenschein in der Küche?

Als wir Ende Mai aus dem Urlaub aus Wales in ein sommerlich warmes München zurück gekommen sind, habe ich selbst ein wenig Abstand von meiner eigenen Aussage genommen: Nach zwei Wochen Burgern, indischem Essen und sahnigen Nudelpfannen war mir irgendwie nach etwas “Leichtem” zu Essen. Da Büffelmozzarella und Avocado in meiner Gunst ganz, ganz oben stehen, habe ich mir zusammen mit Rispentomaten ganz schnell ein gar köstliches Salätchen daraus gezaubert. Und weil es gar so gut war, hat sich der Mozzarella-Tomaten-Salat mit Avocado spontan einen Platz in der Kategorie Lieblingsrezepte verdient. ;-)

Mozzarella-Tomaten-Salat mit Avocado ist übrigens auch ein perfektes Essen für unterwegs! Er darf deshalb auch in  meinem (virtuellen) Picknickkorb hüpfen, den ich zum Blogevent PICKNICKGLÜCK von Corinna mitnehme. ;-) 

Zutaten für eine große Portion

  • 125 g Mini-Mozzarellas aus Büffelmilch
  • 10 Mini-Rispentomaten, halbiert
  • 1 reife Avocado, grob gewürfelt
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL  (weißer) Balsam oder
  • Salz
  • Pfeffer
  • nach Belieben Kresse, Basilikum…

Zubereitung 

Mini-Mozzarellas, Tomatenhälften und Avocado in eine Schüssel  geben. Aus Olivenöl, Essig, Salz und Pfeffer ein Dressing herstellen. Dressing in die Schüssel geben und alles gut vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Kresse bestreut servieren. Und schon ist der Mozzarella-Tomaten-Salat mit Avocado fertig! ;-)

Aus dem Ofen Lieblingsrezepte

Pizza mit Aubergine, Zwiebeln und geräuchertem Ricotta

12. Juni 2017
Pizza mit Aubergine, Zwiebeln und geräuchertem Ricotta

Beim Mitbringseleinkauf auf dem Rückweg von unserer kurzen Südtirol-Auszeit ist unter anderem ein kleiner Laib geräucherter Ricotta in unseren Einkaufswagen gewandert. Kaum zuhause zerbrachen sich Wallygusto und ich die Köpfe, was wir denn nun mit dem guten Stück anfangen sollten. Von den vielen Ideen können wir folgende vier uneingeschränkt empfehlen: Einfach ein Stück pur genießen, als Scheibe auf einem leckerem Brot essen, gerieben zu Gnocchi und zerlassener Salbeibutter servieren und eine fantastisch leckere Pizza alle melanzane fritte, cipolle e ricotta affumicata machen. Letztere Idee wollen wir Euch hier im Detail vorstellen.

Rezept für 1 Blech leckere Pizza

Für den Pizzateig:
  • 175 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 21 g frische Hefe
  • 400 g Pizzamehl (Typ 00)
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
Für den Belag:
  • 1 Dose Tomaten
  • Knoblauch gepresst
  • 1 TL getrockneter Rosmarin
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Aubergine in Scheiben
  • 5 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel in Halbringe
  • 1 Büffelmozzarella
  • 55 g geräucherter Ricotta, geraspelt

Zubereitung

Zunächst für den Teig die Hefe in 175 ml lauwarmen Wasser zusammen mit dem Zucker verrühren und für ca. 10 Minuten ruhen lassen bis sich ein leichter Schaum auf der Mischung bildet. Dann das Mehl zusammen mit der Hefe-Mischung, dem Öl und dem Salz in eine Rührschüssel geben und mit einer Küchenmaschine ca. 5 Minute auf langsamer Stufe zu einem geschmeidigen und homogenen Teig verkneten.

Den Teig an einem warmen Ort für ca. 1 Stunde gehen lassen. Ich heize dafür die Backröhre auf ca. 30 bis 40 Grad vor und lasse den Teig dann bei ausgeschaltetem Ofen gehen. Aber Achtung: Ist der Ofen zu heiß, stirbt die Hefe und der Teig geht nicht auf!

In der Zwischenzeit die Auberginen in Scheiben schneiden, ausbreiten und mit Salz bestreuen. Nun die Dosentomaten in eine kleine Schüssel geben, den Knoblauch sowie den getrockneten Rosmarin dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Nach 15 Minuten die Auberginenscheiben abspülen und trocken tupfen. Olivenöl in eine (Grill-) Pfanne geben und die Auberginenscheiben darin anbraten bis sie deutlich an Farbe gewonnen haben und richtig schlabbrig sind.

Wenn der Teig schön aufgegangen ist, ihn auf einem Backblech dünn ausrollen und parallel dazu den Ofen auf 220 Grad mit Ober- und Unterhitze vorheizen.

Auf den ausgerollten Teig die vorbereitete Sauce gleichmäßig verteilen und mit den Auberginenscheiben und den Zwiebeln belegen. Den Mozzarella zerrupfen und gleichmäßig auf der Pizza verteilen. Nun das Blech in den vorgeheizten Ofen schieben. Nach 12 Minuten auch den geriebenen Ricotta darauf verteilen und die Pizza in weiteren ca. 12 Minuten fertig backen.