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Cornwalls Südküste – Ein Roadtrip durch Südengland (4)

18. Februar 2019
Cornwalls Südküste | Travel Gudie - Ein Roadtrip durch Südengland

Das Hauptziel unseres Roadtrips durch Südengland ist Cornwall. Eigentlich dachte ich, dass ein Blogbeitrag über Cornwall reichen würde, um Euch über unsere Erlebnisse zu erzählen. Tatsächlich werden es jetzt aber vier Teile – es gibt einfach zu viele Tipps, die wir Euch geben möchten! Den Anfang macht Cornwalls Südküste.

Disclaimer: Dieser Beitrag enthält unter anderem unbezahlte und nicht beauftragte Empfehlungen für Sehenswürdigkeiten, Restaurants & Übernachtungsmöglichkeiten und Verlinkungen darauf. Ich teile mit euch nur, was ich für interessant halte.

Sehenswertes

Die Südküste von Cornwall erstreckt sich von Looe bis Falmouth und ist geprägt durch eine zerfurchte Küstenlinie und kleine Fischerdörfer, an denen die Zeit scheinbar spurlos vorübergegangen ist. Auffallend ist die Liebe der Menschen hier zu allem, was grünt und blüht! Das ist nicht nur an den vielen wunderschönen Gärten zu sehen – oft gibt es am Straßenrand kleine Verkaufsstände mit Topfpflanzen oder selbstgemachten Marmeladen.

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Restormel Castel

Das nördlich von Lostwithiel gelegene Restormel Castel ist eine mächtige Festung mit kreisrunden Wallanlagen. Das Torhaus ist nur noch ruinenhaft erhalten und dürfte schon um das Jahr 1100 von den Normannen auf einem künstlichen Hügel errichtet worden sein. Abgesichert durch einen Burggraben galt die Anlage lange als uneinnehmbar und wurde erst im Bürgerkrieg 1644 von Truppen Charles I. eingenommen. Von den Bänken, die die Burg umgeben, hat man eine tolle Aussicht auf die umliegende Umgebung.

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Fowey

Fowey ist eines der bekanntesten Segelzentren im englischen Südwesten und die „Perle der cornischen Riviera“. Beim Bummel durch die schmalen Gassen stellen wir allerdings fest, dass Sonntag ab 17 Uhr trotz einer Vielzahl an bunten Häusern und Pubs sowie zahlloser Yachten nicht mehr viel in Cornwalls schmucken Küstenstädtchen los ist. Im Mittelalter war in Fowey – „Foy“ gesprochen – bestimmt mehr Action geboten, war es doch damals ein berüchtigtes Seeräubernest.

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Eden Project

Eine der bekanntesten botanischen Sehenswürdigkeiten in Cornwall ist zweifellos das Eden Projekt: Die zwei riesigen Biome des Eden Projects beherbergen den weltweit größten überdachten Regenwald und eine mediterrane Biosphäre mit prachtvollen Blumen, aromatischen Kräutern und Obstbäumen. Unter den beiden Kuppelformationen und in den weitreichenden Freiluftgärten wachsen mehr als eine Million Pflanzen aus der ganzen Welt. Wir fanden das Eden Project sehr interessant, aber definitiv kein Must See: Der Eintrittspreis ist einfach zu hoch. Ein kleines Souvenir gönnen wir uns aber trotzdem: Bertie, der kleine Kaktus, macht sich den Rest des Urlaubs ganz hervorragend als Tischedekoration.

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Mevagissey

Zu den bekanntesten Fischerdörfern in Cornwall gehört das pittoreske Mevagissey. Früher lebte man hier vom Schmuggel und Fischfang. Außerdem liefen von den hier ansässigen Werften die schönsten Schoner vom Stapel. Seine große Beliebtheit verdankt der Küstenort aber den alten Häusern, die sich ausgesprochen pittoresk um das Hafenbecken drängen. Kein Wunder also, dass die Touristen scharenweise hier einfallen und damit zur Einnahmequelle Nummer eins geworden sind.

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Lost Gardens of Heligan

Ein Grund, warum ich unbedingt in die Lost Gardens of Heligan wollte, ist die schlafende Schönheit Mud Maid. Es gibt kaum ein Foto aus einem der bekanntesten Gärten Englands ohne diese verwunschene Landschaftsskulptur. Ursprünglich war der Garten ein Teil des 400 Hektar großen Anwesens der Tremayne-Familie. Nach dem Ersten Weltkrieg starb der letzte männliche Erbe und der größte Teil des Gartens verwilderte zunehmend. Erst 1991 nahm sich der Holländer Tim Smit dem überwucherten „verlorenen Garten“ an und verhalf ihm zu einer grandiosen Wiedergeburt. Die Lost Gardens of Heligan bieten viel Abwechslung, weswegen wir für den Besuch einen halben Tag einplanen. Besonders reizvoll sind der subtropische „Dschungel“ mit Palmen und Bambuswäldern und das „verlorene Tal“ mit Teichen. Herrn Wallygusto und mir gefällt besonders gut, dass es hier nicht nur Pflanzen sondern auch seltene Nutztierrassen zu bewundern gibt. Vor allem die kleinen Schweinchen haben unsere Herzen im Sturm erobert!

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Falmouth

Das an einem Naturhafen gelegene Falmouth erscheint Herrn Wallygusto und mir sehr farblos. Falmouth – wir haben leider kein Foto für Dich! Warum es auch in der Nebensaison von Touristen überlaufen wird, ist uns tatsächlich ein Rätsel. Vielleicht machen die vielen Geschäft, Cafés und Restaurants, die die High Street bis zur Arwenack Street säumen, seinen Reiz aus. Wir nutzen den Aufenthalt hier hauptsächlich, um uns mit Dingen des täglichen Bedarfs einzudecken (siehe nachfolgende Rubriken). Und um ein Eis aus lokaler Herstellung zu essen. ;-)

Portloe

Das kleine Fischerdorf Portloe liegt abseits der überlaufenen Tourismuszentren. Sein Hafen ist winzig, die weiß gestrichenen Häuser stehen dicht an dicht. Von den umliegenden Klippen genießen wir die grandiose Aussicht auf die zerklüftete cornische Küste.

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Essen & Trinken

The Cornish Bakery | 1-2 Olivers Quay Mevagissey PL26 6UA

Auf die Filialen der The Cornish Bakery stoßen wir in Cornwall eigentlich in jeder Stadt, sei sie auch noch so klein. Das erste Mal machen wir ihre Bekanntschaft aber bei unserem Bummel durch das geschäftige Mevagissey. Die Auswahl an vegetarischen und veganen Füllungen ist sehr gut, die köstlichen Pasties gibt’s heiß auf die Hand. Wir können die Varianten mit Feta & Süßkartoffeln und Kichererbsen & Gewürze also wärmstens empfehlen. Auf dem Blog findet Ihr übrigens unsere ureigene Interpretation der Cornish Pasty.

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The Rising Sun Inn | 2 Portmellon Park, Portmellon Cove, Mevagissey, Saint Austell PL26 6PL

Da uns die Menschenhorden in Mevagissey tierisch nerven, suchen wir uns abseits vom Trubel eine gemütliche Einkehrmöglichkeit. In Portmellon, keine 10 Minuten Autofahrt von Mevagissey entfernt, werden wir dann auch schnell fündig. Das The Rising Sun Inn liegt direkt gegenüber vom Strand und lädt mit seinen Sonnenplätzen zum Verweilen ein. Außerdem gibt es tollen „cloudy cider“ und lokale Biere vom Fass.

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Einkaufen

The Bottle Bank | Discovery Quay, Tidemill House, 2, Falmouth TR11 3XP

Falmouth ist generell kein schlechtes Pflaster für Foodies! Mit The Bottle Bank stoßen wir auf ein wahres Paradies für lokale Biere, Ciders, Gin und Wein. Selbstredend decken wir uns hier mit einem kleinen Vorrat für den nächsten Campingplatz ein!

Stones Bakery | 35 High St, Falmouth TR11 2AF

Die Suche nach schmackhaften Brot führt uns in die Stones Bakery in Falmouth. In dem modernen Bäckereicafé stoßen wir nicht nur auf tolles Sauerteigbrot  – auch die Snacks sind außergewöhnlich köstlich! Oder wo habt Ihr schon mal eine Sweet Potatoe Roll mit Orangenaroma und Rosinen probiert?

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Übernachten

Die Auswahl an Campingplätzen in Cornwall ist ordentlich und auch kurzfristig bekommen wir mit PKW und unserem kleinen Zelt problemlos einen Platz. Was auch kein Wunder ist, sind wir doch in der Nebensaison unterwegs. In der Hochsaison, also im Juli und August, empfiehlt es sich hingenge sehrwohl, rechtzeitig zu reservieren, da viele Zeltplätze komplett überfüllt sind.

Treveor Farm Campsite | Gorran, St Austell, Saint Austell PL26 6LW

Die Treveor Farm Campsite ist ein wahres Kleinod unter dem Campingplätzen: Ruhig, sauber, tolle Sanitäranlagen, eine Küche mit Waschmaschine und Trockner. Und als wäre es noch nicht genug des Guten, gibt’s einen freundlichen Empfang und nettere ältere Herrschaften als Nachbarn. Die Lage eignet sich perfekt für Ausflüge in die Umgebung. Und dank “Bertie, dem Kaktus” tafeln wir inzwischen sehr stilvoll und brauchen uns neben den Gin & Tonic trinkenden Engländern von nebenan nicht verstecken!

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Wer jetzt Lust auf einen Urlaub in Südengland bekommen hat, sollte unbedingt auch meine anderen Reiseberichte lesen:

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